Der Sommer steht bevor, die Sonne kommt heraus und lockt ins Freie. Viele freuen sich schon auf den Urlaub mit Strand und Sonne. Um nicht gleich einen Sonnenbrand zu bekommen, bräunen sich viele im Solarium vor. Doch schützt gebräunte Haut tatsächlich besser vor UV-Strahlung?

Die Haut versucht, sich zu schützen

Eine gesunde Sonnenbräune gibt es nicht , berichtet die Schweizer Krebsliga in einer Pressemitteilung.Die Haut würde versuchen, sich durch das Bräunen vor UV-Strahlung zu schützen. Die Pigmentzellen bilden unter dem Einfluss von kurzwelligen, energiereichen UVB-Strahlen den Farbstoff Melanin, durch welchen die Haut braun erscheint.

Langwellige UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und schädigen das Bindegewebe. So verliert die Haut an Elastizität - die Folgen sind verfrühte Hautalterung, Falten und Altersflecken. Die Gesundheitsrisiken, die durch die Strahlung entstehen, sollten laut den Experten also nicht unterschätzt werden.

Experten raten vom Vorbräunen ab

So rät die Krebsliga dringend vom Vorbräunen in der Natur und in Solarien ab. Es sei kein geeignetes Mittel um Hautschäden vorzubeugen, sondern verstärke diese sogar. Laut WHO sind UV-Strahlen die Hauptursache von Hautbeschädigungen und Hautkrebs. Die Organisation stuft Solarien in die oberste Kategorie der Krebsrisiken ein.

So empfehlen die Experten, Sonnenlampen und Solarien zu meiden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten überhaupt keinen Gebrauch davon machen.

Sonnengebräunte Haut nicht mehr so attraktiv wie früher

Laut der Schweizer Krebsliga gilt gebräunte Haut heute nicht mehr als so attraktiv wie noch vor einigen Jahren. Und das Schönheitsideal würde sich zurecht wandeln, denn: "sonnengebräunte Haut ist geschädigte Haut."

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