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Trauer

Grabbepflanzung mit wenig Pflegeaufwand: Planung ist ausschlaggebend

Um den Verstorbenen angemessen zu gedenken soll die Grabbepflanzung natürlich schön, aber gleichzeitig nicht zu pflegeintensiv sein. Man sollte daher immer gut planen und so den passenden Stil finden.
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Eriken setzten auch in der kälteren Zeit schöne Akzente und sind generell sehr widerstandsfähig. Rundum also perfekte Pflanzen für den Friedhof.
Eriken setzten auch in der kälteren Zeit schöne Akzente und sind generell sehr widerstandsfähig. Rundum also perfekte Pflanzen für den Friedhof. Foto: Robert Günther/dpa

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Ein schönes Grab ist für die meisten Leute mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden. Wenn man aber einige Dinge beachtet, muss das nicht der Fall sein.

Planung im Vorfeld ist wichtig 

Viel Arbeit kann man sich ersparen, wenn man gut plant und die richtigen Pflanzen für das Grab aussucht. Ein Grab kann man so ca. 10 Jahre erhalten ohne es umgestalten zu müssen oder viel Zeit in die Pflege zu investieren, stellt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz klar. Die Angehörigen sollten sich im Vorfeld über Boden- und Lichtverhältnisse informieren, sodass die Bepflanzung auch gut gedeihen kann.

Man sollte außerdem die Fläche auf dem Grab in Dauer- und Wechselbepflanzung aufteilen. Da Dauerbepflanzung weniger Pflege benötigt, darf sie durchaus 70 Prozent des Grabes einnehmen. Je nach Standort kann man hier Stauden und Gräser verwenden. Als Rahmen eignen sich langsam wachsende, immergrüne Pflanzen wie Mahonie, Stechpalme und einige Koniferen-Zwergformen.

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Akzente setzen und Pflanzen gruppieren

Eine Skizze hilft bei der Planung. Zu bedenken ist dabei die Endgröße der Pflanzen. Preiswerte Bodendecker oder Rindenmulch schließen anfängliche Lücken. Blühende Pflanzen oder solche mit interessanten Blattformen und -farben setzen Akzente. Dabei kann man auf Blumen mit versetzten Blütezeiten achten. Generell sollten Pflanzen in Gruppen stehen, das wirkt optisch ruhiger.

Der Platz für eine jahreszeitliche Bepflanzung oder ein Grabgesteck kann in der Mitte liegen oder auch an einer Seite oder Ecke des Grabes. Für die Wechselbepflanzung eignen sich passend zur Dauerbepflanzung Alpenveilchen, Stiefmütterchen, Hornveilchen, Eriken, aber auch Herbstzeitlose und Herbstmargeriten. Astern und Chrysanthemen werden ebenfalls gern gepflanzt, weil sie bis in die kälteren Jahreszeiten hineinblühen.

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