Die Pilzsaison in Franken ist in vollem Gange: Je nach Wetterlage beginnt das fröhliche Pilzesammeln früher oder später, doch in der Regel gelten September und Oktober als Hauptsaison. Bei feuchtwarmen Klimabedingungen sprießen die Pilzköpfe nur so aus dem Boden. Doch es gibt einige Dinge die Sie beim Sammeln und Zubereiten Ihrer Pilze und Schwammerl achten sollten. Alles Wichtige und Wissenswerte rund um die Waldfrucht erfahren Sie hier!

Das richtige Klima: Feuchtigkeit fördert das Pilzwachstum

Wie üppig eine Pilzernte ausfällt, hängt zwar auch von den Fachkenntnissen des Pilzsuchenden ab, überwiegend aber von den klimatischen Bedingungen. Eine gute Pilzsaison beruht auf vielen Umweltfaktoren, generell lässt sicht jedoch sagen, dass die Feuchtigkeit die entscheidendste Rolle spielt. So heißt es im Online-Fachmagazin pilz-seminare.de: "Ab August können wir im Wald ziemlich sicher mit Pilzen rechnen, wenn es mindesten drei Tage lang geregnet hat. [...] Ein einziges Sommergewitter, und sei es noch so ergiebig, zeigt jedoch selten Wirkung. Sind Spätsommer und Frühherbst trocken, so kann die Pilzsaison komplett ins Wasser fallen oder besser gesagt verdörren."

Waldpilze: Leicht, vitaminreich, gesund und aromatisch - sind jedoch auch mit Vorsicht zu genießen

Wer bei seiner Pilzsuche fündig wird, der darf sich über eine wahre Energiespeicher der Natur freuen: Der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest zufolge sind Waldpilze nicht nur extrem kalorienarm - 10 bis 20 Kilokalorien auf 100 Gramm - sondern auch sehr gesund. Sie sind reich an Vitaminen (Vitamin B1, B2 und Vitamin D) und zusätzlich noch ein guter Lieferant für Mineralstoffe (Kalium, Phosphor, viele Ballaststoffe und gesundheits­fördernde Eiweißbausteine). Neben den gesundheitlichen Aspekten besitzen die Waldpilze auch noch ein wunderbares Aroma, mit dem sich leckere Gerichte zubereiten lassen.

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Doch Waldpilze sind auch mit Vorsicht zu genießen! Die Pilzkörper enthalten eine erhöhte Menge an Kadmium und Quecksilber, was sich bei zu hohem Konsum negativ auf Leber, Nieren und das allgemeine Nervensystem auswirken kann. Stiftung Warentest empfiehlt deshalb Erwachsenen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Waldpilze pro Woche zu verspeisen. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten vorsichtshalber komplett auf die Pilze verzichten.

Aber: Pilze aus Zucht können problemlos gegessen werden, da diese in der Regel keine erhöhten Mengen an Schwermetallen vorweisen, so Stiftung Warentest.

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Achtung Doppelgänger: Vorsicht bei der Pilzsuche!

Gefährlich wird es für alle unerfahrenen Pilzsucher. Im Wald kann es schnell zu Verwechslungen kommen und scheinbar genießbare Pilze entpuppen sich als giftige Doppelgänger. Generell sollten Sie niemals einen Waldpilz pflücken, bei dem Sie sich nicht hundertprozentig sicher sind, dass er essbar ist. Wer sich unsicher ist, der sollte ein Pilzführer mitnehmen.

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Im Internet finden Sie außerdem zahlreiche Auflistungen von gefährlichen Doppelgängern. Eine kleine Übersicht finden Sie hier!