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Berlin
Rückenschmerzen

Rückenschmerzen: Diese Bücher geben Rat bei Verspannungen und Co.

Rückenprobleme treten meistens auf, wenn man zu oft und zu lange am Computer sitzt, eine schlechte Körperhaltung hat oder eine zu schwere Last trägt. Alle wichtigen Informationen zur Behandlung und Vorbeugung haben wir für Sie zusammengefasst.
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Rückenschmerzen schränken häufig den Alltag ein. In Deutschland sind  bis zu 62 Prozent Frauen und 56 Prozent  Männer. Symbolfoto: BigBlueStudio/Adobe Stock
Rückenschmerzen schränken häufig den Alltag ein. In Deutschland sind bis zu 62 Prozent Frauen und 56 Prozent Männer. Symbolfoto: BigBlueStudio/Adobe Stock

Nicht nur die Wirbelsäule kann Rückenschmerzen verursachen. Das komplexe Gebilde setzt sich noch aus etlichen Knochen, Muskeln und Bändern zusammen. Für einen gesunden Rücken müssen demnach viele Teile gut zusammenspielen.

Laut Angaben des Robert-Koch-Institutes leiden allerdings alleine in Deutschland rund 56 Prozent der Männer und sogar 62 Prozent der Frauen unter Rückenschmerzen. Die Schmerzen können jedoch verschiedene Ursachen haben.

Wie entstehen Rückenschmerzen?

Oft entstehen die lästigen Schmerzen durch eine einseitige, körperliche Belastung. Belastet ein Gewicht nur die eine Seite des Körpers, kann das für Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Beispiele hierfür sind die schwere Handtasche über der Schulter oder auch die Geldbörse in der Gesäßtasche.

Auch ein bewegungsarmer Lebensstil oder Übergewicht können den Körper belasten. Eine kräftige Muskulatur ist für den Rücken besonders wichtig, da sie für Stabilität sorgt. Vor allem im zunehmenden Alter verlieren die Bandscheiben an Spannung. Die Wirbelsäule wird dadurch instabiler, wenn dies nicht durch die Muskulatur ausgeglichen werden kann, kommt es zu krampfhaften Verspannungen.

Auch der Kopf spielt eine wichtige Rolle

Häufig unterschätzt wird die Auswirkung von seelischen Problemen auf den Rücken. Sie können nicht nur zur Entstehung dieser führen, sondern die Schmerzen auch chronisch werden lassen. In den meisten Fällen verschwinden Rückenprobleme nach zwei bis drei Wochen von selbst- unabhängig davon, ob und wie behandelt wird.

Wenn die Betroffenen sich jedoch stark von den Schmerzen beeinträchtigt fühlen, Freude und Antrieb verloren gehen und gleichzeitig noch private oder berufliche Belastungen hinzukommen, dann kann sich aus den vorübergehenden Schmerzen schnell eine chronische Problematik entwickeln.

Diese Bücher helfen für einen gesunden Rücken:

Die Tipps und Tricks gegen Rückenschmerzen, die im Artikel noch Folgen, sind allgemein zu empfehlen. Es gibt aber natürlich auch viel spezifischere Vorgehensweisen, um Rückenschmerzen zu unterbinden. Besondere Rückenübungen, rückenfreundliche Bewegungsabläufe und Entspannungsübungen können Sie zum Beispiel im Buch zum Thema Rücken ("Das Rückenbuch: Gesund und aufrecht durch den Tag") der Stiftung Warentest finden.

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Auch das Buch "Deutschland hat Rücken" von Dr. med. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht beantwortet Fragen zum Thema Rückenschmerzen und beinhaltete spezielle Anleitungen zur Selbst-Therapie sowie Übungen und Varianten, um gegen jeden Zustand der Rückenschmerzen vorgehen zu können.

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Wer nicht viel Zeit hat, um sich im Alltag um seinen Rücken zu kümmern, für den ist "Das 5-Minuten-Rückentraining: In 8 Wochen stark und schmerzfrei" von Manuel Eckhardt perfekt. Das interaktive Training fordert täglich nur fünf Minuten Ihrer Zeit, wirkt sich dadurch aber enorm positiv auf Ihre Rückengesundheit aus. Auch die Zeitschrift Öko-Test ist begeistert: "Das 5-Minuten-Rückentraining" belegt Platz zwei im Test und wird mit "Gut" bewertet.

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Was kann allgemein gegen Rückenschmerzen unternommen werden?

Das schlechteste, was sie bei Rückenschmerzen tun können, ist sich zu sehr zu schonen. Natürlich sollten bei akuten Schmerzen keine schweren Lasten getragen oder unnatürliche Körperbewegungen ausgeführt werde, es darf jedoch auch nicht nur herumgelegen werden. Es ist wichtig, eine Balance zu finden.

Da der Körper Schmerzen als Warnsignale wahrnimmt, versuchen wir ganz intuitiv die betroffenen Stellen zu schonen. Bei einem verstauchten Knöchel macht dieses Verhalten zum Beispiel auch Sinn. Wer bei Rückenschmerzen dauerhaft schont, sorgt im Regelfall aber nur für weitere Schmerzen. Eine schlechte Körperhaltung führt bei den vielen verschiedenen Muskelgruppen im Rücken, wie oben bereits erwähnt, nämlich zu einer unausgeglichenen Belastung und dadurch zu mehr Verspannung.

Auch Wärme hilft bekanntlich gegen Rückenschmerzen. Durch die Wärme wird die Muskulatur gelockert, was in den meisten Fällen schon gut gegen Verspannungen hilft, und die Durchblutung wird gefördert. Dadurch können Schmerz- und Entzündungsstoffe besser vom Körper abtransportiert werden. Ein heißes Bad, eine Wärmeflasche oder die professionellere Variante von klebenden Wärmeumschlägen aus der Apotheke sind daher zu empfehlen.

Im Alltag wird empfohlen nicht vollständig stillzusitzen. Kleine Bewegungen sind hilfreich, um den Rücken und die Muskulatur zu entlasten. An einem langen Tag vor dem Computer sollten Sie sich deswegen des Öfteren Strecken, Räkeln und kurze Lockerungsübungen für die Schultern und den Nacken machen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie auch den Schreibtisch in eine Stehhöhe bringen und jeden Gang, der sich anbietet (Toilette, Kopierer, Essen) nutzen.

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