Jeder hatte die Plagegeister wohl schon einmal bei sich zu Hause: Lebensmittelmotten. Zum einen ist es wirklich sehr unappetitlich, sie im Vorratsschrank vorzufinden. Zum Anderen können sie auch schwerwiegende Allergien sowie Haut- und Darmerkrankungen auslösen. Der Schreck ist erst einmal groß, es gibt jedoch einige Mittel und Maßnahmen, mit denen man dem Ungeziefer an den Kragen kann. Neben Pheromonfallen und altbewährten Hausmittelchen helfen auch praktische Vorratsdosen, die den Motten keine Chance mehr lassen. 

Woran erkenne ich einen Befall mit Lebensmittelmotten? Ob ein Lebensmittel befallen ist, erkennt man an Klümpchen oder kleinen Gespinsten und Fäden. Oder auch direkt an kleinen Larven: Die Motten legen ihre Eier in dem Lebensmittel ab, und wenig später schlüpfen daraus Larven, die 14 bis 17 Millimeter groß werden können. Teilweise befinden sich auch kleine Löcher in Verpackungen, durch die die Motten sich eingeschlichen haben - es empfiehlt sich, Lebensmittelverpackungen schon beim Kauf genauer anzusehen.

Was hilft gegen Lebensmittelmotten?

Generell gilt: Ist ein Lebensmittel erst mal von den Motten befallen, bleibt nur noch die Mülltonne. Die Lebensmittel sollten in einer Plastiktüte oder einem Müllsack verpackt und direkt außer Haus geschafft werden. So kann vermieden werden, dass sie sich weiter im Haus verbreiten. Des Weiteren gibt es diverse Maßnahmen, die man ergreifen kann, um sein Haus wieder mottenfrei zu bekommen. Wir stellen Ihnen hier drei Möglichkeiten vor. 

Tipp 1: Lebensmittel schädlingssicher lagern

Der wohl wertvollste Tipp ist es, die Lebensmittel direkt schädlingssicher in speziellen Behältern zu lagern. So schaffen es die bereits vorhandenen Motten gar nicht erst in das Behältnis. Ratsam ist es auch, frisch gekaufte Lebensmittel, wie zum Beispiel Mehl, direkt in solch eine Dose zu packen. Denn so gelangen Schädlinge, die eventuell im Mehl vorhanden sind, nicht nach draußen, um weitere Lebensmittel zu befallen. Diese Behälter lassen sich entweder mit einem Schraubgewinde verschließen oder werden durch eine Dichtung luftdicht und somit mottensicher gemacht. Wir stellen Ihnen drei Modelle vor, bei denen Lebensmittelmotten keine Chance haben, hineinzugelangen. 

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Tipp 2: Mit Pheromonen gegen Lebensmittelmotten

Eine bequeme und häufig angewendete Maßnahme ist es, Pheromonfallen aufzustellen. Hierbei handelt es sich um Klebefallen, auf denen ein Sexuallockstoff angebracht ist, auf den die männlichen Motten reagieren. Ein Nachteil ist, dass die weiblichen Lebensmittelmotten nicht angelockt werden, sie können so noch weiterhin ihre Eier ablegen. Diese Maßnahme muss also über einen längeren Zeitraum angewendet werden, wenn man das Ungeziefer erfolgreich loswerden möchte.

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Tipp 3: Mit Hausmitteln gegen Lebensmittelmotten

Auch mit Hausmitteln kann man versuchen, die kleinen Quälgeister aus dem Haushalt zu verbannen. Ein sehr preisgünstiges und altbewährtes Mittel ist Lavendel. Die Lebensmittelmotten hassen den Geruch und lassen sich somit aus dem Haus vertreiben. Am besten hängt man ein Säckchen mit Lavendel direkt neben die Lebensmittel, die man schützen möchte. Alternative Hausmittel sind Zedernholz, Nelken oder auch Pfefferminze

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Zusammengefasst gibt es viele Möglichkeiten, wie man wieder Herr seines Vorratsschrankes wird. Sowohl Hausmittel als auch Pheromonfallen sind altbewährte Maßnahmen. Am besten schützt man seine Lebensmittel jedoch, wenn man sie schädlingssicher verpackt, was mit den hier vorgestellten Vorratsbehältern sehr effektiv ist. So ist ihr Zuhause schnell wieder frei von Lebensmittelmotten.

Apropos Schädlinge: Im Garten müssen sie nicht unbedingt schlimm sein, wie unser Artikel zu mehr Gelassenheit im Garten zeigt. 

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awa/Quellen fr.de, SZ.de, mottenshop.com