Berlin
Hygiene im Bad

Schimmelbefall im Badezimmer: Was hilft dagegen?

In Badezimmern ist es oft feucht. Das bietet perfekte Bedingungen für Schimmel, um sich auszubreiten. Um die Keime wieder los zu werden kann man Chemie einsetzen. Aber es gibt als Alternative auch Hausmittel, die den Schimmel auch beseitigen können.
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Die perfekten Lebensbedingungen für Schimmel: Warme Dusche, beschlagene Scheiben - und danach wird nicht lange genug gelüftet, weil ja sonst die Kälte ins Badezimmer kriecht. Der Winter bietet dem Schimmel die idealen Bedingungen.

Um den wieder los zu werden, greifen viele zu chemischen Helfern. Problem dabei: Die Gesundheit des Menschen kann bei falscher Anwendung sehr gefährdet werden. Wir haben für Sie die Haushaltsvarianten herausgesucht, mit denen Sie auch in Zukunft eine schimmelfreie Dusche genießen können.

Das können sie gegen Schimmelbefall in Silikonfugen tun

Sobald sich der Schimmel einmal in den Silikonfugen eingenistet hat, gibt es leider nicht mehr viel zu tun. Durch die weiche Konsistenz des Silikons kann der Schimmelpilz komplett hindurch wachsen - eine oberflächliche Behandlung ist daher nicht mehr ausreichend, um den Schimmel vollständig zu entfernen.

Übrig bleibt in diesem Fall nur, die Silikonfugen vollständig zu entfernen. Sobald die Fugenränder vom Silikon befreit sind, sollten sie zusätzlich mit Alkohol abgerieben werden, um alle möglichen Keime abzutöten. Anschließend können im Handel spezielle Silikone für das feuchte Milieu der Badezimmer gekauft werden - sie enthalten bereits einen speziellen Wachstumshemmer. Der erstmalige Geruch nach Essig verflüchtigt sich bereits nach kurzer Zeit.

Hefe - ein natürliches Hilfsmittel gegen Schimmelbefall

Die Behandlung ist einfach: Lösen Sie etwas Hefe in in Wasser auf und reiben Sie das Gemisch dann mit einer Zahnbürste an den betroffenen Stellen ein. Das Mittel muss circa zehn Minuten einwirken und kann danach mit einem Lappen abgewischt werden. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie nicht direkt eine Wirkung sehen: Der Vorgang muss vielleicht einige Male wiederholt werden.

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Spiritus und Alkohol zur Schimmelbekämpfung

Alkohol als Hausmittel zur Schimmelbekämpfung bringt viele Vorteile mit sich. Damit er auch wirklich etwas bringt, muss jedoch mindestens 70-prozentiger Alkohol verwendet werden. Gut an diesem Hausmittel ist, dass keine Gefahr für die Umwelt oder den Menschen entsteht, da keine Verätzungsgefahr herrscht. Weiterhin ist Alkohol geruchsneutral und kann auf allen Untergründen angewendet werden, berichtet merkur.de.

Aufgepasst werden muss beim Gebrauch trotzdem. Es darf beispielsweise in der Nähe des hochprozentigen Alkohols nicht geraucht werden, da dieser sehr leicht entzündlich ist. Auch ist Alkohol leider nur eine temporäre Lösung - es sind mehrere Anwendungen nötig und selbst dann kann der Schimmel immer wieder kommen, da die Ursache nicht bekämpft wurde.

Essig als Hausmittel gegen Schimmelbefall

Beim Essig muss man zwischen herkömmlichen Lebensmittelessig und Essigessenz unterscheiden. Herkömmlicher Essig wird beim Kochen oder für Salate verwendet und enthält einen Säureanteil von fünf bis zehn Prozent. Die Essigessenz ist Essigsäure, die auch zum Reinigen verwendet werden kann. Ihr Säuregehalt ist weitaus größer und muss daher mit großer Vorsicht gehandhabt werden. Achten Sie darauf, beim Gebrauch immer Gummihandschuhe und eine Schutzbrille zu tragen.

Allgemein wird für die Entfernung von Schimmel die Essigessenz eher empfohlen, da sie durch den höheren Säuregrad ein besseres Ergebnis erzielt. Der Geruch ist erträglich und die Essenz hat keine Auswirkung auf die Umwelt. Weiterhin ist sie sehr kostengünstig.

Es muss aber auch einiges beachtet werden: Die Schimmelsporen, durch welche der Schimmel sich ausbreiten kann, werden durch die Säure nur mäßig bekämpft. Auch ist Essigessenz mit mehr als 30 Prozent Reinheit nicht auf jedem Untergrund anwendbar - auf kalkhaltigen Untergründen wirkt der Essig beispielsweise gar nicht.

Der Gebrauch des Essigs ist einfach. Füllen Sie die Essenz oder den herkömmlichen Essig einfach in eine Sprühflasche oder geben Sie die Flüssigkeit auf ein Tuch, reiben Sie dann die betroffenen Stellen ein und wischen Sie anschließend mit einem feuchten Lappen darüber.

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