Frankfurt am Main
Gesundheit

Nach dem Tiefpunkt 2017: Zahl der Organspender nimmt wieder zu

Nach dem Tiefpunkt im vergangenen Jahr hat die Zahl der Organspender in der erste Jahreshälfte 2018 wieder zugenommen. Dies teilt die Deutsche Stiftung für Organtransplantation (DSO) mit.
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Bei der Entnahme eines Spenderorgans ist der respektvolle Umgang mit dem Spender oberstes Gebot. Foto: Kasper, dpa
Bei der Entnahme eines Spenderorgans ist der respektvolle Umgang mit dem Spender oberstes Gebot. Foto: Kasper, dpa
Die Zahl der Organspender in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Wie die Deutsche Stiftung für Organtransplantation am Dienstag in Frankfurt berichtete, konnten 484 Spendern Organe entnommen werden. Das waren 72 mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, was einer Steigerung von rund 18 Prozent entspricht.


Erstes Halbjahr 2017 war historischer Tiefpunkt

Damals war die Zahl der Organspenden auf einen historischen Tiefpunkt zurückgegangen, hieß es. "Die aktuellen Zahlen sind eine Momentaufnahme, die nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass den Diskussionen jetzt strukturelle Veränderungen folgen müssen", betonte daher Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Stiftung.


Mehr Transplantationen

Auch die Zahl der Transplantationen lag bis Ende Juni über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres: Sie stieg von 1410 auf 1623. Die Zahl der Organe, die aus Deutschland über Eurotransplant in andere Länder vermittelt werden konnten, erhöhte sich um 245 auf 1576.


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