Was ist dran am Wundermittel Reishi? Der Reishi-Pilz* wurde schon vor Tausenden von Jahren in der traditionellen chinesischen Heilkunst verwendet. Auch heute noch gilt der Pilz als vielseitig einsetzbares pflanzliches Heilmittel und kommt bei verschiedenen Krankheiten zum Einsatz. Ob Grippe, Schlafstörungen, AIDS oder Krebs, der Reishi soll helfen können. In Japan ist der Reishi-Pilz schon seit Langem gängiger Teil jeder Krebstherapie.

Doch was genau ist wirklich dran am Wunderpilz und wie kann er verwendet werden? Wir erklären alles rund um den Reishi - und gegen welche Krankheiten er helfen kann.

Reishi: Schon seit 4000 Jahren in der Medizin eingesetzt

Der Reishi* wurde schon vor circa 4000 Jahren als Heilmittel eingesetzt. Er ist zwar weltweit verbreitet, wurde aber vor allem in der ostasiatischen Volksmedizin verwendet. Er ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Der Reishi ist im Gegensatz zu Pilzen wie dem Shiitake ein reiner Heilpilz und kein Speisepilz. Sein Fleisch ist sehr hart und er schmeckt bitter. Der Baumpilz soll gegen die verschiedensten Krankheiten helfen, darunter auch schwere Erkrankungen wie AIDS oder Krebs. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird der Pilz bis heute bei folgenden Krankheiten eingesetzt:

  • chronische Hepatitis
  • Krebs
  • schwaches Immunsystem
  • Bluthochdruck
  • Herzkrankheiten
  • Bronchitis
  • Asthma
  • Magengeschwüre
  • Schlaflosigkeit
  • Nierenentzündungen
  • Gelenkentzündungen

Welche Inhaltsstoffe machen den Reishi so gesund?

Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Reishi sind auf seine speziellen Wirkstoffe zurückzuführen. Zwei Wirkstoffgruppen im Reishi sind da von besonderer Bedeutung: Die Polysaccharide und die Triterpene. Diese gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben besonders gesundheitsfördernde Wirkungen.

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Im Reishi sind über 100 hochwirksame Polysaccharide enthalten, auch die sogenannten sulfatierten Polysaccharide, welche eine virenfeindliche Wirkung haben und vorbeugend gegen die Grippe und andere Viruserkrankungen empfohlen werden. Sogar bei HIV zeigten die Polysaccharide erstaunliche Wirkung, da sie das menschliche Immunsystem so stärken, dass viele Erreger sich im Körper nicht festsetzen können. Eine Wirkung gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist allerdings in keiner Weise belegt oder erforscht.

Die Triterpene wirken im menschlichen Körper stark antibakteriell, beruhigend und entzündungshemmend. Der Reishi* selbst schützt sich so vor dem Befall mit Mikroorganismen. In dem Heilpilz befinden sich rund 140 hochaktive Triterpene, die unter anderem den Blutdruck und die Cholesterinwerte senken, das Herz-Kreislauf-System stärken, Leberinsuffizienz entgegenwirken, vor (Histamin-)Allergien schützen und der Bildung von Tumoren vorbeugen.

Die Mischung macht's

Die Wirkung des Reishi* ist, wie bei vielen natürlichen Heilmitteln, aber nicht auf einen einzelnen Stoff zurückzuführen, sondern die Gesamtzusammensetzung aller Stoffe entfaltet die stark gesundheitsförderliche Wirkung des Heilpilzes. Obwohl das Ziel der Schulmedizin lange war, einzelne Wirkstoffe zu isolieren, um diese in einem Medikament zu vermarkten, geht der Trend bei vielen Medizinern dahin, die gesamtheitliche Heilwirkung des Reishi zu erforschen. Mittlerweile gehört er sogar zu den bestuntersuchten Heilpilzen der Welt.

Reishi stärkt das Immunsystem

Forscher der Freien Universität Berlin konnten aus dem Reishi eine Zucker-Protein-Verbindung (Proteoglykan) mit dem Namen GLIS isolieren und feststellen, dass dieses Isolat die B-Zellen (B-Lymphozyten) der Milz um das Drei- bis Vierfache erhöht. Die B-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind im Körper maßgeblich für die Produktion von Antikörpern zuständig. Doch das ist noch nicht alles: Die Polysaccharide im Reishi erhöhen ebenfalls die Anzahl der T-Zellen im Körper, welche von Viren befallene Zellen im Körper vernichten.

Durch die Aktivierung des Immunsystems wird nicht nur Krankheiten vorgebeugt, sondern der Körper wird auch bei Krankheiten in seinen Selbtsheilungsprozessen unterstützt. Dies hilft bei vielen chronischen Krankheiten und soll sogar bei Krebs helfen. Bei Autoimmunerkrankungen wirkt der Reishi regulierend, wenn das Immunsystem überreagiert, und dämpft die Reaktion auf ein gesundes Maß. Aufgrund dieser Wirkungen kann der Heilpilz auch bei HIV-Erkrankungen eingesetzt werden. Ihr Immunsystem können Sie beispielsweise mit der Einnahme von Reishi-Kapseln* stärken.

Reishi in der Krebstherapie

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Einsatz von Reishi gegen einige Krebsarten manche Krebszellen in ihrem Wachstum behindert. Zusätzlich kann der Heilpilz die Nebenwirkungen von Strahlen- oder Chemotherapie lindern. Da er auch schlaffördernd, schmerzlindernd und appetitanregend wirken kann, ist er für den Einsatz in der Krebstherapie prädestiniert.

Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung kann der Reishi auch bei Gelenkentzündungen wie Arthritis oder Entzündungen der Haut wie Neurodermitis eingesetzt werden. Reishi lindert hier nachweislich Rötungen, Schwellungen und Juckreiz. Der Vorteil gegenüber Medikamenten wie Cortison ist, dass der Reishi keine Nebenwirkungen hat.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Reishi einzunehmen, ob als Kapsel*, als Pulver oder sogar als Zusatz im Kaffee. Diese Varianten empfehlen sich für alle, die ihr Immunsystem stärken wollen. Bei konkreten Erkrankungen bietet es sich eher an, ein Reishi-Extrakt* zu verwenden, da die Wirkstoffe hier bis zu 20-fach konzentrierter sind. Aber: Reishi, in welcher Form auch immer, ersetzt den Arzt nicht! Halten Sie im Zweifelsfall immer Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.

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