Kulmbach

Die Zukunft liegt in der Region

Die Messe "Abitura" will junge Leute und interessante Firmen zusammenbringen
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Die "Abitura" lockt jedes Jahr viele Gymnasiasten und Fachoberschüler an. 2018 findet sie am MGF-Gymnasium statt. Foto: Archiv
Die "Abitura" lockt jedes Jahr viele Gymnasiasten und Fachoberschüler an. 2018 findet sie am MGF-Gymnasium statt. Foto: Archiv
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Abiturienten aus Kulmbach und Umgebung sollten sich den kommenden Samstag, 24. Februar, dick im Kalender anstreichen, denn dann findet zum fünften Mal die Zukunftsmesse "Abitura" in Kulmbach statt. Veranstaltungsort ist das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium in Kulmbach.
Veranstalter sind der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Kulmbach, der Landkreis Kulmbach, das Caspar-Vischer-Gymnasium, das Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium und die Adalbert-Raps-Schule. 73 Unternehmen, Universitäten, Hochschulen und Bildungseinrichtungen sowie Öffentliche Einrichtungen und Institutionen haben sich in diesem Jahr angemeldet und stellen zahlreiche Zukunftsperspektiven vor.
"Abitura" hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl Abiturientinnen und Abiturienten der Klassen 10 - 12 als auch Fachabiturientinnen und Fachabiturienten gezielt über Ausbildung, Studium und duales Studium zu informieren. Vor allem soll die "Abitura" zeigen, dass es direkt vor ihrer Haustüre in der Region viele Unternehmen und Betriebe gibt, die nicht nur einen sicheren Ausbildungsplatz, sondern auch attraktive Zukunftsperspektiven und Karrierechancen in der Heimatregion bieten können.


Kostenloses Angebot

Die Messe ist ein kostenloses Angebot für Schülerinnen und Schüler und findet jährlich statt. Sie bietet eine Plattform, um sich Informationen direkt aus erster Hand zu beschaffen und Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.
Auch für "Rückkehrer", die in der Ferne studiert haben und in unserer Region arbeiten möchten, bietet die "Abitura" die ideale Ausgangsbasis, um sich zu informieren und das passende Angebot in ihrer Heimat zu finden.
MGF-Leiter Horst Pfadenhauer bescheinigt der "Abitura" eine ganz besondere Qualität: "Sie genießt weit über den Landkreis hinaus einen sehr guten Ruf. Ich denke, dass wir uns diesen Ruf in den letzten vier Jahren erarbeitet haben und zu Recht besitzen. Wir wollen auf diesem hohen Niveau weitermachen", so Pfadenhauer im Vorfeld bei einem Pressegespräch.
Landrat Klaus Peter Söller verweist auf die Premiere der "Abitura" 2014 im CVG mit damals 65 Ausstellern. "Wir wussten nicht, wie die Geschichte angenommen wird. Heute können wir sagen: Wenn es diese Messe nicht gäbe, dann müsste man sie erfinden." Es sei ein gewisses Wagnis gewesen, neben der etablierten Ausbildungsmesse im Beruflichen Schulzentrum eine zweite Orientierungsmesse durchzuführen. Der Erfolg habe den Initiatoren Recht gegeben.


Interesse ist groß

Das Interesse sei auf beiden Seiten groß. Die frühzeitige Kontaktaufnahme zwischen Nachwuchs und Unternehmen ebne den Weg für die erfolgreiche Zukunft. Auch Universitäten und Hochschulen seien präsent, "so dass Schüler ein umfassendes Bild über ihre Möglichkeiten von Ausbildung, Studium oder dualen Studium erhalten". Söllner dankt besonders dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft ("Wir haben einen der umtriebigsten Arbeitskreise in ganz Bayern"), den Schulen und der Werbeagentur "Bergwerk" für die professionelle Unterstützung.
"Wir wissen heute, dass die Wege nach dem Abitur vielschichtig sein können", hebt Michael Pfitzner vom Arbeitskreis hervor.
Alexander Battistella, der Chef des Beruflichen Schulzentrums, macht deutlich, dass er in der "Abitura" keine Konkurrenz zur Ausbildungsmesse sieht: "Es ist nicht das eingetreten, was vorher befürchtet wurde, nämlich dass sich einige Firmen nur auf die ,Abitura' stürzen. Ich finde es klasse, dass wir hier die akademische Ausbildung in den Vordergrund stellen." Das Angebot passe zur Bildungsregion Oberfranken.
Mario Sattler, stellvertretender Leiter des CVG, spricht von einer klassischen Win-Win-Situation.
Weitere Informationen zur "Abitura" gibt es unter www.abitura.info.
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