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Genf
Jugend

Studie zeigt: Jugendliche bewegen sich zu wenig

80 Prozent der Jugendlichen erfüllen nicht die empfohlene Stunde Bewegung am Tag . Die WHO warnt vor Gesundheitsgefährdung und Beeinträchtigungen im Wohlbefinden.
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Die Jugendlichen bewegen sich zu wenig. Empfohlen werden 60 Minuten Bewegung am Tag. Symbolfoto: Africa Studio/ Adobe Stock
Die Jugendlichen bewegen sich zu wenig. Empfohlen werden 60 Minuten Bewegung am Tag. Symbolfoto: Africa Studio/ Adobe Stock

Weltgesundheitsorganisation warnt: Die meisten Jugendlichen bewegen sich laut Untersuchungen zu wenig. Am Freitag (22. November 2019) in Genf warnte die WHO, dass träge und inaktive Mädchen und Jungen im Alter zwischen elf und 17 Jahren ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden gefährden.

In der ersten WHO-Studie über globale Bewegungstrends bei Heranwachsenden heißt es, dass mehr als 80 Prozent der Jugendlichen nicht die empfohlene eine Stunde pro Tag mit körperlicher Aktivität verbringen. Bei den Mädchen seien 85 Prozent nicht aktiv genug, bei den Jungen seien es 78 Prozent.

Bewegung verhindert schwere Krankheiten

Ausreichende Bewegung ab einem frühen Alter steigere hingegen die Fitness, den Aufbau der Knochen und sei gut gegen Übergewicht. Zudem helfe Bewegung, das soziale Leben zu bereichern und die kognitive Entwicklung voranzubringen, hielten die Autoren der Studie fest. Körperlich aktive Menschen können langfristig Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Demenz und einige Krebsformen vermeiden.

Die WHO empfiehlt mindestens 60 Minuten "moderate" bis "energische" physische Aktivität. Moderate Aktivität ist den Angaben nach etwa Fahrradfahren, energische beispielsweise Fußball. Der Studie liegen Daten aus 146 Ländern im Zeitraum von 2001 bis 2016 zugrunde.