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Osterfeiertage

Gründonnerstag, Karfreitag & Ostermontag, : Was bedeuten diese Feiertage?

An Ostern werden in Deutschland Ostereier gesucht und Schokoladenhasen verspeist, außerdem freuen sich Arbeitnehmer über zwei zusätzliche freie Tage. Doch welche Bedeutung haben die Feiertage Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag überhaupt?
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Was bedeuten Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag für Christen? Symbolfoto: pixabay/ 445693
Was bedeuten Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag für Christen? Symbolfoto: pixabay/ 445693

Kein gesetzlicher Feiertag, aber dennoch wichtig für Christen ist der Gründonnerstag. An diesem Tag gedenken sie des letzten Mahls, das Jesus am Abend vor seinem Tod mit seinen Jüngern hielt. Nach Überlieferung in der Bibel wird Christus danach von Judas verraten und gefangen genommen, bevor er am Karfreitag gekreuzigt wird. Zuvor soll er seine Anhänger gebeten haben, zum Gedächtnis an seinen Tod künftig gemeinsam das Abendmahl zu feiern.

Gründonnerstag symbolisiert das letzte Mahl

Der Tag symbolisiert die Vereinigung von Christus mit den Gläubigen. Ob das "grün" im Namen tatsächlich auf das mittelhochdeutsche Wort "greinen" (wehklagen) zurückgeht, ist umstritten. Mit dem Tag beginnt das Leiden und Sterben Jesu, die Passion. Nach der Messe werden daher häufig Blumen, Schmuck und Kerzen aus der Kirche entfernt.

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Was hat der Karfreitag für eine Bedeutung?

Am Karfreitag gedenken Christen der Leidenszeit und des Todes Jesu. Der biblischen Überlieferung nach wurde der Sohn Gottes an diesem Tag in Jerusalem wegen Aufruhr und Gotteslästerung verurteilt und auf dem Hügel Golgatha gekreuzigt. Schon seit dem frühen Christentum wird der Freitag vor Ostern als stiller Tag der Buße, des Fastens und des Gebets begangen.

In Gottesdiensten, die im Zeichen der Trauer stehen, werden die Stationen des Kreuzweges Christi nachvollzogen. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Wort "kara" ab, das Trauer oder Wehklage bedeutet. Karfreitag ist in vielen christlich geprägten Ländern ein gesetzlicher Feiertag.

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Wofür steht der Ostersonntag?

Ostern ist das wichtigste christliche Fest. Nach christlichem Glauben überwand der am Karfreitag gekreuzigte Jesus am Ostersonntag den Tod und erfüllte damit seinen göttlichen Erlösungsauftrag auf Erden. Den Termin des ältesten christlichen Jahresfestes legte das Konzil von Nicäa im Jahr 325 so fest, dass es immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fällt.

Ostern schließt die 40-tägige Fastenzeit (Passionszeit) ab. Zu Beginn der Feier werden Osterfeuer und Kerzen als Lichtsymbole für das Leben gesegnet. Das vermutlich älteste Symbol ist das Osterlamm, das für den auferstandenen Christus steht.

Die Geschichte zum Ostermontag

Am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu sind nach dem biblischen Lukasevangelium zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus einem Unbekannten begegnet. Sie erkannten in dem Fremden erst Christus, als er mit ihnen an einem Tisch das Brot teilte.

Theologen lesen aus der Geschichte, dass Glaube eine Herausforderung sei, denn erst die Begegnung am Ostermontag habe die Jünger vom göttlichen Wunder überzeugt. Sie kehrten nach Jerusalem zurück und verbreiteten dort die Botschaft von der Auferstehung des Herrn. Daraus entwickelte sich am zweiten Osterfeiertag der Brauch des Emmaus-Ganges, der auch zum weltlichen Osterspaziergang wurde.

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