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Ausbildung

Duales Studium oder Meisterbrief: Welche Möglichkeiten der Ausbildung gibt es?

Die Woche der Ausbildung in Bayern hat begonnen: Bis Freitag stellen Arbeitsagenturen und Jobcenter innovative Möglichkeiten für junge Menschen vor.
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Vom 26. Februar bis zum 02. März findet in ganz Bayern die Woche der Ausbildung statt. Foto: MH Fotalia
Vom 26. Februar bis zum 02. März findet in ganz Bayern die Woche der Ausbildung statt. Foto: MH Fotalia
#AusbildungKlarmachen - So lautet das Motto der diesjährigen Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit. Vom Montag, den 26. Februar bis Freitag, den 2. März 2018 werben in ganz Bayern Regionaldirektionen, Arbeitsagenturen und Jobcenter bei Arbeitgebern und Jugendlichen für die duale Berufsausbildung. In Nürnberg, Bamberg, Erlangen und vielen anderen Orten gibt es zahlreiche Veranstaltungen, Infotage, Ausbildungsbörsen und Beratungsangebote.


Innovative Ausbildungsmodelle als Schwerpunkt


Ziel ist es, Betrieben aufzuzeigen, dass sie mit der Ausbildung im eigenen Unternehmen den notwendigen Grundstein für Fachkräftesicherung legen. Jungen Menschen sollen die verschiedenen Karrieremöglichkeiten einer dualen Berufsausbildung aufgezeigt werden - vom dualen Studium über einen späteren Hochschulabschluss bis hin zu Meisterbrief oder der Übernahme eines Betriebes.
Ein Schwerpunkt der diesjährigen Woche der Ausbildung liegt auf der stärkeren Bekanntmachung innovativer Ausbildungsmodelle wie der Teilzeitberufsausbildung.

"Individuelle Lebensumstände wie die Betreuung von Kindern können den erfolgreichen Berufseinstieg, insbesondere für junge Frauen, erschweren", so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele. "Gleichzeitig sind wir auf diese potenziellen Nachwuchskräfte angewiesen, denn wir müssen mit Blick auf den steigenden Fachkräftebedarf möglichst das gesamte inländische Arbeitskräftepotenzial ausschöpfen". Eine Ausbildung in Teilzeit sei deshalb ein Gewinn für beide Seiten: "Die Arbeitgeber sichern sich ihren notwendigen Fachkräftenachwuchs, die Auszubildenden können Familie und Berufseinstieg miteinander vereinbaren."
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