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Gesundheit

Nebenwirkung von Paracetamol entdeckt: Das Schmerzmittel soll unser Mitgefühl vermindern

Können wir weniger Empathie empfinden, nachdem wir Paracetamol eingenommen haben? Das zumindest behaupten Forscher aus den USA. Dem Schmerzmittel wird unterstellt, dass es unser Mitgefühl senken würde.
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Wer Kopfschmerzen oder Fieber hat, greift oft zu  Paracetamol.  Doch die Nebenwirkungen sollen weitazus schlimmer sein, als bislang angenommen. Symbolbild: pixabay.com
Wer Kopfschmerzen oder Fieber hat, greift oft zu Paracetamol. Doch die Nebenwirkungen sollen weitazus schlimmer sein, als bislang angenommen. Symbolbild: pixabay.com

Wer Kopfschmerzen oder Fieber hat, greift oft zu Paracetamol. Der Wirkstoff geriet schon öfters wegen seiner Effekte auf die Leber in die Kritik, gilt aber dennoch als gut verträgliches Mittel. Jetzt haben US-Wissenschaftler der Ohio State University jedoch eine unerwünschte Wirkung von Paracetamol entdeckt, die sich auf unsere Emotionen bezieht. Dem Schmerzmittel wird unterstellt, dass es unser Mitgefühl senkt.

Weniger Empathie nach Einnahme von Paracetamol

Im Fachmagazin "Social Cognitive and Affective Neuroscience"berichten die Forscher, dass Paracetamol eine Auswirkung auf die Empathie habe. Das Medikament soll Menschen nach der Einnahme die Fähigkeit nehmen, sich in andere hineinzuversetzen. Demnach werden durch den Wirkstoff nicht nur die Schmerzen, sondern auch emotionale Reaktionen gedämpft.

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In drei verschiedenen Experimenten wurde festgestellt, dass Paracetamol die Teilnehmer weniger empfindsam für den Schmerz machte, den anderen empfanden. Dabei war es egal, ob es sich um körperlichen oder seelischen Schmerz handelte.



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