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Schirme, Brillen, Creme: So schützt man sich am besten vor der Sonne und UV-Strahlen

Bei diesem Wetter gibt es wohl nichts besseres als vor die Tür zu gehen und die Sonne in vollen Zügen zu genießen. Aber Achtung: Die Sonnenstrahlen sollten nicht unterschätzt werden. Diese Tipps zeigen Ihnen wie man sich optimal vor den UV-Strahlen schützt.
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Ohne UV-Schutz geht es nicht. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa
Ohne UV-Schutz geht es nicht. Symbolfoto: Caroline Seidel/dpa
Kaum kommt die Sonne raus zieht es uns nach draußen. Doch je höher die Temperaturen, desto vorsichtiger sollte man sein. Wer die Sonne sorgenfrei genießen möchte, sollte einiges beachten.


Der richtige Sonnenschirm

Sonnenschirme spenden nicht nur Schatten, sie schützen auch vor einem Sonnenbrand. Der Licht- oder UV-Schutzfaktor des Stoffs liegt am besten zwischen 60 und 80, rät Gerd Engelhardt vom Tüv Rheinland. Hierbei handelt es sich um spezielle UV-Schutz-Textilien. Laut der Deutsche Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention kann ein üblicher Sonnenschirm nur einen Schutzfaktor von 5 haben. Zum Vergleich: Das Laub von Bäumen schafft einen Wert zwischen 5 und 15, ein leichtes weißes Shirt 10 und dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung über 20.


Auch die Augen brauchen Schutz

Grundsätzlich gilt im Sommer, die Augen vor UV-Strahlen zu schützen. Aber dunklere Gläser bei Sonnenbrillen sind nicht zwangsläufig sicherer. Denn die Tönung entscheidet über den Blend-, nicht aber über den UV-Schutz.


Augen auf beim Sonnenbrillenkauf

Vor dem Kauf einer Sonnenbrille ist es wichtig zu prüfen, ob die Brille ein CE-Kennzeichen hat, das in Europa Pflicht ist. Mit dieser Kennzeichnung gibt der Hersteller an, dass die Brille einen UV-Schutz für Licht von einer Wellenlänge bis 380 Nanometer hat, erklärt die Stiftung Warentest. Allerdings kann schädliches Licht bis 400 Nanometer reichen. Eine zusätzliche Kennzeichnung UV400 gibt an, dass Strahlen bis zu dieser Wellenlänge blockiert werden.


Sonnencreme : Mehr ist mehr

Auch die Haut braucht dringend Schutz vor den Strahlen. Das gilt ganz besonders für die empfindliche Haut von Kindern. Eltern verwenden für ihr Baby am besten Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Beim Eincremen gilt: Besser zu dick als zu dünn.


Was für Babys gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein

Sonnencreme für Babys sollte weder Farbstoffe noch Konservierungsmittel oder allergieverdächtige Duftstoffe enthalten. Diese Anforderungen erfüllen etwa Produkte mit dem Siegel der Deutschen Haut- und Allergiehilfe (DHA). Direkte Sonne ist für Babys tabu: Bei Spaziergängen schützen Eltern ihr Baby mit entsprechender Kleidung, Hütchen und Sonnenbrille, empfiehlt die DHA.

dpa/dvd/van


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