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Ein Job mit Zukunft

Gesundheits- und Krankenpfleger leisten mit ihrer vielfältigen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung.
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Foto: Fotolia/stokkete
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Vom Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers hat sicher jeder schon gehört, dennoch haben die wenigsten ein genaues Bild davon, wie die Aufgabengebiete in diesem Beruf aussehen und welche Voraussetzungen man mitbringen sollte.

Abwechslungsreiche Tätigkeit

Stark vereinfacht ausgedrückt pflegt und betreut ein Gesundheits- und Krankenpfleger Patienten. Nach Anweisung von Ärzten werden von ihm medizinische Behandlungen durchgeführt und Patienten auf therapeutische, diagnostische und operative Maßnahmen vorbereitet. Außerdem assistieren Gesundheits- und Krankenpfleger bei operativen Eingriffen und Untersuchungen und behalten stets den gesundheitlichen Zustand der Patienten im Auge, um Veränderungen frühzeitig feststellen und darauf reagieren zu können.

Auch Aufgaben der Grundpflege wie zum Beispiel das Betten pflegebedürftiger Personen und Unterstützung bei Pflege, Hygiene und Nahrungsaufnahme gehören zum Aufgabenspektrum. Ebenso ist ein Gesundheits- und Krankenpfleger für viele organisatorische und verwaltende Aufgaben zuständig und muss dafür sorgen, dass Pflegemaßnahmen stets dokumentiert werden. Der Pfleger ist oft der erste Ansprechpartner der Patienten und muss ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Patienten haben.

Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten vorrangig in Krankenhäusern, Gesundheitszentren oder Facharztpraxen, in Kurzzeitpflegeeinrichtungen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, bei Pflegediensten und in Seniorenheimen.

Der Weg in den Job

Um den Beruf zu erlernen, muss in der Regel eine dreijährige Berufsausbildung absolviert werden. Dafür ist ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Unter Umständen kann der Beruf auch in Teilzeit erlernt werden, in dem Fall erstreckt sich die Ausbildungsdauer über etwa fünf Jahre. Personen, die den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers erlernen möchten, sollten bereits in der Schule ein gewisses Interesse an Biologie, Physik, Chemie, Mathematik und Deutsch entwickelt haben.

Mindestens genauso wichtig wie fachliche Interessen und Kompetenzen sind Empathievermögen und Kontaktfreudigkeit, psychische Stabilität - um auch mit den traurigen Seiten des Berufs wie zum Beispiel sterbenden Patienten umgehen zu können -, eine gute körperliche Verfassung, eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise und Verschwiegenheit, zum Beispiel im Umgang mit persönlichen In formationen und Daten des Pa ti enten.

Positive Zukunftsaussichten

Die beruflichen Perspektiven für Absolventen der Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger sehen aktuell sehr positiv aus. In ganz Deutschland werden händeringend Fachkräfte in der Pflege gesucht, der Job gilt als sicher.

Bereits in der Ausbildung erhält man ein Einkommen. Das monatliche Grundeinkommen steigt von Jahr zu Jahr. In Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder Einrichtungen, die sich nach den tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes richten, erhalten Auszubildende ein monatliches Bruttogehalt von 1.141 Euro im ersten, 1.202 Euro im zweiten sowie 1.303 Euro im dritten Ausbildungsjahr. Arbeitgeber aus der freien Wirtschaft haben keine konkreten Vorgaben, was das Gehalt betrifft.

Anna Traut

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