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Brauerei Museum

Brauerei Kundmüller feiert sein neues Museum – Und sein ausgezeichnetes Bier

Brauerei Kundmüller feiert Einweihung von neu renovierter Gaststätte, Gästehaus und Biermuseum mit großem Fest – Historischer Sondersud
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Über 2.000 historische Krüge sind im neuen Biermuseum ausgestellt.
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Viereth. Am vergangenen Wochenende vom 9. und 10. Juni, in Weiher bei Viereth wurde mit Festbier angestoßen im Brauerei-Gasthof Kundmüller. Anlässlich der Renovierung und des Neubaus von Gaststätte und Gästehaus wurde ein großes Rahmenprogramm mit Ehrengästen wie Staatsministerin Melanie Huml, Live-Musik und fränkischen Spezialitäten geboten. Besonders im Rampenlicht stand das neue Biermuseum, das nun auch zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

Ein neues Museum

Im neuen Weiherer Biermuseum finden sich zahlreiche Schmuckstücke für Menschen, die die Faszination für Bier und seine Geschichte(n) teilen. Dazu gehören über 2.000 historische, teils seltene Krüge, dazu historisches Brauereiinventar. Dank der Sammlungen des Stammgastes Hansi Cölsch aus Zweibrücken, der seit über 30 Jahren nach Weiher kommt, war es den Brauerei-Inhabern Roland und Oswald Kundmüller möglich, den Aufenthaltsraum des Gästehauses auf diese ganz besondere Art umzubauen. „Hansi wollte nicht, dass seine große Sammlung mit vielen außergewöhnlichen Krügen auf dem Dachboden in Umzugskisten verstaubt und wir fanden es eine hervorragende Idee, das Thema Bier so in das Gästehaus zu integrieren“, so Oswald Kundmüller.

 

Doch nicht nur Bierfans kommen beim Anblick der vielen Exponate auf ihre Kosten. Denn: „Was passt besser zum Bier als Musik?“ Verschiedene Blasinstrumente, Akkordeons und auch ein historisches Radio werden im Museum, das künftig für alle Gasthof-Besucher, aber auch für Tagungen und Seminare, offen ist, ausgestellt. Am Festwochenende war das Museum für alle Gäste geöffnet, genauso wie die Brauerei sowie das Füll- und Logistikzentrum, die auf geführten Touren vorgestellt wurden.

 

Die offizielle Einweihung von Museum, aber auch neu renovierter Gaststätte und Gästehaus, die in den vergangenen zwei Jahren aufwändig um- und neugebaut wurden, fanden am Samstag, 15.30 Uhr statt. Die kirchliche Segnung übernahm Christian Montag. Neben Staatsministerin Melanie Huml waren Landrat Johann Kalb, Bezirkstagspräsident Günther Denzler und Regierungsvizepräsident Thomas Engel zu Gast sowie die ehemalige Bierkönigin Sabine Ullrich, die den Festsud anstach. Das extra für die Veranstaltung kreierte Museumsbier ist ein obergäriges, naturtrübes Bier, das  „wie es zum Thema Museum gehört, an frühere Zeiten erinnern soll“, erklärt Braumeister Roland Kundmüller. Denn auch als die Brauerei 1874 gegründet wurde, wurde ausschließlich obergärig gebraut und nicht filtriert. 

 

Ausgezeichnetes Bier

Heute finden sich ebenfalls obergärige Bierstile im Weiherer Sortiment, darunter Weizen und Sondersude wie IPA oder Summer Ale, was zu einer großen Bandbreite an Kundmüller-Bieren beiträgt. Dies ist neben Aspekten wie Qualität und Umweltgedanke ein wichtiger Punkt in der Philosophie von Roland und Oswald Kundmüller. „Wir wollen zeigen, wie viel Biervielfalt in Franken steckt.“

 

Dass diese Vielfalt ankommt, zeigte sich nicht nur in den vergangenen Jahren bei Medaillen wie European Beer Star oder World Beer Cup, sondern auch erst kürzlich beim International Craft Beer Award. Mit 14 Auszeichnungen war die Brauerei Kundmüller der meist prämierte Teilnehmer des Wettbewerbs und räumte daneben noch den Preis für das „Beste Pils 2018“ ab. 

 

Der International Craft Beer Award fand in diesem Jahr zum 5. Mal mit einem Teilnahmerekord von 1.090 Bieren in Neustadt/Weinstraße statt. Im April hatte eine 84-köpfige, internationale Expertenjury die eingereichten Biere in einer Blindverkostung unter die Lupe genommen. Die Besten wurden mit einer Medaille ausgezeichnet, zum ersten Mal wurden auch die Sieger der jeweiligen Kategorien bekannt gegeben und prämiert. Für die Brauerei Kundmüller hieß das nicht nur Nummer eins in der Kategorie Pils (Gold und „Bestes Pils 2018“), was Braumeister Roland Kundmüller natürlich besonders freute, sondern auch noch Gold für Weiherer Rauch, Weiherer Bock, Weiherer Weizenbock, Weiherer Weizenbock holzfassgelagert Dornfelder, Weiherer Doppelbock holzfassgelagert Rum sowie Silber für Weiherer Zwickerla Hell, Weiherer Weizen Hell, Weiherer Bio Zwickerla Dunkel, Weiherer Urstöffla, Weiherer Schwärzla und die Kooperationen Weiherer/Cervejaria Bamberg Rauchbock und Weiherer/Bira Bassanese. 

 

Bereits in den vergangenen Jahren waren Roland und Oswald Kundmüller erfolgreich bei Wettbewerben. Dass sie in diesem Jahr zudem noch den Preis „best brewpub in Bavaria“ für die neu renovierte Gaststätte erhalten haben, macht sie natürlich besonders stolz. Denn es ist nicht nur das Bier, das bewertet wurde, sondern auch Service und Ambiente, und das kann an diesem Wochenende in vollen Zügen genossen werden.

 



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