Deutschland
Job & Geld

Gehalts-Check: Was verdient ein Autoverkäufer beziehungsweise Automobilkaufmann?

Autos kosten Geld - viel Geld. Was bleibt dabei im Autohaus und schlussendlich beim Verkäufer hängen? Ein Überblick.
Es ist spannend zu wissen, wie viel du als Autoverkäufer*in verdienen kannst.
Es ist spannend zu wissen, wie viel du als Autoverkäufer*in verdienen kannst. Foto: CC0 / Pixabay / Tumisu
+1 Bild
  • Gehalts-Check: Was bleibt am Ende bei einem Autoverkäufer hängen?
  • So wirst du Autoverkäufer*in beziehungsweise Automobilkaufmann oder -frau
  • Mit diesem Gehalt kannst du rechnen

Beim Autokauf schätzen die meisten eine persönliche, fachliche Beratung; immerhin geht es dabei um nicht wenig Geld. Autoverkäufer*innen übernehmen diese Rolle und können in unterschiedlichem Ausmaß davon profitieren. Wie viel verdient am Ende des Tages ein Autoverkäufer?

Der Karriereweg

Die Ausbildung zum Autoverkäufer findet in der Regel dual statt und dauert drei Jahre. Die duale Ausbildung ermöglicht es dir, sowohl theoretisches Wissen zu erlangen, als auch Praxiserfahrung zu sammeln. Damit du als geprüfter Autoverkäufer giltst, musst du anschließend eine Weiterbildung für eine Dauer von sechs Monaten absolvieren. In der Regel wird diese Weiterbildung von Autohäusern oder Automobilherstellern angeboten; eine Chance auf die Weiterbildung haben meist nur ausgebildete Automobilkaufleute oder Bewerber*innen mit einer kaufmännischen Ausbildung. Die Jobbezeichnung "Automobilkäufer*in" kann also oftmals mit der des Automobilkaufmanns gleichgesetzt werden.  Autoverkäufer*innen haben meist sehr definierte Arbeitszeiten, was eine gute Life-Work-Balance möglich macht.

Der Aufgabenbereich eines Automobilverkäufers beläuft sich auf das Kaufen und Verkaufen von Autos; dadurch bildet sich eine Kenntnis über die zahlreichen Facetten des Automobilmarktes heraus. Dabei hat er oder sie weitreichende Kompetenzen in dem Beraten von Kund*innen und dem Aufsetzen von Verträgen.

Damit du ein erfolgreicher Autoverkäufer wirst, musst du also vor allem ein psychologisches Gespür und ein Verkaufstalent haben: Nur so kannst du auf die individuellen Bedürfnisse deiner Kund*innen eingehen und ihnen das ideale Modell empfehlen. Auch fachmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen wird vorausgesetzt: Du musst deine Kund*innen bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten beraten können, die Kosten für den Ankauf eines Neuwagens einkalkulieren können sowie Finanzierungs-, Kauf- und Leasingverträge mit den Kunden abschließen können. Um den Kauf eines neuen Fahrzeugs mit Bedacht anzugehen, musst du täglich den Markt- und den Wettbewerb beobachten. Zudem musst du Marketingmaßnahmen entwickeln können, sowie Wartungs- oder Reparaturaufträge annehmen. Wie die verschiedenen Aufgabenbereiche in deinem Berufsalltag gewichtet werden, hängt davon ab, in welchem Einsatzgebiet du tätig bist.

Verdienst eines Autoverkäufers

Während der Ausbildung erhältst du im ersten Jahr zwischen 630 und 785 Euro brutto, im zweiten Jahr zwischen 690 und 885 Euro und während des letzten Jahres zwischen 810 und 1.085 Euro. Das Einstiegsgehalt liegt in der Regel etwas unter diesem Wert: Als Anfänger*in bekommst du etwa 2.500 Euro brutto im Monat.

Möchtest du als Autoverkäufer*in arbeiten, kannst du mit einem Bruttogehalt von etwa 2.900 bis 3.100 Euro rechnen. Mit steigender Berufserfahrung ist auch ein steigender Lohn zu erwarten: Hast du bereits eine mehrjährige Berufserfahrung nachzuweisen, kann dein Gehalt sogar zwischen 3.000 und 3.500 Euro brutto im Monat betragen.

Dein Gehalt als Autoverkäufer*in hängt zudem maßgeblich davon ab, wie hoch die Provisionen sind, die du für den Verkauf eines Fahrzeuges erhältst. Durch die Provisionen kann es dazu kommen, dass du auf ein Monatseinkommen von 5.000 bis 10.000 brutto kommst. Wählst du also ein Autohaus, in dem sehr hochwertige Modelle verkauft werden, kannst du deine Aufstiegschancen erheblich steigern.

Möchtest du auch wissen, wie viel Beamte verdienen? Das erfährst du hier.

Verwandte Artikel