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Düsseldorf
Verbraucherrechte

Keine Einkünfte wegen Corona: Zahlungen für Strom, Wasser & Co. können ausgesetzt werden

Wer aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Nöte gerät, kann Zahlungen für Leistungen der Grundversorgung vorübergehend aussetzen. Dies betrifft neben den Ausgaben für Strom noch einige weitere Kosten.
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Wer aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommt, hat unter anderem das Recht, Stromzahlungen aufzuschieben. Foto: dpa
Wer aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommt, hat unter anderem das Recht, Stromzahlungen aufzuschieben. Foto: dpa

Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus führen bei vielen zu Einbußen beim Einkommen. Unter anderem mussten zahlreiche Geschäfte schließen, immer mehr Firmen melden Kurzarbeit an. Allerdings soll niemand in der aktuellen Lage von Leistungen der Grundversorgung abgeschnitten werden.

Strom, Gas, Wasser, Telefon und Internet gehören zu einer solchen Grundversorgung. Das heißt: Wer kein Geld für Strom, Gas, Wasser, Telefon und Internet hat, kann die Zahlung vorübergehend (bis zum 30. Juni 2020) aussetzen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt.

Zahlungsschwierigkeiten wegen Corona: Mit dem Anbieter sprechen

Dieses Recht gilt laut Verbraucherzentrale für Verträge, die vor dem 8. März 2020 abgeschlossen wurden. Die Zahlungen würden aber nicht erlassen, sondern nur aufgeschoben. Wichtig zu beachten: Verbraucher müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass ihre Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise bestehen.

Wie die Verbraucherzentrale weiter erklärt, müssen Verbraucher darlegen können, dass ihnen ein angemessener Lebensunterhalt durch die Corona-Krise nicht mehr möglich wäre, wenn sie zusätzlich für Strom, Gas, Wasser, Internet oder Telefon zahlen. Betroffene sollten sich mit ihrem Anbieter in Verbindung setzen, rät die Verbraucherzentrale.

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