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Entspannt bleiben

Mit der richtigen Vorbereitung das Vorstellungsgespräch erfolgreich meistern
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Foto: Fotolia/LeslieAnn
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So ein Bewerbungsgespräch kann einen schon mal in Aufregung versetzen. Man schwitzt, fühlt sich unwohl, wird zunehmend nervös und ist nicht mehr redegewandt. Das hindert einen natürlich daran, sich von der besten Seite zu präsentieren. Doch mit der richtigen Vorbereitung kann man ein Vorstellungsgespräch locker meistern, ohne dabei in Aufregung zu geraten.

Der Termin des Bewerbungsgesprächs rückt näher und die Euphorie über die Einladung verwandelt sich zunehmend in Angst. Ein bisschen Aufregung vor einem Bewerbungsgespräch gehört natürlich dazu. Angst jedoch nicht - sie ist irrational. Die erste Tatsache, die man sich vorab bewusst machen sollte: Man hat als einer von vielen eine Einladung erhalten, um sich persönlich vorzustellen und somit die Personalverantwortlichen schon mal auf dem Papier von sich überzeugt. Schließlich werden nur Bewerber eingeladen, die fachlich überzeugen. Dank dieser Tatsache darf man sich ruhig mal auf die Schulter klopfen und als Gewinner fühlen.

Begegnung auf Augenhöhe

Bewerbungsgespräche sind dazu da, eine Stelle neu zu besetzen. Nicht nur der Bewerber sucht ein neues Arbeitsverhältnis; auch das Unternehmen ist in der Situation, eine neue Person anzuheuern. Das heißt, man begegnet sich auf Augenhöhe. Die beteiligten Parteien sind gleichberechtigt. Man kann sich das Bewerbungsgespräch als Treffen vorstellen, bei dem sich beide Seiten das erste Mal kennenlernen und herausfinden, ob man zusammen passt.

Zudem ist das Bewerbungsgespräch keine Prüfungssituation. Dazu gehört auch, dass man sich nicht einfach abfragen lässt wie bei einer mündlichen Prüfung, sondern selbst Fragen stellt. Im besten Fall entwickelt sich dadurch ein interaktives und lockeres Gespräch.

Schwierig für beide Seiten

Für Personaler ist die Situation des Bewerbungsgesprächs oft keine leichte Aufgabe. Die Verantwortlichen müssen neue Mitarbeiter anwerben und einstellen. Dabei müssen sie das Unternehmen positiv repräsentieren. Personaler können es sich ebenfalls nicht leisten, das Bewerbungsgespräch floppen zu lassen. Das Unternehmen ist auf neue, kompetente und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Personaler sehen sich vor diesem Hintergrund selbst mit kritischen Fragen und Zweifeln belastet, das Gespräch gut verlaufen zu lassen. Sie wollen kompetente Kandidaten nicht mit schweren oder verwirrenden Fragen vergraulen. Ebenso besteht die Angst, dass Favoriten eine Absage erteilen.

Gleichzeitig soll die Stelle mit dem richtigen Bewerber besetzt werden - schlechte Stellenbesetzungen sind schließlich auf Dauer eine unglückliche Situation. Deswegen sollte man sich als Bewerber nicht in die Opferrolle versetzen. Beiden Seiten erhoffen sich, einen "Deal" einzutüten und wollen damit glücklich werden.

Vorbereitung ist alles

Hat man sich diese Erkenntnisse einmal zu Herzen genommen, ist der Start ins Bewerbungsgespräch vielleicht etwas leichter. Um letztlich selbstsicher aufzutreten, muss man sich allerdings etwas auf den großen Tag vorbereiten. Wer sich mit wichtigen Informationen vorab versorgt, kann entspannt in das Gespräch starten. Dazu gehört natürlich, dass man sich mit dem Unternehmen und dem Job-Profil auseinandersetzt. Auch Informationen zu Gehältern und der Unternehmenskultur gehören hier dazu. Weiterhin kann man durch Recherchen herausfinden, wie Bewerbungsgespräche in dem Unternehmen ablaufen - manchmal findet man dazu auf diversen Portalen Hinweise.

In einem weiteren Schritt kann man sich einen Fragenkatalog zusammenstellen, falls bei der Recherche Fragen offen bleiben. Fragen seitens der Bewerber sind immer willkommen und halten das Gespräch am Laufen.

Pünktlichkeit ist wichtig

Um nicht hektisch und aufgeregt zum Bewerbungsgespräch aufzutauchen, sollte man die Anfahrt planen. Kaum etwas ist schlimmer als Unpünktlichkeit. Die Anreise sollte daher genauestens geplant werden. Fährt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sollten Verspätungen von Bus oder Bahn mit eingerechnet werden; genauso verhält es sich mit der Anreise im eigenen Auto - Staus oder lange Parkplatzsuchen sollten einkalkuliert werden. Erst einmal angekommen, kann man sich eine kleine Verschnaufpause gönnen und nochmals in sich gehen. Auch hier gilt Folgendes: Zeit ist kostbar! Man sollte nicht zwei Minuten vor Beginn des Termins an der Pforte auftauchen. Es empfiehlt sich, noch mal fünf bis zehn Minuten Ruhe vor dem Gespräch zu haben. Hat man erst mal die Stressfaktoren hinterfragt und beiseite geschafft, steht einem guten Vorstellungsgespräch nichts mehr im Weg - viel Glück! MH

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