Franken
Berufswelt

Berufe mit Zukunft

Gesundheitsberufe bieten beste Perspektiven und interessante Aufgaben.
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Pflegebedürftige sind auch in Zukunft auf ausgebildetes Fachpersonal angewiesen.   Foto: AOK-Mediendienst
Pflegebedürftige sind auch in Zukunft auf ausgebildetes Fachpersonal angewiesen. Foto: AOK-Mediendienst

Gesundheitsberufe sind alles, aber nicht langweilig. Wechselnde Herausforderungen, hohe Verantwortung und ständig neue Weiterbildungen stehen auf der Tagesordnung. Auch der soziale Umgang mit Patienten, Pflegebedürftigen, Angehörigen und Kollegen spricht für ein aktives Umfeld im beruflichen Alltag.
Der Begriff "Gesundheitsberuf" ist laut Bundesgesundheitsministerium allerdings nicht definiert, sondern fungiert zunächst als Oberbegriff für alle Jobs, die die Gesundheit betreffen. Dabei gibt es geregelte und nicht geregelte Berufe. Erstere werden bundes- oder landesrechtlich verankert, wozu die Heilberufe, Berufe nach Berufsbildungsgesetz und Gesundheitshandwerke zählen. Diese dürfen nur mit Approbation oder Berufserlaubnis ausgeführt werden. Ist die Ausbildung eines Gesundheitsberufs nicht im Bundes- oder Landesrecht geregelt, wird von nicht geregelten Berufen gesprochen, die nicht zu den staatlich anerkannten Berufen gehören.


Studium im Gesundheitsbereich

Oft vergessen wird die hochschulische Ausbildung in den Sozialfeldern. Schulabgänger, die studieren möchten und sich zudem für den Gesundheitsbereich interessieren, haben abseits der Medizinstudiengänge die Möglichkeit, einen Gesundheitsberuf direkt an der Hochschule zu erlernen.
Dazu gehören Physio- oder Ergotherapie und viele mehr. Auch die Pflege bietet beispielsweise mit den Studiengängen Pflegepädagogik oder Pflegemanagement zukunftsträchtige Qualifikationen an.

 


Fachkräfte gesucht

Die Bundesagentur für Arbeit legt in einem aktuellen Bericht Zahlen vor, demnach die Gehälter für Helferinnen und Helfer sowie Fachkräfte im Bereich der Altenpflege zwischen 2012 und 2016 um bis zu 9,6 Prozent gestiegen sind. Die Fachkräfte für Krankenpflege erhielten durchschnittlich 8,9 Prozent mehr Gehalt; sie beziehen allerdings generell schon ein höheres Grundgehalt als die Angestellten in der Altenpflege.
Die derzeitige Fachkräfte-Engpassanalyse der Bundesagentur zeigt, dass nun auch Podologen von fehlenden Fachkräften betroffen sind und offene Stellen in der Altenpflege mit am längsten unbesetzt bleiben. Dort sind besonders Spezialisten mit Zusatzausbildungen, wie zum Beispiel Palliativ oder klinische Geriatrie, gefragt.
Ein Fachkräftemangel zeigt sich zudem in der Humanmedizin und Pharmazie, bei den examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern sowie den Physiotherapeuten.
Die Berichte machen deutlich, dass Mitarbeitende in Gesundheitsberufen händeringend gesucht werden und fundierte Ausbildungen mit Zusatzqualifikationen mittlerweile Garanten für eine Festanstellung sind. Egal, ob Ausbildung, Studium, Umschulung oder Weiterbildung - der Gesundheitsbereich bietet ein spannendes Berufsfeld für die Zukunft.
Iris Müller

Unsere Partner

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