Bei Kindern schießt das Blut schnell mal aus der Nase. Wenn der Grund nicht ersichtlich ist, könnte auch ein starker Wachstumsschub Auslöser sein, wie die Zeitschrift "Baby und Familie" (Ausgabe 7/2019) berichtet. Auch manche Schwangere neigen demnach mehr zu Nasenbluten, da in der Schwangerschaft die Nasenschleimhäute stärker durchblutet sind.

Heizung und Klimaanlage Schuld am Nasenbluten?

Eine ausgetrocknete Schleimhaut führt häufig zu Nasenbluten. Dazu können neben Heizungen auch Klimaanlagen beitragen. Selbst ohne Knochenbruch kann die Nase nach einem Sturz bluten. Manchmal steckt auch ein Fremdkörper wie eine Murmel dahinter.

Kind hat Nasenbluten: So reagieren Sie richtig!

Wenn es dann mal passiert ist, sollte das Kind aufrecht sitzen. Der Kopf sollte nach vorne gebeugt und nie in den Nacken gelegt werden. So lässt sich verhindern, dass Blut in den Magen läuft. Eltern sollten dem Kind keine Watte oder zusammengeknüllte Taschentücher in die Nase stecken, damit das Blut abfließen kann. Anschließend ein Kühlpack oder einen Waschlappen in den Nacken legen, und die Nasenflügel oben mit zwei Fingern leicht zusammendrücken.

In der Regel ist auch häufiges Nasenbluten bei Kindern harmlos, solange es sich innerhalb von 10 bis 15 Minuten stoppen lässt. Bei längeren oder ungewöhnlich starken Beschwerden sollte man den Notarzt rufen. Gleiches gilt, wenn es dem Kind sehr schlecht geht.

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Für viele Menschen gilt es als unhöflich. Zahlreiche Kinder haben die Finger aber ständig in der Nase. Gemeint ist: Popeln. Laut Experten sollte man das Nasebohren aber nicht unterschätzen.