• Speiseeis- und Sahneproben untersucht
  • Erhebliche hygienische Mängel festgestellt
  • Grund: Reinigung, Desinfektion und Wartung der herstellende Geräte
Etwa jedes fünfte verkaufte Speiseeis in hessischen Eisdielen und anderen Verkaufsstellen ist bei Untersuchungen beanstandet worden. Von 170 zwischen April bis Ende Juli untersuchten Proben seien 33 nicht in Ordnung gewesen, teilte der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor am Donnerstag mit.

Dies sei eine Beanstandungsquote von 19,4 Prozent und damit ein Anstieg um drei Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Grund für die Beanstandungen seien hygienische Mängel gewesen - Krankheitserreger seien nicht gefunden worden.

Auch Sahneproben schlecht bewertet - Grund sind herstellende Geräte

Noch schlechter sieht es demnach bei ebenfalls untersuchten Sahneproben aus Aufschlagautomaten aus, von denen jede zweite bei der Untersuchung durchfiel. 38 von 71 Proben überschritten die Richt- und Warnwerte der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), was einer Quote von 53,5 Prozent entspricht. Im Jahr 2017 lag die Quote allerdings noch bei rund 60 Prozent.

Grund für solch hohe Quoten können der Mitteilung zufolge unzureichende Reinigung, Desinfektion und Wartung sowie eine falsche Handhabung der Geräte sein. Da keine krankmachenden Keime gefunden wurden, müssten sich Verbraucher aber keine Sorgen machen.

Auch hier sollte man aufpassen: Keimende Kartoffeln in bestimmten Fällen besser nicht mehr essen

Sie sind gesund, vielseitig einsetzbar und dazu noch fettarm: Kartoffeln zählen zu unseren Grundnahrungsmitteln. Aber aufgepasst, sie können auch giftig sein. Nämlich dann, wenn sie keimen und sich giftiges Solanin bildet.