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Gesundheit

Meningokokken-C breiten sich aus: Erreger kann lebensgefährlich sein

Im Jahr 2019 treten vermehrt Fälle von Meningokokken-C auf. Diese Variante der Bakterien kann ohne Impfung tödlich sein: Das sind die Symptome.
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Gefährliche Bakterien: Eine lebensbedrohliche Variante der Meningokokken tritt heuer in Bayern verstärkt auf. Die Krankheitserreger können zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) führen. Bisher gebe es sechs Fälle der Meningokokken C - im gesamten Vorjahr seien es nur zwei gewesen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag (7. Oktober 2019) mit. Besonders betroffen sei der oberbayerische Landkreis Ebersberg.

Mehrere Fälle von Meningokokken in Bayern: Mädchen infiziert

Auch eine 13-Jährige aus dem Landkreis München habe sich infiziert. Das LGL rät, den Impfschutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuholen. Meningokokken-Erkrankungen können dem LGL zufolge innerhalb von Stunden lebensbedrohlich werden. Gefährdet sind laut Robert Koch Institut (RKI) vor allem Kleinkinder und Jugendliche.

Meningokokken: Das sind die Symptome

Beispiele für Symptome sind:

Die Erreger werden von Mensch zu Mensch bei engem Kontakt übertragen. Meningokokken kommen in zwölf Varianten vor. Gegen Meningokokken C empfiehlt das RKI eine Impfung für alle Kinder ab zwölf Monaten. Impfungen gegen andere Varianten werden nur für Risikogruppen empfohlen. Die Impfquote in Bayern ist Informationen des LGL zufolge zwar gestiegen, liegt dem RKI zufolge aber noch unter dem Bundesdurchschnitt. Knapp jeder siebte Erstklässler im Freistaat ist den aktuellsten Untersuchungen zufolge nicht gegen Meningokokken-C geimpft.

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