Stadtsteinach

Stadtsteinach wird zum Hexenkessel

Das 36. Stadtsteinacher Narrentreiben mit großem Faschingsumzug steigt am Faschingssonntag, 11. Februar
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Der Marktplatz ist zum Stadtsteinacher Narrentreiben jdes Jahr gerammelt voll.  Foto: Jürgen Gärtner
Der Marktplatz ist zum Stadtsteinacher Narrentreiben jdes Jahr gerammelt voll. Foto: Jürgen Gärtner
Die Straßen-Fastnacht hat in Stadtsteinach große Tradition. Obwohl sicherlich viel älter, konnte im Jahr 1995 "Hundert Jahre Straßen-Fastnacht" (historisch verbürgt) in Stadtsteinach gefeiert werden. Auch in diesem Jahr laden die Stadt Stadtsteinach und die Faschingsgesellschaft Stadtsteinach alle Freunde der 5. Jahreszeit recht herzlich ein, wenn es heißt: "Bühne frei für das 36. Stadtsteinacher Narrentreiben".
Zum Auftakt startet um 13 Uhr wieder ein großer Faschingsumzug. Dieser führt vom Ortsrand (Nähe Krankenhaus) durch die Innenstadt zum Hexenkessel des Tages, zum Stadtsteinacher Marktplatz. Viele Gastgesellschaften und Gruppierungen werden wieder zu diesem überaus sehenswerten und bunten Narrenzug erwartet. Beim Eintreffen des Zuges geht dann das bunte und abwechslungsreiche Programm auf dem Marktplatz erst richtig los.
Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Tänze der Garden der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach und die verschiedenen Brauchtumsgruppen. Ein uralter Brauch im Frankenwald sind zum Beispiel die Fosenochtsnickel: Früher schickte der Gemeindediener seine Buben, verkleidet als Fosenochtsnickel, zu den Bauern, um zu "kratzen", also um Almosen zu bitten. Auch die Bärentreiber und der Tanz der Hexen waren schon vor der Jahrhundertwende fester Bestandteil bei den Stadtsteinacher Faschingsumzügen, und sie sind es heute noch. Absoluter Höhepunkt der Brauchtumsdarbietungen ist jedoch das Winteraustreiben am Ende der Veranstaltung auf dem Marktplatz. Da wird der Winter in Form einer Strohpuppe mit viel Gaudi verbrannt. Logisch, dass an diesem Tag auch in den Gaststätten die Stimmung hohe Wellen schlägt.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann schauen Sie doch einfach am Faschingssonntag vorbei. Bis dahin: "Stanich Helau!"

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