Bamberg
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Hilfe bei der Studien- und Berufswahl

Dritte Auflage der Messe für Abiturienten - Samstag, 28. Februar, 10 bis 15 Uhr - Eintritt frei
 
Fotos: PR
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Bis zum Schulabschluss ist der Weg von jungen Menschen weitgehend vorgezeichnet - doch mit dem Abitur in der Tasche ist sie plötzlich da, die große Freiheit, die Möglichkeit, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Eine große Chance, aber auch eine Herausforderung, wie schon das neue Logo der Studienmesse:BA mit seinem Pfeiltrio andeutet: Welche der vielen denkbaren Wege ist der richtige für mich?
Bin ich eher der Typ für eine Berufsausbildung oder ist die Uni der richtige Platz für mich? Wäre vielleicht ein duales Studium eine Alternative? Jura, Lehramt und Medizin - diese Studiengänge kommen einem sofort in den Sinn. Doch nicht jedem ist klar, dass er auch Brau- und Getränketechnologie, German-Indian-Management Studies oder Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit studieren könnte.
Die Studienmesse:BA soll Gymnasiasten, Fach- und Berufsoberschülern die Möglichkeit geben, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Im dritten Jahr in Folge scheint sich die Schwesterveranstaltung der Ausbildungsmesse:BA zu einer festen Institution zu entwickeln, die von Schülerinnen und Schülern, Hochschulen und Betrieben gleichermaßen angenommen wird: Fast 80 Aussteller werden diesmal rund 150 Studiengänge sowie 60 Berufsausbildungen vorstellen. Dabei geht es ihnen auch darum, aufzuzeigen, wie vielfältig die Karrieremöglichkeiten in Bamberg und Oberfranken sind.
Die jungen Besucher erhalten die Gelegenheit, sich mit Vertretern aus der Wirtschaft auszutauschen, brennende Fragen loszuwerden oder sich in spannenden Vorträgen ein Bild von verschiedenen Berufsfeldern zu machen. Auch die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts nach dem Abitur wird dort vorgestellt. Weitere Informationen über die teilnehmenden Unternehmen und Hochschulen sowie die begleitenden Fachvorträge finden Sie im Internet unter www.studienmesse-bamberg.de.
Nun bleibt zu hoffen, dass dieses in der Region einmalige Angebot auch 2015 bei den Oberstufenschülern aus Bamberg und Umgebung erneut auf großes Interesse stößt. Junge Menschen und heimische Betriebe zusammenzubringen und damit auch den Wirtschaftsstandort Bamberg und Oberfranken zu stärken, ist ein wichtiges Ziel dieser Veranstaltung. Dafür wünschen wir gutes Gelingen.

Ihr Messeteam
Horst Feulner
Bamberg Congress + Event Service GmbH




Viele Möglichkeiten in unserer Region

Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen stehen nach dem Abitur vor der Qual der Wahl: Was will ich werden? Will ich studieren? An einer Fachhochschule oder lieber einer Universität? Mache ich ein Duales Studium oder doch lieber eine Ausbildung? Der Übergang von der Schule zur Universität oder ins Berufsleben ist anspruchsvoll. Es gibt viele Wege und Möglichkeiten, aber viele Schüler wissen nach der Schule nicht endgültig, was zu tun ist. Doch es muss eine Entscheidung getroffen werden.

Hier hilft die Informationsplattform Studienmesse:BA, die am 28. Februar zum dritten Mal in der Konzert- und Kongresshalle stattfindet. Sie bietet Abiturienten, Fach- und Oberschülerinnen und -schülern eine willkommene Gelegenheit, um sich in kurzer Zeit umfassend und weitreichend über die vielfältigen Möglichkeiten, die unsere Region bereithält, zu informieren. Rund 80 Aussteller aus den verschiedensten Branchen zeigen den Besucherinnen und Besuchern rund 60 Berufsbilder auf. Die teilnehmenden Universitäten und Hochschulen informieren zudem über 270 Bachelor- und 100 Mas-terstudiengänge. Ergänzt wird das Angebot von Fachvorträgen, die den jungen Leuten sowohl allge-meine Informationen als auch konkrete Angebote zum Dualen Studium oder zur Ausbildung in einem Unternehmen geben.

Für unsere Region ist die "Studienmesse:BA" eine wertvolle Veranstaltung - gerade mit Blick auf den demographischen Wandel. Denn sie setzt genau da an, wo sie gebraucht wird. Zwar schätzen viele Abiturientinnen und Abiturienten die hohe Lebensqualität in Stadt und Landkreis Bamberg und können sich gut vorstellen, vor Ort zu studieren - allerdings fehlt häufig das Wissen über attraktive Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen. Die Studienmesse:BA schafft hier mehr Transparenz und leistet somit einen wichtigen Beitrag, dass die Mitarbeiter von morgen in der Region bleiben. Initiiert wird die Studienmesse:BA vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft Bamberg. Die Organisation liegt in den Händen der Bamberg Congress + Event GmbH und den Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis. Als Partner fungieren die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg sowie die Agentur Kopfwerk. Interessierte können sich unter www.studienmesse-bamberg.de sowie auf der Facebook-Seite der Studienmesse:BA vorab informieren.

Wir wünschen allen Beteiligten, dass die Studienmesse:BA auch 2015 wieder ein voller Erfolg wird und zahlreiche Besucher anlockt, die optimal mit Informationen rund um die Angebote in unserer Region versorgt werden!

Andreas Starke, Oberbürgermeister
Johann Kalb, Landrat




Studien- und Berufswahl leicht gemacht!?

Zu jeder Zeit jedwede Informationsquelle im Netz nutzen zu können, könnte die Studien- und Berufswahl zu einer einfachen Angelegenheit machen. Doch allein die Fülle von etwa 10 000 Studienangeboten, die nach dem Abitur zur Verfügung stehen, machen die Studien- und Berufswahl zu einem sehr komplexen Prozess. Und nicht für jeden muss ein Studium der Königsweg sein, gibt es doch auch im Ausbildungsbereich interessante und gute Alternativen.
Aus der Sicht der Berufsberatung der Arbeitsagentur Bamberg-Coburg ist es schließlich mit der reinen Informationssammlung noch nicht getan. Aus der Fülle der Informationsquellen gilt es in einem ersten Schritt diejenigen auszuwählen, mit denen die Vielfalt von Studiengängen und Ausbildungen auch ein Stück weit transparenter und übersichtlicher wird.
Die Agentur für Arbeit bietet ein differenziertes Angebot sowohl an Printmedien wie an entsprechenden Online-Medien an, die unter www.arbeitsagentur.de zu finden sind.
Hat man sich dann mit unterschiedlichen Medien wie dem Berufenet , dem BerufeTV oder den Informationen aus studienwahl.de beschäftigt, sind die nötigen Rückschlüsse und Konsequenzen für die eigene Person zu ziehen und die richtigen Fragen zu stellen wie zum Beispiel: Finde ich mich mit meinen Interessen und Wünschen in den unterschiedlichen Wegen ausreichend wieder? Kann ich meine Fähigkeiten und Stärken auch gut in den angedachten Plan einbringen? Wie sieht es konkret mit der arbeitsmarktlichen Perspektive, vor allem auch den Risiken, aus?
Informationen, wie sie in kompakter Form auf der Studienmesse gesammelt werden, können bei der Beantwortung dieser Fragen ebenso weiter helfen wie Erfahrungen, die man zum Beispiel im Rahmen von Praktika machen kann.
Dass es nicht nur einen Königsweg geben kann, der für alle richtig ist, sollte dabei klar sein. Jeder sollte die Chancen erkennen und wahrnehmen, seinen individuellen Berufs- oder Studienweg zu gestalten. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur bietet dazu unterschiedliche Orientierungs- und Beratungsangebote an und möchte Schüler auf dem Weg zum richtigen Beruf mit Rat und Tat begleiten. Dabei kommen unterschiedliche Formate zum Einsatz, Beratungsgespräche unmittelbar an der Schule ebenso wie terminierte Beratungen in der Arbeitsagentur.
Ob es um einen Ausbildungsplatz im berufsfachschulischen oder im betrieblichen Ausbildungssystem geht, ob ein Studium in der traditionellen oder der dualen Form angestrebt wird, all das kann Thema eines Beratungsgespräches sein. Auch diejenigen, die nach dem Schulende noch ein Übergangsjahr für Auslandsaufenthalte oder soziale Dienste einplanen möchten, finden in ihrem Berufsberater einen Ansprechpartner.
Wichtig ist, neben den inhaltlichen Überlegungen vor allem auch die zeitliche Perspektive nicht aus den Augen zu verlieren. Vor allem im Bereich der dualen Studiengänge und im Bereich der betrieblichen Ausbildungen laufen Bewerbungsverfahren teilweise schon mehr als ein Jahr vor dem Beginn. Also heißt es, frühzeitig die Planungen selbst in die Hand zu nehmen. Sofern Beratungsgespräche mit dem Berufsberater nicht direkt an der Schule vereinbart werden, ist die Anmeldung für ein Gespräch in der Agentur jederzeit möglich über die Servicenummer der Agentur, Tel. 0800 4 5555 00, oder per Mail an bamberg.akademikerberatung@arbeitsagentur.de



Nur jeder Siebte mit Werdegang zufrieden

Nur jeder Siebte (14 Prozent) beurteilt die eigene Karriere rundum positiv. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact unter Berufstätigen hervor. Könnten Beschäftigte noch einmal von vorne anfangen, würde zum Beispiel mehr als jeder Vierte (28 Prozent) eine Ausbildung wählen, die stärker den eigenen Neigungen entspricht. Fast genauso viele (27 Prozent) würden größeren Wert auf Spaß bei der Arbeit legen. Im Auftrag der Karriereberatung von Rundstedt wurden 799 Berufstätige befragt. dpa-mag




Meist für Wirtschaftswissenschaftler

Ein duales Studium wird längst nicht für alle Fachrichtungen gleichermaßen angeboten. Das geht aus dem Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. 2013 gab es 1014 Angebote, die ein Erststudium mit Praxisphasen im Betrieb verbinden. Die meisten davon (385) zählten zum Bereich Wirtschaftswissenschaften. Auf Rang zwei lagen Maschinenbau und Verfahrenstechnik (169). Nur wenige duale Studiengänge gibt es zum Beispiel im Sozialwesen (41) oder für Mathematiker (3). dpa-mag




Existenzgründung mit Freunden: Klare Absprachen wichtig

Wer sich mit seinen Freunden zusammen selbstständig machen will, sollte auf klare Absprachen achten. "Unter Freuden gibt es oft nur vage Verabredungen, weil man weiß, wie der andere in bestimmten Situationen reagiert", sagt Tim Gemkow vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Im Geschäftsalltag kommen jedoch neue Herausforderungen hinzu, in denen die Freunde neue Seiten voneinander kennen lernen. Hier braucht es klare Absprachen. Etwa darüber, ob und zu welchen Bedingungen bei persönlichen finanziellen Engpässen Geld vom Firmenkonto entliehen werden darf, oder was im Fall des Ausscheidens eines der Gründer geschieht.
Wichtig sind außerdem die Fragen, wer wie viel Kapital einbringt und was mit dem Gewinn passiert, erläutert Gemkow. Unter Freunden kommen sie jedoch oft zu spät auf die Agenda, weil sie glauben, sich blind zu verstehen. Ein Irrtum: "Gerade wenn sich die private Situation durch Heirat oder Familienplanung ändert, gerät das Gleichgewicht oft aus der Balance", hat Gemkow beobachtet. Einen präzisen und ausführlichen Gesellschaftervertrag aufzusetzen, ist deshalb der wichtigste Rat für Gründer - ob befreundet oder nicht. dpa-mag




Anzug oder Jeans?

Viele Berufsanfänger fragen sich vor ihrem ersten Arbeitstag, was sie anziehen sollen. Wer unsicher ist, was im Unternehmen üblich ist, erkundigt sich am besten beim Personaler, sagt Agnes Jarosch, Etikette-Trainerin in Stuttgart. Ob Jeans und Hemd ausreichen oder eher ein Anzug angemessen ist, könne der sofort sagen. Mit dem Anruf vermeiden Neulinge, am ersten Arbeitstag zu formell oder zu locker gekleidet zu erscheinen. dpa-mag




Berufsanfänger wollen gutes Arbeitsklima

Berufsanfänger in der Industrie legen bei der Wahl ihres Arbeitgebers vor allem Wert auf ein kooperatives Arbeitsklima. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Einsteigern in der Branche. Danach sagten 87 Prozent, dass ihnen eine gute Stimmung im Büro besonders wichtig ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für viele, eigenverantwortlich handeln zu können (66 Prozent). Auf ein hohes Gehalt legt dagegen nur etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent) Wert. Im Auftrag des Chemiekonzerns Altana wurden 250 Einsteiger befragt. dpa-mag




Initiativbewerbung ankündigen

Bevor Jobsuchende sich initiativ bewerben, sollten sie ihre Bewerbung in der Firma telefonisch ankündigen. Darauf weist Karriereberater Jürgen Zech hin. So sollten Beschäftigte sich erkundigen, ob sie ihre Unterlagen senden dürfen und wer der richtige Ansprechpartner dafür ist. Sonst ist die Gefahr groß, dass die Bewerbung in der Post untergeht.
Auf keinen Fall sollten Bewerbungen verschickt werden, die keinen klaren Bezug zum Unternehmen haben. "Einfach zu sagen, die Firma finde ich klasse, weil sie Daimler oder Siemens heißt, reicht nicht", sagt Zech. Vorher müssten Bewerber genau schauen, wo sie im Unternehmen mit ihren Fachgebieten und Erfahrungen hinpassen - und sich dann auf eine Position bewerben.
Peinlich ist es auch immer, wenn Jobsuchende eine Initiativbewerbung schicken und dabei offene Stellen übersehen. Sie sollten deshalb immer zuerst checken, welche offenen Stellen es gibt. "Wenn man nicht genau passt, macht es aber mehr Sinn, sich initiativ zu bewerben", so Zech. dpa-mag







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