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Hygiene

Bettwäsche wechseln: Wie häufig sollten man Bettbezüge austauschen?

Das Bettwäsche von Zeit zu Zeit gewechselt werden muss, weiß jeder. Aber wie häufig ist es eigentlich notwendig? Experten haben untersucht, nach wie vielen Tagen Sie Ihre Bettbezüge idealerweise wechseln sollten.
 
  • Bett regelmäßig beziehen: Bettwäsche muss gewechselt werden
  • Verschwitztes Bettlaken bildet Nährboden für Bakterien
  • Wie oft sollten Sie Ihr Bett neu beziehen? 

Regelmäßig Bettwäsche wechseln: Um Milben, Bakterien und auch Pilzen vorzubeugen, sollte man in gewissen Zeitabständen die Überzüge und Laken wechseln. Das ist nicht nur hygienischer, sondern auch gesünder in vielerlei Hinsicht. Dass alle vier Wochen deutlich zu wenig ist, werden Sie im Folgenden feststellen. Viele stellen sich erstmal die Frage: Was bedeutet "regelmäßig"? Das hängt von den äußeren Umständen und den Schlafgewohnheiten ab. Jeder Mensch verliert pro Nacht ein bis zwei Liter Schweiß, bei Hitze sind es bis zu fünf Liter - da sollte man sein Bett noch öfter neu beziehen als sonst.

Bettwäsche: Frauen wechseln öfter als Männer - aber auch unregelmäßig

Wenn es um Betthygiene geht, sieht es in manchen deutschen Schlafzimmern nicht so gut aus. 40 Prozent der Deutschen wechseln ihre Bettwäsche nur alle drei Wochen oder noch unregelmäßiger, das ergab eine Studie der "National Sleep Foundation". Frauen wechseln Ihre Laken immerhin häufiger als Männer.

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Sie sollten ihre Bettwäsche immer in regelmäßigen Abständen wechseln. Auch wenn Ihre Bettwäsche äußerlich einen sauberen Eindruck macht, kann sie bereits eine Brutstätte für unliebsame Mikroorganismen sein, die Ihrer Gesundheit schaden. Mit bloßem Auge sind diese nicht zu erkennen.

Besonders wenn Sie Allergiker sind, kann dies jedoch Ihrer Gesundheit schaden. Denn durchschnittlich geben Menschen mehr als einen Liter Schweiß pro Nacht an ihr Bettzeug ab.

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Schweiß als Nährboden für Bakterien und Schädlinge: Bettwäsche im Sommer öfter wechseln

Im Sommer, wenn es besonders heiß ist, können es sogar bis zu fünf Liter sein! Die feuchtwarme Umgebung, gepaart mit Hautschuppen, ist der perfekte Nährboden für Milben, Pilze und Bakterien. Nur, um das kurz zu verdeutlichen: Nach zehn Jahren, wenn Sie rund 30.000 Stunden auf Ihrer Matratze geschlafen haben, hat diese rund 1.800 Liter Schweiß aufgenommen.

Das heißt: In Normalfall reicht es aus, wenn Sie Ihre Bettwäsche alle zwei Wochen wechseln. Es gibt jedoch Ausnahmen: Schlafen Sie gerne nackt oder schwitzen Sie während der Nacht besonders stark (beispielsweise im Sommer oder weil Sie krank sind), dann sollten Sie ihr Bettzeug sogar einmal pro Woche austauschen.

In den heißen Sommermonaten kann es also ratsam sein, die Bettwäsche häufiger zu wechseln als im Winter. Auch wenn Sie in ihrem Schlafzimmer rauchen oder sich häufig in verrauchten Räumen aufhalten, sollten Sie Ihre Bettwäsche jede Woche wechseln.

Nach Grippe oder Erkältung unbedingt Bettwäsche wechseln

Das Gleiche gilt, wenn Sie sich Ihr Bett mit Hund, Katze oder einem anderen Haustier teilen. Auch nach überstandener Krankheit ist ein Wechsel der Bezüge angesagt: Kurieren Sie eine Erkältung oder Grippe in Ihrem Bett aus, sollten Sie spätestens Ihr Bett neu beziehen, wenn die Symptome langsam nachlassen.

Das Gleiche gilt für die Betten von Säuglingen, da Babys besonders anfällig für mögliche Krankheitserreger sind. Hier sollten Sie das Bettzeug mindestens einmal pro Woche wechseln.

Beim Waschen der Bettwäsche gilt: Umso heißer, umso besser. Prüfen Sie auf dem Etikett Ihrer Bettwäsche, bis zu welcher Temperatur sie sich waschen lässt. Ab 60 Grad können Sie davon ausgehen, dass Keime und Milben den Waschgang nicht überleben.

Matratze absaugen, mit Natron reinigen und gut lüften

Nach Erkrankungen, die etwa durch Noroviren ausgelöst wurden, sollten Sie Ihren Bettbezug sogar bei über 95 Grad waschen. Waschen Sie auch regelmäßig Ihr Kissen und Ihre Decke. Hier gilt: Alle sechs Wochen bei 60 Grad.

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Saugen Sie zudem Ihre Matratze jedes Mal ab, wenn Sie das Laken wechseln. Wenn Sie besonders viel Wert auf Hygiene legen, können Sie Ihre Matratze zusätzlich mit Natron reinigen. Das tötet Pilze ab und verhindert, dass sich Milben und Bakterien in Ihrem Bett ansiedeln.

Damit die Feuchtigkeit aus Ihrem Bett besser entweichen kann, sollten Sie ihr Schlafzimmer täglich gut durchlüften. Außerdem schafft die frische Luft ein angenehmes Klima für einen erholsamen Schlaf.

Auch eine gute Matratze ist für erholsamen Schlaf unerlässlich. Stiftung Warentest hat Matratzen getestet und kommt zu einem eindeutigen Urteil: Eine der besten jemals getesteten Matratzen kostet gerade einmal 200 Euro.

Warum Sie nicht mehr auf der rechten Seite schlafen sollten, verraten wir Ihnen in unserem Rückenratgeber zum Schlafen.

Rund um das Thema Alltagsgesundheit gab es in den letzten Jahren zahlreiche weitere durchschlagende Erkenntnisse, obwohl man doch eigentlich meinen könnte, dass wir seit Jahren bereits sehr genau wissen, was gut für unseren Körper ist. Ein Aspekt betrifft dabei auch die schönste Nebensache der Welt:

Gesund durch Sex? Leidenschaft als Altersvorsorge

In den vergangenen Jahren haben sich die Studien gehäuft, die belegen, was man sich eigentlich fast schon hätte denken können. Etwas so Schönes wie Sex ist noch dazu wichtig für die körperliche Gesundheit. Bei zu wenig Zärtlichkeit in zunehmendem Alter erhöht sich etwa das Risiko für Krebs und Herzerkrankungen, wie eine aktuelle Studie des University College London zeigt. Demnach könne ein Mangel an Sexualität im Alter zu gesundheitlichen Problemen führen. Man geht davon aus, dass die Ausschüttung von Glückshormonen für diesen Effekt verantwortlich ist. An der Langzeitstudie nahmen über 5.700 Männer und Frauen im Alter über 50 teil. Doch wie sieht Sexualität im Alter aus und wie kann sie trotz biologisch bedingter Schwierigkeiten funktionieren:

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