• Finnische Sauna (80°C bis 100°C)
  • Biosauna (50°C bis 60°C)
  • Dampfbad (40°C bis 50°C)
  • Wärmeraum (40°C bis 60°C )

Wer eine Saunalandschaft betritt, der ist oft überwältigt von der Auswahl an Sauna-Arten. Sie alle haben unterschiedliche Temperaturen, danach sollte sich auch die Dauer eines Saunagangs richten. Die Saunagänge folgen einer zeitlichen Minuten-Abfolge: „15-15-30“, das heißt, 15 Minuten saunieren, 15 Minuten abkühlen und 30 Minuten pausieren. Je heißer eine Sauna jedoch ist, desto vorsichtiger muss man sein. Je nach Wohlbefinden und Kondition ist auch ein Saunagang von 10 bis 12 Minuten ratsam. Wichtig ist es, auf keinen Fall zu lange zu schwitzen.

Warum ist ein Saunagang so gesund?

Saunieren ist gesund! Aber welche positiven Effekte hat die Hitze für uns genau?

  • Trocken-heiße Luft und anschließende Abkühlung regt alle Organsysteme unseres Körpers an.
  • Unser Stoffwechsel akommt in Schwung und die Abwehrkräfte werden dadurch gestärkt.
  • Das Hautbild verbessert sich und der Saunagang hilft sogar bei Schuppenflechte oder Neurodermitis
  • Der Körper wird entgiftet: Giftstoffe, die sich mit der Zeit angelagert haben, können durch das Schwitzen besser abtransportiert werden.

Und natürlich entspannt so ein Saunagang unglaublich. Auch Schwangere und Kinder dürfen in die Sauna, sofern sie nicht zu lange und unter Aufsicht saunieren.

Wann sollte man lieber nicht in die Sauna gehen?

Obwohl Saunieren an sich durchaus die Gesundheit fördert, sollte nicht jeder sich dieser Hitze aussetzen. Bei folgenden Beschwerden ist definitiv von einem Saunagang abzuraten:

  • Bei starken Asthmabeschwerden
  • Bei Rheuma
  • Bei Nierenproblemen
  • Bei Herzkrankheiten oder Herzschwäche
  • Bei grippalen Infekten

Generell sollte man vor einem Saunabesuch bei Unsicherheit einen Arzt aufsuchen. Dann steht der Entspannung nichts mehr im Wege.

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Tipps und Verhaltensregeln: so macht Sauna Spaß!

Wer Saunieren geht, hat vor, während und nach dem Saunagang gewisse Verhaltensregeln zu beachten:

  • Unbedingt vorher Duschen! Aus hygienischen Gründen sollte man nur gereinigt in die Sauna gehen.
  • Nach dem Duschen gut abtrocknen, da die Haut dann besser schwitzen kann.
  • Nicht mit leerem Magen oder unmittelbar nach dem Essen in die Sauna gehen.
  • Grüßen! Wer eine Sauna betritt, der grüßt alle Anwesenden.
  • Nicht starren oder schauen! Wer seine Mit-Saunierer zu lange mustert, fällt auf.
  • Unbekleidet die Sauna betreten, man sollte aber ein Handtuch zum Sitzen oder Liegen dabei haben.
  • Tipp: Da die warme Luft in der Sauna nach oben steigt, ist es auf den Bänken weiter oben deutlich heißer. Daher ist es für Sauna-Anfänger besser, die Bänke weiter unten zu verwenden.
  • Nach dem Saunagang möglichst kalt Duschen. Durch die Abkühlung durch Kaltwasser erzielt man eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper.

Neben diesen einfachen Umgangsformen ist es vor allem für Anfänger wichtig regelmäßig und viel  zu trinken. Aber auf keinen Fall Alkohol! Um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, sollte man zu Wasser oder zu einer Saftschorle greifen.  Die Wassermenge bei einem Saunaaufenthalt von drei Stunden sollte bei ungefähr drei Litern liegen.

Eine eigene Sauna zu Hause?

Das Saunieren zu Hause bietet viele Vorteile: Man ist ungestörter und auch wesentlich flexibler, aber es gibt  auch den ein oder anderen Unterschied. Da man unbekleidet in die Sauna geht, sollte man (vor allem bei einer Gartensauna) für einen Sichtschutz vor den Nachbarn sorgen.

Daher bietet es sich an, vorher zu überlegen, ob man lieber eine Gartensauna möchte, oder sich eine Sauna im Keller anbietet. Auch hier hat man die Qual der Wahl: Von der der kuscheligen, kleinen Sauna für zwei, bis hin zu ganzen Saunahäusern für mehrere Personen.

Wer regelmäßig sauniert und auf sich und seinen Körper achtet, wird auf jeden Fall viel Freude an einer eigenen Sauna haben.

 

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