Vielen Menschen fällt das Einschlafen schwer. Dafür kann es viele Gründe geben: kreisende Gedanken, drückende Sorgen, unbewältigte Konflikte. Aber eben auch die Ernährung. Diese kann wesentlich daran beteiligt sein, sogenannte "Insomnien", also Schlafstörungen zu verursachen. 

Die Ursachen hierfür können vielfältiger Natur sein. "Kennzeichnend ist immer, dass sich das Problem nicht nur auf die Nacht bezieht, sondern zusehends den Alltag belastet und zum 24-Stunden-Problem wird", heißt es vonseiten der "Klinik für Schlafmedizin". Einer der Gründe für Schlafstörungen kann das Essen sein, das Sie vor dem Schlafengehen zu sich nehmen.

Lebensmittel, die Sie vor dem Einschlafen nicht essen sollten

Neben psychischen und körperlichen Erkrankungen, Medikamenten oder plötzliche Belastungen kann auch die Ernährung dazu führen, dass man nicht einschlafen kann. Laut Angaben der Ernährungsexpertin Heidrun Schubert gegenüber Focus Online  sollten Sie folgende Lebensmittel  deshalb am Abend nicht essen:

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  • Salat/Gemüse (Rohkost allgemein): Der Magen-Darm-Trakt muss Salat, Dressings, die Säure enthalten und Gemüse in Rohkost-Variante sehr aufwendig verdauen, sprich: zerlegen. Das kostet Energie. Die eigentliche Einschlafphase wird so verzögert und man kommt nicht zur Ruhe. 

  • Tee: Koffein macht wach. Die psychoaktive Substanz ist nicht nur in Kaffee enthalten, sondern auch in Tee. Insbesondere schwarzer Tee, aber auch grüner Tee enthält eine nicht zu unterschätzende Dosis, die das Einschlafen verzögern, beziehungsweise verhindern können.


  • Chili/Ingwer: Das Alkaloid "Capsaicin" verursacht Schärfe. Diese wiederum treibt die Körpertemperatur unnötig in die Höhe und kann zu Schlafstörungen führen. Deshalb sollten bei einem Abend-Snack auf scharfe Gewürze verzichtet werden. 

  • Schokolade: Darin ist der Pflanzenstoff "Theobromin" enthalten, der eine ähnliche Wirkung wie Koffein besitzt. Der Anteil dessen ist bei dunkler Schokolade höher, als bei der Vollmilch-Variante.

  • Lakritze: Auch bei Lakritze sorgt ein Pflanzenstoff für Wachbleibe-Potenzial. "Glycyrrhizin" beeinflusst den Salz- und Wasserhaushalt. Dieser treibt den Blutdruck in die Höhe.
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Falls die Schlafstörungen nie enden wollen, ist es wichtig sich professionelle Hilfe zu holen: "Grundsätzlich ist es wichtig mit dem Hausarzt/Allgemeinarzt darüber zu sprechen, dass eine Störung des Schlafes besteht", empfehlen die Experten des Uniklinikums im mittelfränkischen Erlangen. Falls eine spezielle Schlafstörung vorliegt, kann diese in einem schlaf-medizinischen Zentrum untersucht werden. 

Falls Sie folgende Tipps beachten, können Sie wahrscheinlich besser einschlafen. 

 

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