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Beruf und Karriere

Der Weg zum neuen Job

Die besten Tipps für eine erfolgreiche Stellensuche
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Foto: fizkes - stock.adobe.com
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Egal ob berufliche Neuorientierung oder der Weg aus der Arbeitslosigkeit: Wer arbeitssuchend ist, steht oft vor einer großen Herausforderung. Ein Neuanfang ist nie leicht, insbesondere wenn man kurz nach einer Kündigung noch mit Frust und Unzufriedenheit zu kämpfen hat. Dennoch sollte man mit der Stellensuche nicht zu lange warten und sich nicht auf dem Arbeitslosengeld ausruhen. Wer die Stellensuche nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance auf eine bessere Karriere ansieht und sich die folgenden Tipps zu Herzen nimmt, kann innerhalb kürzester Zeit erfolgreich sein und im neuen Job durchstarten.

Der Erfolg oder Misserfolg bezüglich der Stellensuche hängt von mehreren Faktoren ab. Voraussetzung von alledem ist es, in Frage kommende Stellenausschreibungen und potenzielle Arbeitgeber ausfindig zu machen, doch die Bewerbung und das persönliche Auftreten spielen auch eine große Rolle.

Ziele klar definieren

Die größten Erfolgschancen ergeben sich bei zielgerichtetem und strukturiertem Vorgehen. So hilft es, die wichtigsten Kriterien, die ausschlaggebend für den neuen Job sind, vorher zu dokumentieren. Man sollte sich beispielsweise fragen, welche Aufgaben und Tätigkeiten man übernehmen möchte, ob es ein Vollzeit- oder Teilzeitjob sein soll oder wie weit die zukünftige Firma vom eigenen Zuhause entfernt sein darf. Die Ziele sollten hierbei messbar definiert werden, um die Vereinbarkeit mit der Stellenanzeige prüfen zu können. Demnach sollten nur Positionen in Betracht gezogen werden, die die Zielformulierungen in angemessenem Maße abdecken können.

Realistische Einschätzung

Wer die Stellensuche angeht, sollte sich mit der Lage auf dem Arbeitsmarkt auseinandersetzen und mit realistischen Erwartungen an die Sache herangehen. Übermotivierte Bewerber können schnell enttäuscht werden. Man sollte sich deshalb immer fragen, ob die eigenen Kompetenzen bei der jeweiligen Stelle wirklich gefragt sind. Denn es gehört auch dazu, Kompromisse einzugehen. Zudem sollte man nicht vor Stellenausschreibungen zurückschrecken, für die man überqualifiziert ist. Wer seine Kompetenzen im Betrieb beweist, kann auf der Karriereleiter schnell vorankommen.

Verschiedene Quellen nutzen

Bei der Stellensuche ist es von Vorteil, mehrere Quellen miteinzubeziehen. Wer nur auf einer einzigen Plattform Stellenanzeigen und Arbeitgeber sucht, schränkt sich damit selbst ein. Denn je vielseitiger die Jobsuche abläuft, desto schneller kann auch die gewünschte Stelle gefunden werden. Arbeitsvermittlungsagenturen können hierbei unterstützen. Laut einer Statistik von Toluna und IWF aus dem Jahre 2018 werden Online-Stellenbörsen am häufigsten genutzt, um sich über Stellenangebote zu informieren. Beliebt sind darüber hinaus das Onlineportal der Bundesagentur für Arbeit, welches von 56 Prozent der Befragten genutzt wird, sowie der Online-Stellenmarkt für Tageszeitungen mit 29 Prozent Nutzungsanteil. Neben Onlinequellen ist es ratsam, auch persönlich einen ersten Eindruck des potenziellen Arbeitgebers gewinnen zu können, beispielsweise auf Jobmessen. So können schon einmal erste Kontakte geknüpft werden, was im weiteren Bewerbungsverfahren erheblich von Vorteil sein kann.

Zeit für Bewerbung nehmen

Hat man ein passendes Stellenangebot gefunden, so ist es an der Zeit, sich zu bewerben. Da die Bewerbung bekanntlich die Eintrittskarte für den neuen Job ist, sollte man sich viel Zeit nehmen, um eine ordentliche Bewerbung zu verfassen. Das Anschreiben wird im Idealfall individuell gestaltet und alle berufsspezifischen Kenntnisse hervorgehoben. Vorzugsweise sollte es wenige Standardfloskeln beinhalten. In diesem Bereich ist es sinnvoll, professionelle Hilfe wie einen Karrierecoach oder Bewerbungshelfer miteinzubeziehen. So kann die Bewerbung optimiert und Fehler vermieden werden, sodass die Erfolgschancen für den neuen Job steigen.

Mit Know-how überzeugen

Kommt es tatsächlich zum gewünschten Vorstellungsgespräch, ist es Grundvoraussetzung, sich Kenntnisse über den jeweiligen Arbeitgeber und die gewünschte Position anzueignen. Darüber hinaus sollte man sich mit der eigenen Person auseinandersetzen und hinterfragen, wie man selbst das Unternehmen zukünftig voranbringen könnte. Dementsprechend sollte man auch eigene Stärken und Schwächen kennen. Tauchen im Laufe des Gesprächs Fragen auf, braucht man keine Angst zu haben, diese zu stellen. Dem Personaler wird somit vermittelt, dass beim Bewerber ernsthaftes Interesse besteht. Luisa Staudigel

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