In Zeiten der Corona-Krise kommt es in Deutschland vermehrt zu Hamsterkäufen. Wenn es um Vorratshaltung geht, stehen momentan nicht nur Nudeln, Konserven und Reis hoch im Kurs. Viele Menschen decken sich auch reichlich mit Kartoffeln ein.

Doch wohin mit den ganzen Knollen? Für die sachgemäße Lagerung im Privathaushalt ist der Frühling nicht die richtige Jahreszeit. Darauf weist der Deutsche Kartoffelhandelsverband (DKHV) hin.

Richtige Lagerung bei Kartoffeln enorm wichtig

Der Kauf großer Kartoffelmengen sei weder von Vorteil noch nötig. Um große Mengen an Kartoffeln zu Hause auf Vorrat zu genießen, müssten diese richtig aufbewahrt werden. Das heißt: kühl, dunkel und luftig, so DKHV-Präsident Thomas Herkenrath. Dafür betreibe der Kartoffelhandel extra moderne Lageranlagen mit Kühlung. Weil aber kaum jemand diese Bedingungen zu Hause hat, warnt der Verband vor dem Hamstern zu dieser Jahreszeit.

Kommen Kartoffeln ins Warme, keimen sie schnell. Dadurch bilden sie giftiges Solanin, was für den Körper gefährliche Folgen haben kann. Das gelte erst recht für Frühkartoffeln, die im Mai in den Handel kommen. Sie seien generell nicht lagerfähig. Das heißt: Wer die Kartoffeln zu Hause nicht sachgemäß lagern könne oder die Kartoffeln nicht rechtzeitig verbraucht, hat sie womöglich umsonst gekauft und muss sie wegschmeißen.

Wer seine Kartoffeln allerdings rechtzeitig verwertet, kommt hin und wieder um einen leckeren Kartoffelsalat nicht herum. Denn: Kartoffelsalat ist eine der beliebtesten Beilagen im Frankenland. Ob mit oder ohne Speck, zu Bratwürsten oder am Grillbuffet - Kartoffelsalat gehört einfach zur Fränkischen Küche dazu! Wie Sie Ihren fränkischen Kartoffelsalat ganz einfach selber zubereiten können, lesen Sie hier.