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Rücken- und Nackenschmerzen: Warum Sitzen das neue Rauchen ist

Viele Deutsche sitzen Tag für Tag vor Bildschirmen. Mangelnde Bewegung ist der häufigste Auslöser für Nacken- und Rückenschmerzen.
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Viele Deutsche bewegen sich zu wenig am Arbeitsplatz. Rückenschmerzen sind häufig die direkte Folge.Foto: Inga Kjer/dpa
Viele Deutsche bewegen sich zu wenig am Arbeitsplatz. Rückenschmerzen sind häufig die direkte Folge.Foto: Inga Kjer/dpa

Sitzen ist das neue Rauchen, warnen Experten. Vor allem bei Berufstätigen, die Tag ein und Tag aus vor den Monitoren sitzen. Das sie ihre Gesundheit stark gefährden, ist vielen nicht bewusst. Abhilfe ist aber möglich. Auch außerhalb des Büroalltags gibt es einige Risikofaktoren. Welche das sind und wer besonders häufig von Rückenschmerzen geplagt wird, lesen Sie hier.

Bewegung in Büroalltag integrieren

"Es gibt viele Möglichkeiten, Bewegung in den Büroalltag zu integrieren", sagt Natalie Lotzmann, Betriebsärztin und Themenbotschafterin Gesundheit bei der "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA). Arbeitnehmer können sich vornehmen, bei bestimmten Tätigkeiten nicht zu sitzen.

Beispielsweise könnte man beim Telefonieren aufstehen und auf den Zehen wippen, dass entlastet Nacken und Rücken. Eine Runde ums Haus gehen oder gelegentliche Dehnübungen an Tischen oder Türrahmen wirken Rückenschmerzen entgegen.

Arbeitgeber gefragt

Der Arbeitgeber kann auch für die Rückengesundheit seiner Arbeiter sorgen indem er ergonomische Büromöbel zur Verfügung stellt.

Tisch und Stuhl sollte in der Höhe verstellbar sein, Arm- und Rückenlehnen brauchen Flexibilität. Durch eine häufig wechselnde Position wird das sogenannte dynamische Sitzen gefördert. Durch diese Dynamik wird eine gefährliche Dauerbelastung verhindert.

Tipps für die Rückengesundheit: Wie kann man Rückenschmerzen lindern?



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