Nicht zuletzt wegen Gründersendungen wie „Die Höhle der Löwen“ sind Startups in aller Munde. Startups gelten als hip und agil und stehen bei Hochschulabsolventen hoch im Kurs. Flache Hierarchien und das Einbringen von eigenen Ideen und Kreativität kommen gerade bei Wirtschaftswissenschaftlern und Akademikern mit IT-Hintergrund gut an. Soweit die gängigen Klischees. Doch was genau ist ein Startup und was macht diese Unternehmensform gegenüber größerer, etablierter Unternehmen aus? Wir haben uns beide Welten angesehen und klären auf.

Startup vs. Unternehmen mit Konzernstruktur

Ein Startup ist ein junges Unternehmen, das auf keine lange Firmenhistorie zurückblicken kann und sich mit einer besonderen Innovation oder einer außergewöhnlichen Geschäftsidee vom Wettbewerb abhebt. Nicht selten stellen Startups bestehende Geschäftsmodelle in Frage, verändern komplette Marktstrukturen und lösen gesellschaftsrelevante Probleme. Mit frischen Ideen und unkonventionellen Denkmustern bieten Startups auf den ersten Blick eine spannende Perspektive für junge Arbeitssuchende. Verbildlicht gesprochen sind Startups flexible, wendige Schnellboote, die in der Lage sind, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und sich anzupassen.

Ein Konzern hingegen bezeichnet den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die schon länger mit etablierten Produkten und Dienstleistungen am Markt aktiv sind. Zwar sind die einzelnen Firmen auf dem Papier selbstständig. Strategie und Portfolio zahlen aber in der Regel auf die Ziele des Gesamtkonzerns ein, weshalb sich das Bild eines sicheren und durchstrukturierten, aber unflexiblen Tankers verfestigt hat.  

Startup-Feeling auch im Konzern

Da Franken nach wie vor sehr stark von Mittelstand und Unternehmen mit großer Tradition geprägt ist, haben wir uns genauer mit den Organisationsstrukturen und dem Pro und Kontra dieser Arbeitgeber beschäftigt. Vorab sei verraten: Viele Mittelständler und Großunternehmen bieten das Beste aus zwei Welten, also Job-Sicherheit auf der einen Seite und die Selbstverwirklichung durch Einbringen eigener Ideen und Überzeugungen auf der anderen Seite. Drei Gründe, warum ein Job in einer größeren Firma sowohl für Berufseinsteiger als auch für „Professionals“ interessant ist:  

# 1: Sichere Arbeitsplätze und höhere Bezahlung durch Tarifbindung

Arbeitsplätze im Mittelstand und im Konzern sind oft sicherer als bei einem Startup. Der Grund liegt auf der Hand: Größere Unternehmen sind nicht selten in mehreren Geschäftsfeldern aktiv und können Verluste in einzelnen Bereichen daher besser kompensieren. Selbst wenn der eigene Job wegfällt, tun sich oftmals neue Möglichkeiten in anderen Geschäftsbereichen auf. Daneben punkten Unternehmen aus traditionellen Wirtschaftszweigen mit einer überdurchschnittlichen Bezahlung und tarifliche Sonderleistungen wie das so genannte Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Nach einer Studie von gehalt.de verdienen Mitarbeiter hier durchschnittlich 40 % mehr als im Startup-Umfeld. 

# 2: Einbringen von Kreativität und Ideen

Ohne Frage lernen Berufsanfänger in Startups mit kleinen Teams sehr schnell sehr viel. Gerade wenn das Unternehmen ganz am Anfang steht, machen frische Ideen und Denkansätze das Startup aus. Aber auch Mittelständler und Großunternehmen setzen auf einen ausgewogenen Mix aus zahlengetriebenen Mitarbeitern und Kreativ-Köpfen. Ideenreichtum und kreative Ansätze sind beispielsweise in der Produktentwicklung, im Marketing oder in Innovations-Teams gefragt, ganz unabhängig von der Unternehmensgröße.

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# 3: Feste Strukturen und Standards reduzieren Fehleranfälligkeit

In am Markt etablierten Unternehmen profitiert man nicht nur von klaren Strukturen und Standards für Arbeitsprozesse. Es gibt immer auch Verantwortliche und Ansprechpartner, an die man sich bei Fragen und Unklarheiten wenden kann. Zum Beispiel bei der Einarbeitung. Vorgesetzte oder Kollegen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und im Zweifelsfall noch einmal einen prüfenden Blick auf die eigene Arbeit werfen. Auf diese Weise werden Fehler reduziert, neue Mitarbeiter finden sich schneller und besser zurecht. Dem gegenüber stehen flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege, wie man sie von Startups kennt. Die dort gelebte Philosophie „own your project“ erzieht den Mitarbeiter zum „Unternehmer im Unternehmen“, kann aber natürlich die Fehleranfälligkeit und Überforderung steigern.

Es ist also durchaus möglich, auch in größeren Firmen Startup-Luft zu schnuppern. Am Ende entscheiden oftmals individuelle Gründe, warum es den Hochschulabsolventen oder den Berufserfahrenen zu einem bestimmten Unternehmen zieht. Das Gesamtpaket aus guten Entwicklungsmöglichkeiten und einer überdurchschnittlichen Vergütung kommen dem Mittelstand und Großunternehmen im Kampf um die besten Talente aber nach wie vor zu Gute.

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HUK-COBURG kann mithalten mit innovativen Aufgaben und spannenden Projekten

Die HUK-COBURG ist ohne Zweifel ein Unternehmen mit viel Tradition, schafft aber gleichzeitig den Spagat aus „Konzerndenken“ und kreativem Arbeiten mit Startup-Elementen. 

Das liegt daran, dass bei der HUK-Coburg als einer der größten Arbeitgeber der Region das Gesamtpaket stimmt. Mit mehr als 770 unterschiedlichen Jobprofilen, etlichen Projekten rund um Digitalisierung, Mobilität oder Innovation sowie einigen startup-ähnlichen Einheiten, wie das Innovationsteam, die HUK24 Online-Versicherung oder die Abteilung Neue Mobilitätsservices, bietet der familienfreundliche Arbeitgeber sehr große Entfaltungsmöglichkeiten und Karriere-Perspektiven. Dabei kommen die  Vorzüge der Arbeit im Konzern  zum Tragen und werden ergänzt durch flexible, Startup-typische Arbeitsweisen, wie in der HUK24 oder dem Innovationsteam. Zudem punktet man mit Homeoffice und Telearbeit, flexiblen Arbeitszeitmodellen oder dem Sabbatical.

"HUKis" erklären, wie viel Startup in der HUK-COBURG steckt:

Neugierig geworden? Hier drei spannende Job-Angebote der HUK24:

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