Forchheim
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19. Ausbildungsmesse in Forchheim

Erstmals stellen über 100 Aussteller aus
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LRA Forchheim
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Die diesjährige Forchheimer Ausbildungsmesse steht unter dem Motto "Schule - was dann?". Sie findet bereits zum 19. Mal statt. Ein Jahr vor dem 20. Jubiläum konnte die Zahl von 100 teilnehmenden Ausstellern geknackt werden, freuen sich die Verantwortlichen. Veranstaltet wird die Ausbildungsmesse vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft. Organisatoren sind das Berufliche Schulzentrum Forchheim und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Forchheim. Sie hatten in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun, damit sich am Samstag, den 16. März von 10 bis 14 Uhr das Berufliche Schulzentrum Forchheim in der Fritz-Hoffmann-Str. 3 vom Bildungs- in ein großes Messezentrum verwandelt. An diesem Tag haben Schüler, Eltern, Lehrer sowie alle Interessierten die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre umfassend über die Möglichkeiten der Ausbildung im Landkreis und in der Umgebung zu informieren und Antworten auf die Fragen "Will ich eine Ausbildung machen?", "Will ich studieren?", "Was kann ich in der Region lernen und arbeiten?" zu finden.

Sehr gute Chancen für eine Ausbildung

Vertreter unterschiedlichster Unternehmen und Institutionen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Im Rahmen eines persönlichen Gespräches geben sie gerne Auskunft über ihr Unternehmen, die Ausbildungsangebote und die Möglichkeiten der an-schließenden Weiterentwicklung. Viele Aussteller bringen sogar ihre Auszubildenden mit, sodass sich die Schülerinnen und Schüler "auf Augenhöhe" mit den Azubis über den jeweiligen Ausbildungsberuf austauschen können. "Neu in den Ausstellerkreis dazugekommen sind in diesem Jahr unter anderem die Siemens Healthcare GmbH, das Leibniz Bildungsinstitut, der ASB Forchheim, das staatliche Bauamt Bamberg und die Steuerbera-terkammer Nürnberg", informiert Anastasia Buglov von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Forchheim. Insgesamt sind es 102 Aussteller aus dem Landkreis und der ganzen Region, die um die jugendlichen Schulabgänger buhlen. "Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für die Absolventen also rosig, potenzielle Auszubildende sind begehrt wie nie", umreißt Landrat Hermann Ulm die Situation.

Kostenloser Eintritt

Der Eintritt zur Ausbildungsmesse ist kostenlos. Nach der Eröffnung durch Landrat Hermann Ulm können die Messestände in den Schulräumen, der Aula, der Turnhalle und auf dem Freigelände besucht werden. Messepläne zur besseren Orientierung liegen aus. Im letzten Jahr nutzten über 2.000 Besucher die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten zu informieren. Es werden Berufe aus sämtlichen Bereichen wie z.B. Ernährung, Einzelhandel, öffentlicher Dienst, Industrie, Handwerk, Sicherheit, Sozialwesen oder Dienstleistung allgemein vorgestellt.

Vielseitige Berufe zu entdecken

Ganz neu auf der Messe werden vom Beruflichen Schulzentrum (BSZ) auch "Lernwerkstätten 4.0" angeboten, in denen die Verknüpfungen der einzelnen Berufssparten gezeigt werden. "Hier kann man sehen, wie beispielsweise an der Produktion eines Holzspalters die verschiedenen Fachbereiche Metall und Holz, aber auch Wirtschaft ineinandergreifen. Industrie 4.0 ist dieses Jahr der Schwerpunkt des BSZ", erläutert der stellvertretende Schulleiter, Studiendirektor Bodo Sewekow. Das Berufliche Schulzentrum stellt alle seine Zweige, von der staatlichen Berufsschule mit einer Vielzahl an möglichen Ausbildungsberufen, der Fachoberschule mit den Fachbereichen Wirtschaft/Verwaltung und Technik sowie den Berufsfachschulen für Ernährung/Versorgung und Kinderpflege vor. Schülerinnen und Schüler derer Berufsfachschule für Ernährung/Versorgung kümmern auch für die Bewirtung der Gäste. Der Elternbeirat wird zudem auf dem Freigelände wieder Grillspezialitäten anbieten. "Neben dem Informationsaustausch ist uns insbesondere der persönliche Kontakt zwischen den künftigen Auszubildenden und den regionalen Unternehmen wichtig. Unsere Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Forchheim erhalten auf der Ausbildungsmesse die einmalige Gelegenheit viele regional ansässige Unternehmen kennenzulernen, Fragen zu Praktika, Ausbildungsmöglichkeiten sowie Voraussetzungen zu stellen", erklärt Schulamtsdirektor Ulrich Löhr vom Arbeitskreis Schule Wirtschaft, der 1999 gegründet wurde. Schon damals wurde der Fokus auf die Gleichberechtigung von Wirtschaft und Bildungseinrichtungen gelegt. So wird der AK Schule Wirtschaft Forchheim auch von zwei Vorsitzenden geleitet: Neben Schulamtsdirektor Ulrich Löhr als Vertreter der Bildungseinrichtungen ist von der Wirtschaftsseite aus Dr. Ewald Maier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim, gleichberechtigter Vorsitzender. "Unser Ziel für die Jubiläumsmesse im nächsten Jahr ist eine weitere Angebotserweiterung. Wir arbeiten daran, die Ausbildungsmesse für Gymnasiasten noch attraktiver zu machen und werden versuchen, verschiedene Studiengänge - insbesondere auch duale Studiengänge - an den Ständen vorzustellen", blickt Schulamtsdirektor Löhr angesichts der immer größer werdenden Zahl an Gymnasiasten in die Zukunft.



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