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Jobs und Homeoffice

Arbeit im Bett? Die wichtigsten Regeln fürs Homeoffice!

Die Pandemie hat vieles Verändert, auch die Art wie wir Arbeiten. Mit Laptop auf dem Schoß statt im Großraumbüro: Arbeiten von zu Hause aus ist oft improvisiert, skurril und selten einfach. Mit wenigen Regeln wird das Homeoffice aber schnell zum Gewinn.
 
Festgelegte Regeln fürs Homeoffice gibt es nicht. Man muss sie sich selbst setzen und sich dann auch daran halten.
Festgelegte Regeln fürs Homeoffice gibt es nicht. Man muss sie sich selbst setzen und sich dann auch daran halten. Foto: Christin Klose (dpa-tmn)
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Zu Hause sitzen und arbeiten, aber irgendwie kommt immer die Ablenkung. Von Urlaub kann zwar nicht die Rede sein, aber irgendwie will auch das Arbeiten nicht so recht klappen: Viele Menschen sind angehalten, im Homeoffice zu arbeiten. Was im Büro Routine und manchmal sogar Flow bedeutet, stellt einen in den eigenen vier Wänden plötzlich vor ungeahnte Herausforderungen. Was jetzt am Besten hilft:

Im Bett, auf dem Klo oder zwischen Tür und Angel

Die wenigsten verfügen in ihren eigenen vier Wänden über einen Büroraum. Wenn die Arbeit jedoch keinen festen Platz hat, fällt es allen schwerer, sich auf die neue Situation einzustellen. Zunächst einmal sollte man sich zu Hause darum kümmern nach Möglichkeit einen festen Arbeitsplatz einrichten. Selbst wenn dieser noch so provisorisch oder improvisiert aussieht. Notfalls kann man sich auch mit einer Stellwand behelfen, solange man so nicht von der Arbeit abgelenkt wird. „Sonst fällt auch das Abschalten schwerer“, erklärt Karrierecoach Ute Bölke. Das gilt sowohl für Pausen als auch für den Feierabend zu Hause. 

Struktur statt Startschwierigkeiten

Ohne Plan in den Tag hineinzuleben, beziehungsweise hineinzuarbeiten, funktioniert nicht. Daher sollte man sich zu Beginn eine Ordnung geben und sich an diese auch möglichst halten. Diese Ordnung muss nicht so starr sein, wie bisher im Büro. Man sollte daran denken, Arbeit und Privatleben bestmöglich zu trennen. So kann man sich während der Arbeit besser konzentrieren und nach Feierabend besser abschalten.

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Dabei können Fragen an sich selbst äußerst hilfreich sein. Zum Beispiel: Was ist für mich ein guter Start in den Arbeitstag? Wann kann ich am besten arbeiten? Wonach richten sich meine Pausen? Wie möchte ich meine Pausen verbringen? Und natürlich: Wann mache ich Feierabend? Danach richtet sich die Struktur.

Arbeit und Beruf nur am festen Platz

Auch im Homeoffice ist es wichtig sich einen festen Platz zu suchen, auch wenn sich Arbeiten auf dem Sofa oder sogar im Bett verlockend anhört. Beispielswese ein Schreibtisch bringt auch zu Hause die nötige Arbeitsmoral und verhindert ständige Ablenkung. Bestenfalls sollte der Tisch an einem Fenster stehen, so unterstützt Tageslicht und Frischluft die Arbeitsatmosphäre positiv. Außerdem können Freizeit und Arbeitsleben, durch einen festen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden, besser getrennt werden.

Arbeiten zwischen Kochen und Spülen

Schnell eine Mahlzeit zubereiten, die Wäsche machen und noch eben die Spülmaschine ausräumen: Lieber nicht, meint Kristine Qualen. Geschirrspüler, Wäsche oder das vermeintlich schmutzige Bad - das alles sind hervorragende Möglichkeiten, um bloß nicht mit der Arbeit anzufangen. Die Psychologin empfiehlt daher, erstmal loszulegen und sich auf die Arbeit konzentrieren. Den „Störfaktor Haushalt“ sollte man bevorzugt in den geplanten Unterbrechungen erledigen.

Powern statt Pausen

Viele lernen die Arbeit im Büro erst schätzen, wenn sie feststellen, wie schwer es im Homeoffice ist, die Arbeit zu beenden und auch mal Pausen einzulegen. Pausen sind hier keine Selbstläufer mehr, keine Kollegen, die einen zum Beispiel zum Mittagessen abholen. Schnell hat man den ganzen Tag neben kleinen Unterbrechungen ausschließlich mit Arbeit verbracht. 

Freizeit fern von Arbeit genießen und gestalten

Vielen Menschen passiert es unbewusst, dass sie in ihren Pausen einfach am Schreibtisch sitzen bleiben und so nie wirklich den Kopf frei bekommen. Wer sich dagegen wirklich etwas gönnt, ist wesentlich zufriedener und kann im Anschluss auch wieder bessere Leistungen abliefern. Sich mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon setzen, kurz mit Freunden telefonieren, eine Runde Joggen oder gemeinsam mit der Familie essen zum Beispiel.

To-Do-Liste statt Berge voller Arbeit

Damit man von seinen Aufgaben nicht erschlagen wird, braucht jeder Tag im Homeoffice eine klare Übersicht der zu bearbeitenden Aufgaben. Darum sollte man sich morgens zuerst einmal hinsetzen und überlegen, was heute gemacht werden muss. Am besten vergibt man außerdem noch klare Prioritäten, damit man sieht, was wirklich wichtig ist. Diese Dinge arbeitet man dann der Reihe nach ab. Außerdem sollte man am Ende des Arbeitstages kurz innehalten und sich fragen: Wie effizient war ich? Wo kann ich etwas verbessern?

Feierabend im Eigenheim feierlich einläuten

Ein Feierabend im Homeoffice klappt nicht, ohne dass man ihn ganz bewusst beginnt. Man sollte also ein festes Ende seiner Arbeit definieren und Laptop sowie Diensthandy weglegen. Dass man am Ende des Tages ganz fertig sein könnte, ist eine Illusion. Die To-Dos sind selten alle vom Tisch, die Arbeit nie ganz fertig, man selbst dagegen umso mehr. Darum tut es gut, den Feierabend mit einem klaren Ritual einzuläuten. Beispielweise ein entspannendes Bad oder gemeinsam Kochen mit dem Partner, sind optimale Möglichkeiten um den Feierabend zu beginnen.

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