Früh aufstehen ist nicht jedermanns Sache - doch meistens hilft alles nichts und wir müssen uns aus den Federn quälen. Schule, Arbeit oder andere Termine warten auf uns.

Den einen fällt das Aufstehen leichter, als anderen. Das liegt daran, dass es unter den Menschen sogenannte Lerchen und Eulen gibt. Während Lerchen schon sehr früh putzmunter sind, befinden sich Eulen immer noch im Tiefschlaf.

Schlafforscher plädieren für späteren Unterrichtsbeginn

Gerade in der Pubertät verändert sich bei vielen Menschen das Schlafverhalten. Schlafforscher fordern dementsprechend einen späteren Schulbeginn. Schüler haben schließlich keine Wahl - der Unterricht beginnt in den meisten Fällen um 8 Uhr. "Für die Schüler, die um acht oder früher in der Schule sein müssen, startet der Unterricht biologisch gesehen mitten in der Nacht", so SchlafforscherTill Roenneberg.

Es drohen Konzentrationsprobleme, schreibt die Frankfurt University of Applied Sciences. Und noch weitere Studien beweisen, dass sich zu frühes Aufstehen negativ auf Schüler auswirkt.

Mehr Schlaf gleich bessere Noten?

Während einer Studie in Seattle wurde beispielsweise der Unterrichtsbeginn von 7.50 Uhr auf 8.45 Uhr geändert. Und siehe da: Die Schüler schliefen mehr, hatten bessere Noten und weniger Abwesenheiten. Doch bringt eine solche Änderung eben auch viel Aufwand für die Schulen und alle Beteiligten.

Ein veränderter Schulbeginn wäre gleichbedeutend mit veränderten Bus- und Zugfahrplänen - und auch Eltern und Lehrer müssten ihren Tag anders planen.

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