Mit einem Sportprogramm aus Japan, dem sogenannten "Zero Training", soll es möglich sein, den Körper zu straffen, kaum ins Schwitzen zu geraten und dennoch Fett zu verbrennen. Zumindest laut Tomomi Ishimura, die das Zero Training entwickelt hat. Kurz zusammengefasst basiert das Sportprogramm überwiegend auf Atem- und Dehnübungen, wodurch es vor allem für Arbeitnehmer*innen im Homeoffice geeignet sein soll. Der Fokus des Sportprogramms liege darauf, den Körper zu stärken und das Wohlbefinden zu steigern. 

Das Training an sich dauert nur etwa fünf Minuten und soll bereits bei einmaliger Anwendung täglich bald die ersten Ergebnisse liefern. Denn: Mit dem „Zero Training“ werde der Körper in eine "gesunde Haltung" zurückgebracht. Zudem trainiert man auch nur fünf „wesentliche“ Körperteile. Hüfte, Rücken, Nacken, Schultern und Füße. 

Zero Training soll Körperhaltung wieder "zurücksetzen"

Die Idee hinter der besonderen Trainingsmethode: Mit den Bewegungen, die wir während eines Tagesablaufes machen, würde sich unser Körper mit den Jahren immer weiter von der Ausgangshaltung entfernen. Diese Entfernung der Ausgangshaltung könne sich schädlich die Muskulatur auswirken, was wiederum Verspannungen und Schmerzen zur Folge haben könne. 

Zudem habe die Haltung laut Ishimura auch Einfluss auf den Kreislauf und den Stoffwechsel, was zu Gewichtszunahme und Unwohlsein führen könne. Um diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, habe die Japanerin das Zero Training entwickelt, mit dem es möglich sei, die Körperhaltung wieder zurückzusetzen, quasi in den "Ausgangszustand". 

Die Expertin empfiehlt das Zero-Training vorrangig für Menschen ab dem 30. Lebensjahr. Für die Übungen braucht man dabei keinerlei Hilfsmittel. Zwar ist eine Yoga-Matte eine sinnvolle Ergänzung, allerdings ist diese kein Muss.

Anleitung: So funktioniert das Zero Training

Das Training beginnt im Liegen. Man legt sich mit dem Rücken flach auf den Boden oder die Yoga-Matte. Dabei sollte der Hals und Nacken leicht gestreckt und senkrecht zu den Schultern ausgerichtet sein. Die Schultern senkt man anschließend in Richtung Hüfte. Die Arme liegen gleichlaufend zum Oberkörper. Zusätzlich liegen die Hüften gesenkt auf. Anschließend werden die Beine angewinkelt, sodass die Fußsohlen und Zehen fest auf dem Boden stehen.

Der zweite Teil des Trainings sind überwiegend Atemübungen: Zunächst wird normal weitergeatmet, dabei soll man sich bereits auf die Atmung konzentrieren, rund 30 Sekunden lang. Danach atmet man konzentriert über die Brust ein und aus. Der Brustkorb soll sich bei der Atemübung weit dehnen und entspannen, ebenfalls 30 Sekunden lang. Anschließend das gleicht mit der Bauchatmung.

Nach den Atemübungen folgen die Dehnungsübungen sowie Entspannungsübungen. Die Arme werden gestreckt werden. Anschließend sollen sie einige Male angehoben und gesenkt werden. Dabei sollen die Arme „entspannt in die Grundposition“ zurückgebracht werden, heißt es auf sunmark.co.jp. Der nächste Teil der Übung beinhalte das "Brust-Öffnen". Der Oberkörper wird gemeinsam mit dem Rücken in Richtung Schultern gedehnt. Man sollte den Oberkörper "so weit wie möglich begradigen". Danach soll die Position für 15 bis 30 Sekunden gehalten werden. Dann soll man sich wieder entspannen. Nach dem Oberkörper soll die Hüft- und Beckenmuskulatur erst angespannt, danach wieder entspannt werden.

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Der letzte Teil des Zero Trainings ist das Dehnen der Beine. Dabei werden diese abwechselnd angespannt über dem Boden gehalten. Auch diese Position soll ein paar Sekunden gehalten werden. Danach soll wieder die entspannte Ausgangsposition eingenommen werden. Anschließend werden die Zehen ein paar Mal gestreckt und entspannt. Nach dieser Übung ist das Training abgeschlossen.

 

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