Berlin
Urlaub

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen auf Verfall von Resturlaub hinweisen - Video

Das Jahr endet und man konnte seinen Urlaub nicht vollständig verbrauchen. Der Europäische Gerichtshof hatte bereits entschieden, dass der Urlaub trotzdem nicht verfällt. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat nun ein Urteil darüber gefällt, inwiefern die Arbeitnehmer über einen möglichen Verfall ihres Urlaubs informiert werden müssen.
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Die Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer hat der Europäische Gerichtshof jüngst gestärkt. Somit gibt es jetzt Regelungen für übrig gebliebenen Urlaub, wenn das Jahr endet, die Firma verlassen wird oder der Arbeitnehmer stirbt. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat jetzt ein weiteres Urteil zugunsten der Arbeitnehmer gefällt. 

Arbeitnehmer müssen Hinweis auf Urlaubsverfall geben

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat entschieden: Arbeitgeber müssen ihre Angestellten auf einen möglichen Verfall von deren Urlaub hinweisen - und zwar "klar und rechtzeitig". Sollte dieser Hinweise durch den Arbeitgeber versäumt werden, darf der Arbeitnehmer den Urlaub auch später noch nehmen oder in sich am ende seiner Beschäftigung auszahlen lassen. Mit dem urteil setzte das Bundesarbeitsgericht ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom November 2018 um. 



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