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Gesundheit

Sauna im Winter: Diese Fehler sollte man beim Sauna-Gang unbedingt vermeiden

Gerade im Winter ist der regelmäßige Gang in die Sauna gut für unsere Abwehrkräfte. Damit es aber mit der gesundheitsfördernden Wirkung wirklich funktioniert, sollte man einige Fehler vermeiden.
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Saunieren erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Vor allem im Winter kann sich ein regelmäßiger Sauna-Besuch positiv auf die Gesundheit und die Stärkung der Abwehrkräfte auswirken.

Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, sollte man allerdings einiges beachten.

Abkühlung nach der Sauna ist wichtig

Die Warm-Kalt-Wechsel beim Saunieren tragen dazu bei, dass sich die Blutgefäße ausdehnen und wieder zusammenziehen. Wer nach dem Saunagang auf den Kältereiz verzichtet, trainiert diese Gefäße nicht und die erwünschte Durchblutungsförderung bleibt aus, erklärt Hans-Jürgen Gensow vom Deutschen Sauna-Bund. Es muss allerdings kein Eisbad nach dem Saunieren sein, kühles Wasser reicht vollkommen aus. Am besten nimmt man dazu einen Schlauch, um den Körper Stück für Stück an das kühle Nass zu gewöhnen.

Zu viel Saunieren kann schädlich sein

Auch beim Saunieren kann man es übertreiben. Wer zu oft und zu lange in der Sauna sitzt, kann sein vegetatives Nervensystem überreizen. Dieses steuert viele lebenswichtige Funktionen wie die Verdauung oder Atmung. Hans-Jürgen Gensow rät deshalb zu ein bis zwei Saunabesuchen pro Woche, die aus jeweils drei bis vier Gängen bestehen sollten. Dabei sollte jeder Gang mindestens sechs und höchstens 15 Minuten dauern. Dann hat man gute Chancen, die positiven Effekte des Saunierens voll ausschöpfen zu können.

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