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Ernährung

Gemüsebox aus dem Knoblauchsland: Darum sollten wir unser Gemüse von regionalen Erzeugern beziehen

Das Beste aus der Anbauregion zwischen Erlangen, Nürnberg und Fürth - besser bekannt als Knoblauchsland - kommt jetzt in bunt gemischten Gemüseboxen bequem zu uns nach Hause. Was die Landwirtschaft in dieser Region so besonders macht und was unsere Rezepte-Expertin Vera zu dem Service sagt, lesen Sie in unserem Erfahrungsbericht.
 
Fränkisches Gemüse aus dem Knoblauchsland
Qualitatives Gemüse aus nachhaltigem Anbau - damit punkten die Gemüseboxen aus dem Knoblauchsland

Eines der größten Gemüseanbaugebiete Deutschlands liegt hier mitten in unserer fränkischen Heimat? Oh ja - denn in der Region zwischen Nürnberg, Fürth und Erlangen wird auf rund 2.000 Hektar schon seit dem Mittelalter traditionell Gemüse angebaut. Rund 120 fränkische Familienbetriebe bewirtschaften derzeit das sogenannte Knoblauchsland.  Seinen Namen erhielt das Gebiet im 14. Jahrhundert, als dort hauptsächlich noch Knoblauch, Zwiebeln und Kraut angebaut wurde. Heutzutage findet sich dort von reifen Tomaten über knackigen Chicoree bis hin zu erfrischendem Rhabarber jedoch alles, was das Feinschmecker-Herz höher schlagen lässt.

Im Einklang mit Mensch, Natur und Umwelt - das Konzept von Knoblauchsland Gemüse

Qualitatives Gemüse sowie die Weitergabe des landwirtschaftlichen Betriebs an nachfolgende Generationen stehen im Knoblauchsland an erster Stelle. Aus diesem Grund fühlen sich alle Landwirtinnen und Landwirte einem nachhaltigen und bodenschonenden Anbau verpflichtet. Moderne Anbaumethoden und Bewirtschaftungsmaßnahmen werden genutzt, um insbesondere Sortenwahl, Fruchtfolge und Pflanzenschutz so zu gestalten, dass die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering bleiben. Im Detail bedeutet das:

  • Sparsame Verwendung von Düngemitteln
  • Einsatz von biologischem Pflanzenschutz
  • Natürliche Bestäubung durch Hummeln und Bienen
  • Bewässerung mit Regen- und Flusswasser aus der Regnitz
  • Wiederverwertung von Wasser durch einen geschlossenen Kreislauf in den Gewächshäusern
  • Einsatz von kompostierbaren Bio-Folien
  • Blühwiesen für Insekten
  • Energiebeschaffung aus Biomasse-Kraftwerken
  • Kurze Transportwege innerhalb Bayerns und Baden-Württembergs

In den Gewächshäusern wachsen Tomaten, Gurken, Auberginen, Wurzelsalat, Chicoree und verschiedene Kräuter. Auf den freien Flächen werden Kartoffeln, Salat, Kraut, Kohl und Wurzelgemüse geerntet. Dabei bauen die Familienbetriebe auf ihren durchschnittlich 16 Hektar großen Flächen sowohl kontrolliert konventionell, als auch komplett biologisch an.

Jetzt mehr übers Knoblauchsland erfahren

Warum regionales Gemüse kaufen? Hier die 5 wichtigsten Gründe:

  1. Mehr Frische: Durch extrem kurze Transportwege kann regionales Gemüse gestern noch auf dem Feld und heute schon in deinem Kühlschrank sein. So ist das Gemüse schön frisch und hält sich länger, bevor es verarbeitet werden muss.
  2. Der Geschmack macht's: Importiertes Gemüse wird oftmals unreif geerntet und reift während des Transportes weiter. Da den Pflanzen dabei aber keine Nährstoffe aus dem Boden mehr zu Verfügung stehen, verändert sich das Gemüse nur farblich, worunter auch der Geschmack leidet. Regional angebautes Gemüse dahingegen, wird bis zuletzt mit wertvollen Nährstoffen und Sonnenlicht versorgt, was einen wunderbaren Geschmack erzeugt.
  3. Weniger Emissionen – Wer auf seinen ökologischen Fußabdruck achten möchte, der sollte definitiv regional einkaufen. Im Gegensatz zu Importware, wird beim Vertrieb von regionalen Produkten nur wenig CO2 freigesetzt. Das gilt nicht nur für Gemüse!
  4. Größere Transparenz: Der Großteil des Gemüsesortiments im Supermarkt kommt aus Nordafrika oder Südspanien. Leider sind die Arbeitsbedingungen für Erntehelfer in diesen Ländern meistens sehr schlecht. Wer Gemüse aus Deutschland und noch besser aus seiner Region kauft, der kann sich sicher sein, dass die Produkte unter fairen Bedingungen angebaut und geerntet wurden.
  5. Mehr Nachhaltigkeit: Durch den Kauf von regionalem Gemüse unterstützen Sie Familienbetriebe und Unternehmen in deinem direkten Umfeld. So investieren Sie nicht nur in einen nachhaltigen Anbau und hochwertige Lebensmittel, sondern auch in die Wirtschaft deiner Region.

Erfahrungsbericht: Die Überraschungsbox aus dem Knoblauchsland im Test

“Als Produktmanagerin eines Rezepteportals hat man viele dankbare Aufgaben – man darf Koch- und Backvideos drehen und die entstandenen Gerichte gleich verkosten, man kann ohne schlechtes Gewissen jederzeit ein Foto vom eigenen Essen schießen und man lernt viel über die eigene Heimat, fränkische Unternehmen, regionale Anbieter und heimische Zutaten. Und neben Marketing, Controlling und Produktentwicklung nehme ich mir dann auch gerne die Zeit, unsere regionalen Angebote selbst zu testen. So auch die Überraschungs-Box aus dem Knoblauchsland. Frisches Gemüse per Post? Für mich war es das erste Mal, meinen Einkauf nicht selbst zu tätigen, sondern einfach nur auf “Bestellen” zu drücken. Und über das Klingeln des Postboten (bereits am nächsten Tag!!!) habe ich mich zugegebenermaßen mehr gefreut, als über das ein oder andere Geburtstaggeschenk bisher.

Dann konnte das freudige Auspacken beginnen – in meiner Überraschungs-Box fand ich: Paprika, Schlangen-Gurke, Mini-Gurken, Spitz-Paprika, Strauch-Tomaten, Nasch-Tomaten, Rhabarber, Basilikum, Kresse und Chicorée. Eine unglaubliche Ausbeute, bei der mir gleich zahlreiche Rezepte in den Sinn kommen. Nudeln mit selbstgemachtem Kresse-Pesto mit frischen Tomaten und Basilikum. Besonders gefreut habe ich mich über den frischen Rhabarber, mit dem man super eine Rhabarber-Tarte backen kann. Oder man macht ganz klassisch einen frischen Salat – bei diesen vielfältigen Zutaten braucht es doch kaum mehr! Denn schon das Gemüse – ganz für sich allein – schmeckt einfach besonders. Frisch, natürlich und ganz intensiv. Und bei wem auch das gute Gewissen mit in den Geschmack spielt: was gibt es besseres als faires und regionales Gemüse zu verputzen?!

Mein Fazit: Ich bin begeistert vom Geschmack, überrascht über die superschnelle Lieferung und gespannt, was mich in meiner nächsten Überraschungsbox erwartet!”

Neugierig? Weitere Infos zur Überraschungsbox

Endlich ist es soweit: Zeit für Spargel! 

Wie lange haben wir drauf gewartet: die Spargelzeit gehört definitiv zu unseren liebsten fränkischen Jahreszeiten. Mit der Spargel-Box von Knoblauchsland hat man quasi alles, was man braucht um den Klassiker zuzubereiten, direkt bei der Hand: Spargel, Kartoffeln und frisches Gemüse für einen leckeren Salat. Jetzt kann der Spargel-Wahnsinn losgehen! 

Die Spargelbox entdecken

Wo kann ich Gemüse aus dem Knoblauchsland kaufen?

Die Landwirte des Knoblauchsland vertreiben ihre Produkte unter der Marke „Franken-Gemüse“. Dementsprechende betitelte Produkte findet man im Einzelhandel sowohl in Supermärkten, beispielsweise bei Rewe oder Edeka, als auch in kleineren Geschäften wie regionalen Bäckern. Vor allem aber kann man sich das Gemüse aus dem Knoblauchsland auch erntefrisch nach Hause liefern lassen. Dafür kann man entweder gezielt im Online-Shop einkaufen oder in Form eines Abonnements mit 10% Preisvorteil regelmäßig eine Obst- und Gemüsekiste nach Hause geliefert bekommen. Und das komplett versandkostenfrei!

Unser Tipp: Passende Rezepte zu den Gemüseboxen aus dem Knoblauchsland finden Sie auf 'Fränkische Rezepte'