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Mainz
Jobs und Corona

Corona-Arbeitslose: Hotel- und Gastropersonal in Landwirtschaft einsetzen?

Sie drohen bald ohne Einkommen dazustehen. Personal aus der Hotel- und Gaststättenbranche müssen bei ohnehin schon geringen Löhnen um ihre Existenz bangen. Sollen sie nun in der Landwirtschaft aushelfen?
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Könnten Arbeitskräfte aus Hotels und Gaststätten bald auf Feldern stehen? Die Corona-Krise gefährdet ihre Existenz. Vielleicht gibt es bald unkonventionelle Lösungen.
Könnten Arbeitskräfte aus Hotels und Gaststätten bald auf Feldern stehen? Die Corona-Krise gefährdet ihre Existenz. Vielleicht gibt es bald unkonventionelle Lösungen. Foto: Rodolfo Clix (Pexels)

Die Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion sind für Deutschland in diesem Jahr womöglich wichtiger denn je. Die Erzeugung der Lebensmittel muss aufrecht erhalten werden. Damit der Coronavirus nicht auch noch diesen lebenserhaltenden Bereich des Systems lahmlegt, schlägt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) nun eine ungewöhnliche Maßnahme vor: Beschäftigte aus der Hotel- und Gastwirtschaft könnten als Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen.

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Viele Junge Menschen ohne Festanstellung mussten sich bereits jetzt arbeitslos melden, nachdem ihre Jobs im Hotel- und Gastronomiegewerbe im Zuge der Corona-Krise wegfielen. Ihre Existenz ist nun von einem auf den anderen Tag bedroht.

Neue Jobs in der Corona-Krise

Saisonarbeitskräfte sind in der Landwirtschaft üblich. Nicht nur bei Spargel- oder Erdbeerbauern. Landwirte haben schon in normalen Zeiten Schwierigkeiten, Arbeitskräfte für die Knochenjobs auf den Feldern zu finden. Viele Saisonkräfte kommen aus dem Ausland. Doch nun sind die Grenzen dicht.

Julia Klöckner könne sich darum „regional organisierte Jobbörsen vorstellen, die Arbeitnehmer aus Branchen, die wegen der Corona-Krise zum Stillstand gekommen sind, an die Landwirtschaft vermitteln“, sagte sie im Interview mit den VRM-Zeitungen in Mainz.

Wenn jemand jetzt in der Landwirtschaft arbeiten wolle und könne, müsse die Politik eventuell zu starre Regelungen lockern, befand Klöckner. Die Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion seien „für unser Land systemrelevant“. Ungewöhnliche Zeiten erforderten „pragmatische, auch unkonventionelle Lösungen“.

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