Schimmel kann sich an verschiedenen Orten verbreiten. Meist fällt er den Menschen erst auf, wenn er einen muffigen Geruch freisetzt. Wenn man ihn dann endlich entdeckt, ist meist guter Rat teuer. Bereits vor dem ersten Aufkommen der Schimmelpilze kann man den Befall schon präventiv bekämpfen. Denn sollte man zulange den Schimmelsporen ausgesetzt sein, kann das nicht nur eine ziemlich teure Angelegenheit beim Entfernen werden, es können sogar bleibende gesundheitliche Schäden von zu langer Kontamination mit den Schimmelpilzen zurückbleiben.

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Deswegen ist es wichtig, dem Schimmelbefall schnell und entschieden Einhalt zu gebieten. Doch bevor man sich mit chemischen Gegenmitteln "bewaffnet"* sollte man zuerst an die eigene Gesundheit denken. Dringend empfohlen sind Gummihandschuhe* bevor der Kampf gegen den Schimmel starten kann. Außerdem empfiehlt das Verbrauchermagazin der "Stiftung Warentest" ausreichend zu lüften und auch Atemschutzmasken anzulegen, bevor man sich um die Entfernung des Schimmelbefalls kümmert.

Schimmel effektiv bekämpfen: Das können Sie tun

Ist man ausreichend geschützt, dann ist es wichtig, sich für das richtige Mittel gegen den Schimmelbefall zu entscheiden. Dafür ist es zunächst wichtig zu wissen, welche Mittel wie wirken. Manch einer greift bei Schimmelbefall gerne zu "chemischen Keulen". Damit sind stark chlorhaltige Mittel wie verschiedenste Reinigungssprays gemeint, beispielsweise von von "Mellerud". Die chlorhaltigen Mittel greifen nicht nur den Schimmel an, sondern sie belasten unnötig die Atemwege. Von Mellerud gibt es aber auch einen chlorfreien Schimmel-Entferner*. Eine empfehlenswerte Wahl würde laut den Experten von "Stiftung Warentest" der Griff zum Alkohol darstellen.

 

Genauer gesagt: "Isopropylalkohol", "Ethanol" (Brennspiritus) oder auch Wasserstoffperoxid. Die sind nämlich nicht nur ähnlich effektiv beim Bekämpfen des Schimmelbefalls, sondern schonen auch die eigene Gesundheit. Wichtig: Essigessenz ist kein geeignetes Mittel zur Schimmelbekämpfung. Denn nach dem Trocknen der Essigessenz bleiben Rückstände. Die bieten den perfekten Nährboden, damit sich neue Schimmelpilze bilden können. Die Anwendung bei den genannten Mitteln ist denkbar einfach: Die vom Schimmelpilz betroffene Stelle muss einfach mit dem Gegenmittel der Wahl besprüht oder abgetupft werden. Danach sollte das Gegenmittel etwa eine halbe Stunde einwirken können, ehe man es wieder abreibt.

Egal für welches Mittel man sich letztlich entscheidet: Damit der Schimmel nach der Entfernung nicht erneut auftritt, muss der Grund für den Schimmelbefall gefunden werden. Als Regel gilt für das Verbrauchermagazin "Stiftung Warentest": "Je trockener und wärmer die Wände, desto weniger Chancen" hätten die Schimmelpilze. Bei besonders anfälligen Stellen seien auch "Anti-Schimmel-Farben" hilfreich. Als besonders wirksam identifiziert das Verbrauchermagazin Mittel die mit der Substanz "Octylisothiazolinon" versetzt wurden. Auch stark alkalische Mittel wie Lauge töten Schimmel effektiv ab.

 

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Schimmelbefall: Besondere Vorsicht bei Silikonfugen - so beugen Sie Schimmel vor

Handelt es sich bei den von Schimmelpilz betroffenen Stellen um Silikonfugen*, dann ist der Griff zu einem Gegenmittel mit Bleichwirkung in zweierlei Hinsicht empfehlenswert. Nicht nur wird damit der Schimmel effektiv bekämpft, es wird auch die betroffene Stelle durch das Bleichungsmittel aufgehellt. Danach sollte aber noch mal mit Scheuermilch und -bürste nachgearbeitet werden. Später sollte wieder ein Wasserstoffperoxid haltiges Reinigungsmittel zugesetzt werden.

Für besonders wagemutige Heimwerker besteht auch die Möglichkeit dem Schimmelpilz mit einem Lötkolben beizukommen. Das darf aber unter keinen Umständen bei brennbaren Umgebungen eingesetzt werden. Sonst kann aus dem Schimmelbefall schnell ein Brandschaden werden. Wichtig nach dem Bekämpfen des Schimmels ist noch, sich etwaiger Schimmelrückstände in der Tapete oder dem Putz zu entledigen. Das heißt im Klartext: Jeglicher betroffener Putz oder betroffene Tapeten müssen komplett runter und ersetzt werden.

 

Um Schimmelbefall in Zukunft vorzubeugen, ist vor alle eines wichtig: Frische Luft. Am besten ist Stoßlüften geeignet, um die feuchte Luft aus den eigenen vier Wänden zu bekommen. Und mindestens 5 bis 10 Minuten, dreimal am Tag. Besonders kalte, trockene Luft ist prädestiniert dafür, Feuchtigkeit aufzunehmen und aus der Wohnung zu transportieren. Besteht ein anhaltendes Schimmelproblem in den eigenen vier Wänden, dann ist möglicherweise ein grundlegenderes Problem wie etwa Baupfusch eine mögliche Ursache.

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