Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbot haben aktuell nicht nur positive Auswirkungen: Viele Menschen kämpfen derzeit mit Schlafproblemen. Das liegt daran, dass der tägliche Rhythmus von vielen in der Krise durcheinandergeraten ist. Viele Menschen können gerade nicht zur Arbeit, Schule oder Uni, und Freizeitangebote sind eingefroren. Dazu kommen auch Angst und Unsicherheit angesichts einer nie erlebten Krisensituation. 

Schlafstörungen hindern mehr und mehr Menschen daran, herunterfahren und sich erholen zu können. Wir haben Tipps für Sie, die Ihnen dabei helfen können, auch in der Krise besser ein- und durchzuschlafen.

Corona-Krise: Schlafstörungen beeinträchtigen die Gesundheit 

Schlafstörungen sind eine echte Belastung. Doch wie gravierend die Folgen der Schlafprobleme für die Gesundheit sein können, ist den meisten nicht bewusst. Von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu  Depressionen ist alles dabei. Die Lösung sollten Sie aber nicht einfach in Tablettenform suchen: Es gibt viele Hausmittel und simple Verhaltensweisen, die Ihnen den erholsamen Schlaf zurückbringen können.

Tipps im Kampf gegen die Schlafprobleme

Die Hauptursachen für Schlafprobleme sind momentan mehr als eindeutig: Stress und Sorgen aufgrund der Ausnahmesituation, in der wir uns befinden, sowie ein fehlender Tagesrhythmus. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese Ursachen wirkungsvoll bekämpfen können und Ihren wohlverdienten Schlaf zurückholen.

Ein Glas warme Milch mit Honig hilft beim Einschlafen? Dieses Hausmittel kennen die meisten von uns. Aber es gibt noch weitaus mehr Mittelchen, die Ihnen beim Einschlafen helfen:

  • Baldrian Tee: Der Tee beruhigt die Nerven. Seine chemischen Inhaltsstoffe wirken auf das zentrale Nervensysteme und lindern Stress und Anspannung. Erhältlich ist der Baldrian Tee*  z.B. in der Apotheke. Alternativ können Sie diesen auch selbst herstellen: Hierzu benötigen Sie lediglich eine Baldrianwurzel, die Sie schneiden und in heißem Wasser ziehen lassen müssen. 
  • Lavendelöl: Studien haben gezeigt, dass der Duft von Lavendelöl* beruhigend wirkt und beim Einschlafen hilft. Verantwortlich hierfür ist das ätherische Öl des Lavendels, welches schon seit Jahrhunderten bei Unruhezuständen verschrieben wird. Alternativ können Sie auch mit Lavendel gefüllte Kissen* verwenden. Diese verströmen den Duft über einen längeren Zeitraum.
  • Warmes Bad: Ein warmes Bad können den Schlaf ebenfalls fördern. Die Wärme entspannt die Muskeln und beruhigt die Gedanken. Zusätzlich hebt es die Körpertemperatur an, die dann rasch nach dem Bad abkühlt. Im Schlaf sinkt die Körpertemperatur, weshalb der Effekt des Bades schlaffördernd wirkt.
  • Entspannungsübungen: Da Stress oft die Hauptursache für Schlafprobleme ist, gehören Entspannungsübungen* wie z.B. Meditation auch zu den Hausmitteln.

Am wichtigsten ist es, zu verhindern, gestresst ins Bett zu gehen. Denn das lange Herumwälzen auf der Matratze kommt meist daher, dass einem zu viele Gedanken durch den Kopf schießen.

Fit bleiben am Tag, schlummern in der Nacht: Wichtig ist es, auch am Tag fit und aktiv zu bleiben und nicht nur auf dem Sofa zu sitzen. Wer am Tag mehr Energie aufbringen muss, schläft natürlich auch besser ein. Hierzu eignen sich lange Spaziergänge oder Homeworkouts, mit denen Sie sich auspowern können.

Das Pflegen von festen Ritualen, welche man jeweils direkt vor dem Schlafengehen wiederholt, kann förderlich für das Einschlafen sein. Wichtig ist es zudem auf die richtige Raumtemperatur zu achten: 17 bis 20 Grad Celsius sind dabei optimal. Entgegen dem Glauben, dass das Schafezählen zu den besten Methoden gehört, einzuschlafen, wissen Experten nun, dass es das Beste ist, sich ein schönes Bild im Kopf auszumalen, z.B. Ihren Lieblingsort.

Bleiben Sie in unserem Corona-Liveticker über die aktuelle Lage im Bilde.

 

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