Laden...
Dessau-Roßlau
Gesundheit

Grillen mit Holzkohle: Umweltbundesamt warnt vor Feinstaub - so viel machen wir falsch beim Grillen

Beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft rund um den Grill durch Feinstaub und Ruß belastet. Das gibt das Umweltbundesamt zu bedenken.
Artikel drucken Artikel einbetten
Beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft rund um den Grill durch Feinstaub und Ruß belastet. Das gibt das Umweltbundesamt zu bedenken. Foto: pixabay
Beim Grillen mit Holzkohle wird die Luft rund um den Grill durch Feinstaub und Ruß belastet. Das gibt das Umweltbundesamt zu bedenken. Foto: pixabay

Gas- und Elektrogrills seien in diesem Punkt gesünder und schonten die Umwelt stärker, erklärt die Behörde.


Nicht machen: Das Fleisch mit Bier ablöschen

Wer auf Holzkohle nicht verzichten möchte, sollte die Glut keinesfalls mit Bier ablöschen und lieber Grillschalen verwenden. Tropfen Bier oder Fett auf die glühenden Kohlen, steigt Rauch auf, der sich auf das Grillgut legt, begründen die Experten. So könnten schwarze Krusten entstehen, die krebserregende Stoffe enthalten.

Weil sich bei Alu-Grillschalen das Aluminium durch Säure und Salz auflösen kann und Teile davon ins Grillgut übergehen können, sollte in ihnen gegartes Fleisch erst nachträglich gewürzt werden. Salziges oder Säurehaltiges wie Tomaten oder Schafskäse in Salzlake wird aus diesem Grund lieber nicht in Alu-Folie oder -Schalen gegart.


Aluminium im Fleisch ist giftig

Bei einer zu hohen Aufnahme von Aluminium könne eine gesundheitsschädliche Wirkung laut Umweltbundesamt nicht ausgeschlossen werden.
Allgemein raten die Experten, wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl, Keramik oder mit Emaillebeschichtung zu verwenden und auf Aluminium auf dem Grill zu verzichten.

Grillen: So geht es richtig