Wir kaufen Tickets bargeldlos, lassen uns von der App den Weg zur Haltestelle zeigen und wissen, ob der Bus pünktlich kommt: Digitale Dienste sind fester Bestandteil unseres Alltags. Dank Smartphone und Internet sind Fahrplanauskunft und Ticketkauf heutzutage kinderleicht.

VGN: On- und Offline verlässlich ans Ziel kommen

Wer kann sich noch vorstellen, ein dickes Fahrplanbuch zu wälzen, Tarifzonen zu zählen oder einen faltbaren Stadtplan zu benützen? Unsere Arbeitswelt, unsere Freizeitgestaltung und unser Konsumverhalten haben sich drastisch verändert. Auch die Fahrt mit Bussen und Bahnen ist dank digitaler Technik einfacher geworden. Zumindest sieht das die Mehrheit der Deutschen so. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die im Auftrag des IT-Unternehmens Cisco durchgeführt wurde. Demnach bestätigen 61 Prozent der Deutschen, dass Technologie viele Alltagsdinge, wie Bankgeschäfte, Reisen oder Einkaufen, einfacher macht.

Auskunft in Echtzeit

Doch was bedeutet Digitalisierung eigentlich? Im ursprünglichen Wortsinn das Umwandeln von analogen Informationen in digitale Formate. Ein Beispiel dafür ist die Fahrplanauskunft in Echtzeit. Elektronische Fahrplan-Auskunftssysteme (EFA) gibt es beim VGN bereits seit Jahrzehnten. Sie gaben Auskunft über die Soll-Fahrplandaten. Seit knapp zwei Jahren ist die Echtzeitauskunft auf vielen Strecken Standard. Seither können Fahrgäste mit einem Blick auf ihren PC, ihr Smartphone oder die dynamischen Anzeiger an den Haltestellen in Echtzeit erkennen, wann und wo ihr Bus oder ihre Bahn abfahren.

Vom HandyTicket zur App

Der VGN war einer der Geburtshelfer des HandyTickets in Deutschland. Bereits 2007 lief das Pilotprojekt an. 2015 löste der neue VGN-Onlineshop das HandyTicket ab. Gleichzeitig ging die App „VGN Fahrplan & Tickets“ an den Start. Onlineshop und App vereinten die bis dahin getrennten Vertriebswege für HandyTickets, Print-Tickets zum selber Ausdrucken sowie den Kauf von Fahrkarten im Postversand unter einem Dach. Die App bietet viele zusätzliche Informationen, wie detaillierte Karten und Netzpläne sowie Umgebungspläne für Haltestellen. Für die Verbindungsauskunft muss man nicht einmal den Namen der Haltestelle kennen, sondern kann einfach eine Adresse eingeben. So wird automatisch auch die richtige Preisstufe ermittelt.

"Die VGN-App ist gut. Früher ging ich zum Automaten, um eine Fahrkarte zu kaufen. Jetzt kaufe ich mir eine Karte über die App, z.B, wenn ich zur Ausschlusszeit meiner Monatskarte fahren möchte."

Kostenloses WLAN

Damit man digitale Dienste nutzen kann ohne das eigene Datenvolumen zu beanspruchen, gibt es mittlerweile an einigen Haltestellen und in manchen Verkehrsmitteln kostenloses WLAN. Möglich wurde dieser Service durch Fördermittel des Freistaats Bayern.  Im Rahmen des Förderprogramms ist auch in den Landkreisen Bamberg, Haßberge, Kitzingen, Neumarkt und Nürnberger Land die Ausrüstung von Bussen erfolgt oder in Vorbereitung. Die Stadtwerke Bamberg bieten kostenloses WLAN auf dem Maxplatz, am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und in den Freibädern an.

"Ich benutze das WLAN seit sechs Monaten. Es ist gut für Fahrplanauskünfte, Wegverbindungen und manchmal checke ich auch online meine Mails während der Fahrt oder höre gestreamte Musik. Dafür kann ich das WLAN gut gebrauchen." 

Smart ans Ziel kommen!

Einfacher geht es nicht: Über die App „VGN Fahrplan & Tickets“ kann man per Fingertipp auf alle Fahrplan-Informationen zugreifen und auch gleich online das passende Ticket kaufen.

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Das jüngste Update im August bringt weitere Verbesserungen: Alle Nutzer, die sich registriert haben und eingeloggt sind, können den Kauf seit neuestem durch einmaliges Tippen abschließen ohne die weiteren Zwischenschritte durchlaufen zu müssen. Über Apple Pay ist inzwischen sogar ein Kauf ohne Registrierung möglich. Das Zahlungsmittel Apple Pay kann sowohl von registrierten als auch von unregistrierten Nutzern verwendet werden – als Schnellkauf-Methode genauso wie im normalen Kaufprozess.

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Auch wenn man für einen Freund oder Bekannten ein Ticket kaufen möchte, ist die Handhabung einfacher: Für die Fremdpersonalisierung im Kaufprozess ist es möglich, Mitfahrer-Profile anzulegen und zu speichern, um diese für aktuelle und spätere Ticketkäufe schnell und bequem nutzen zu können. So ist es nicht mehr nötig, alle Daten der Ticketnutzer bei jedem Kauf erneut einzugeben.

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