Bereits seit mehreren Monaten sind Fitnessstudios und Sportvereine geschlossen. Insbesondere zu Corona-Zeiten bleibt es jedoch wichtig, sich selbst fit zu halten. Dabei erfahren viele Outdoor-Aktivitäten wie das Joggen einen kleinen Boom.

Diese Möglichkeit der sportlichen Betätigung sollten wir auch nutzen, denn laut Runner´s World gibt es vier gute Gründe, warum Joggen gerade jetzt eine äußerst praktische und gesunde Sportart ist, um sich fit zu halten und zugleich etwas Abwechslung in seinen Alltag zu bringen.

4 Gründe, warum Joggen zu Corona-Zeiten eine gute Idee ist

Grund 1: Keine Kontakte - Sie trainieren allein

Für eine Laufrunde brauchen Sie nicht zwingend einen Partner. Damit es nicht zu langweilig wird, können Sie über Kopfhörer Musik oder Podcasts hören. Tipp: Kennen Sie schon unseren inFranken.de-Podcast? 

Mit einer Person aus dem eigenen Haushalt dürfen Sie allerdings nach draußen gehen. Machen Sie um andere Spaziergänger oder Sportler einen ausreichend großen Bogen und wählen Sie Wege, die nicht allzu belebt sind, etwa Feldwege oder Gegenden am Rand der Stadt.

Grund 2: Stärkung für das Immunsystem

Durch das Laufen trainieren Sie nicht nur ihre Muskulatur und Ihr Herz-Kreislauf-System, sondern auch Ihr Immunsystem. Die Folge: Sie werden nicht so leicht krank. Denn beim Joggen nehmen Sie nicht nur Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung auf, sondern schütten auch Killerzellen und Lymphozyten aus. Das sind Immunzellen, die uns vor Viren und Bakterien schützen. Regelmäßiger Sport trägt also etwas zum Schutz vor Krankheiten bei.

Jedoch sollten Sie sich beim Laufen nicht zu sehr verausgaben, nicht zu schnell oder zu lange joggen - gerade wenn Sie Anfänger sind. Denn das überanstrengt den Körper und löst einen gegenteiligen Effekt (Open-Windows-Effekt) aus: Der Körper schüttet vermehrt die Hormone Cortisol und Adrenalin aus, was die Produktion der Killerzellen und Lymphozyten absinken lässt. Die Folge: Sie sind nach dem Sport anfälliger für Infektionen. Trainieren Sie deshalb lieber in langsamen bis moderatem Tempo und steigern Sie Ihre Distanzen, anstatt gleich die Zehn-Kilometer-Hürde knacken zu wollen.

Grund 3: Bewegung als Stimmungs-Booster

Die gegenwärtige Situation ist für viele nicht leicht und löst einen inneren Stress aus. Das heißt, dass bei vielen Menschen der Körper derzeit auch vermehrt die eben genannten Stresshormone produziert. Laufen kann genau hier helfen, denn es verringert bei moderatem Tempo die Ausschüttung von Stresshormonen und hilft, den Kopf freizubekommen.

Außerdem bildet der Körper beim Laufen mehr von den Hormonen Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Diese Glückshormone vermeiden Stimmungsschwankungen und erzeugen positive Gefühle in Ihnen - Ihre Laune verbessert sich.

Grund 4: Notwendig sind nur Schuhe und ein Schritt vor die Haustür

Da derzeit (fast) alle Fitnessstudios, Schwimmbäder und Yoga-Studios geschlossen haben, bleibt einem nicht mehr viel anderes übrig, um (Ausdauer-)Sport zu betreiben. Probieren Sie es aus, geben Sie dem Laufen eine Chance. Dafür brauchen Sie lediglich Sportschuhe und atmungsaktive Kleidung. Schönes Wetter und Musik oder Podcasts können motivieren, ebenso wie der Fortschritt, der von Mal zu Mal spürbarer wird.

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Anfänger können zu Beginn 20 bis 30 Minuten zügig gehen. Nach und nach können Sie abwechseln zwischen Gehen und langsamen Joggen  etwa eine Minute gehen, eine Minute laufen. Vermeiden Sie aber, dieses Training auf öffentlichen Sportanlagen zu absolvieren, denn diese sind derzeit geschlossen. Suchen Sie sich lieber einen nicht allzu überfüllten Weg mit genügend Sonneneinstrahlung.

Wichtig: Gehen Sie nur joggen, wenn Sie sich dazu gesundheitlich in der Lage fühlen! Wenn Sie Krankheitssymptome haben, schadet Anstrengung dem Körper und verlangsamt die Genesung. Ruhen Sie sich in solchen Fällen lieber aus und informieren Sie Ihren Hausarzt.

 

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