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Berlin
Pendlerbescheinigung

Coronavirus: Das müssen Berufspendler jetzt beachten

In der Coronakrise müssen immer drastischere Maßnahmen ergriffen werden um den Bürger vor sich selbst zu schützen. Die neueste Regelung trifft jetzt die Berufspendler.
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Beim Überqueren der Grenze müssen sich Berufspendler auf einige Neuerungen gefasst machen. Symbolbild:   Rolf Vennenbernd/dpa
Beim Überqueren der Grenze müssen sich Berufspendler auf einige Neuerungen gefasst machen. Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa

Durch die Coronakrise wird das Arbeiten zusehends erschwert. Nachdem für ganz Deutschland bereits ein Einreisestopp gilt, werden die Maßnahmen zum Schutz der eigenen Bevölkerung immer weiter verschärft.

So hat die Bundespolizei ein neues Formular hochgeladen, das zukünftig jeder Berufspendler, der bei seiner Arbeit die deutsche Grenze überquert, mitführen muss. In dieser Pendlerbescheinigung muss der Pendler beispielsweise seinen Wohnort, Arbeitgeber und auch sein Geburtsdatum sowie Vor- und Nachnamen angeben. Damit sollen nur noch die Berufspendler die Grenze passieren, die zwischen Wohnung und Arbeitsstätte über die deutsche Bundesgrenze pendeln müssen.

Berufspendler brauchen Pendlerbescheinigung zum Überqueren der Grenze

Außerdem ist seit dem 20. März 2020 das Überqueren der Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz nur noch an bestimmten Grenzübergangsstellen möglich.

Indes bittet das Bundesinnenministerium in einer Pressemitteilung alle Reisenden mit dringendem Reisegrund sich im Vorfeld über die aktuelle Möglichkeit des Grenzübertritts zu informieren.

Was als "dringender Reisegrund" gilt, wird im Einzelfall entschieden. Dazu zählen unter anderem dringende Arztbesuche. Wichtig dabei ist aber einen entsprechenden Nachweis dabei zu haben.

Die Grenzkontrollen gelten nun bis auf Weiteres. Die Reisewarnung wurde von der Regierung bis zum Ende des April 2020 ausgesprochen. Als Grund für die neuen Maßnahmen gibt das Bundesinnenministerium die Eindämmung des Coronavirus an.