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Hochschulen in Oberfranken: Diese Studiengänge werden in der Region angeboten

Für ein Studium muss man nicht immer weit weg ziehen. Denn in Oberfranken gibt es viele Universitäten und Hochschulen, die ein breites Studienangebot aufweisen. Ein Überblick:
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Hochschulen in der Region versuchen immer mehr, gegenüber Studienorten in Großstädten attraktiv für Studierende zu sein. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa
Hochschulen in der Region versuchen immer mehr, gegenüber Studienorten in Großstädten attraktiv für Studierende zu sein. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Wo und was kann man in Oberfranken studieren? Hochschulen der Region versuchen immer mehr, gegenüber Studienorten in Großstädten attraktiv für Studierende zu sein. So veranstalten die staatlichen Universitäten in Oberfranken einen am 1. Dezember 2018 in Bayreuth einen gemeinsamen Mastertag, bei welchem sie ihre insgesamt 150 Masterstudiengänge vorstellen wollen. Wir haben einen Überblick über die Universitäten und Hochschulen in Oberfranken:

Studieren in Bamberg

In Bamberg gibt es die Otto-Friedrich-Universität. Aktuell sind dort 13.121 (Stand 28.11.18) Studenten für das Wintersemester 2018/2019 eingeschrieben. In vielen Fachrichtungen zählt die Uni zu den führenden Hochschulen Deutschlands. In Bamberg gibt es keinen Campus - die universitären Einrichtungen sind innerhalb des Stadtgebietes an drei Standorten verteilt. Die Studentenschaft macht gut 15 Prozent der Stadtbevölkerung aus, womit Bamberg oft als Studentenstadt bezeichnet wird.

Doch welche Fächer lassen sich in Bamberg studieren? Die Universität teilt sich in vier Fakultäten auf: Geistes- und Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Humanwissenschaften sowie Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik. Dabei lassen sich zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge wie Germanistik, Kommunikationswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre, Psychologie Politikwissenschaft, Orientalistik sowie Lehramt studieren.

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Studieren in Bayreuth

Die Universität in Bayreuth ist im Gegensatz zu Bamberg eine Campus-Universität. In diesem Wintersemester sind dort 13.454 Stunden eingeschrieben. Die Uni Bayreuth gilt als eine der beliebtesten Universitäten in Bayern und erzielt immer Spitzenpositionen in nationalen Lehr- und Forschungsrankings. Zum Studienangebot zählen zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge wie Angewandte Informatik, Biologie, Geografie, Geschichte, Maschinenbau, Gesundheitsökonomie, Internationale Wirtschaft und Entwicklung, Medienwissenschaft und Medienpraxis sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Daneben werden Lehramtsstudiengänge und das Jurastudium angeboten.

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Studieren in Coburg

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg ist eine etwas kleinere Hochschule mit lediglich 5.360 Studenten. Dort werden Bachelor- und Masterstudiengänge in vier Bereichen angeboten: Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaft und Informatik, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Bauen, Gestalten und Design. Die unterschiedlichen Fakultäten sind auf zwei Campus verteilt.

Zu den verschiedenen Bachelorstudiengängen gehören beispielsweise Architektur, Integrative Gesundheitsförderung, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Betriebswirtschaft. Im Master lässt sich dort unter anderem Denkmalpflege, Design, Bioanalytik und Financial Management studieren.

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Studieren in Hof

In Hof gibt es die Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Ein steigendes Angebot an Studiengängen und auch mehrere bauliche Erweiterungen haben mittlerweile für eine Gesamtzahl von etwa 3.500 gesorgt. Damit ist Hof der kleinste Studienort in Oberfranken. Die Hochschule teilt sich den Campus mit der Hochschule für den öffentlichen Diens, so dass trotz weniger Studenten eine relative große Mensa sowie vorhanden ist.

Die Fachhochschule gliedert sich in die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Zu den Bachelorstudiengängen gehören beispielsweise Mediendesign, Internationales Management, Informatik, Umweltingenieurwesen und Wirtschaftsrecht. Seinen Master kann man in Hof unter anderem in Global Management, Personal und Arbeit, Logistik und Verbundwerkstoffe ablegen.

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