• Demenz - was verbirgt sich hinter dieser Erkrankung?
  • Wie wird Demenz momentan behandelt?
  • Kann Lithium vor Demenz schützen?

Mal einen Schlüssel vergessen oder das richtige Wort nicht finden, das passiert den meisten Menschen im Alltag. Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sind zunächst einmal nicht besorgniserregend. Wann eine Demenz beginnt, ist somit schwer feststellbar. Treten Gedächtnislücken jedoch immer öfter auf und ist das Kurzzeitgedächtnis besonders betroffen, kann es sich um beginnenden Demenz handeln. Bis heute fehlt es allerdings noch an Behandlungsmöglichkeiten, die eine Heilung herbeiführen können. Eine Studie, die jetzt im Fachjournal „PLoS Medicine“ veröffentlicht wurde, setzte sich mit Lithium als möglichem Medikament auseinander, das das Risiko für die Entstehung einer Demenz verringern könnte. 

Demenz - was verbirgt sich hinter dieser Erkrankung?

Wörtlich übersetzt aus dem Lateinischen bedeutet Demenz "Weg vom Geist" oder "ohne Geist". Dies trifft das Ausmaß der Erkrankung jedoch nicht ganz, denn Demenz hat viele Facetten. Dies zeigt sich auch in der medizinischen Bezeichnung "demenzielles Syndrom", denn bei einem Syndrom kommen verschiedene Symptome zusammen, die letztendliche die Krankheit ausmachen.

Sind die Alzheimer-Erkrankung und Demenz dasselbe?

Häufig werden die beiden Bezeichnungen verwechselt oder als Synonyme betrachtet. Demenz ist jedoch der Überbegriff für verschiedene Erkrankungen, die durch den Verlust von geistigen Fähigkeiten gekennzeichnet sind. Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Demenzform. Daneben existieren noch weitere Demenzerkrankungen wie die vaskuläre, die frontotemporale, die Lewy-Körperchen-Demenz und die Parkinson-Demenz.

Primär oder sekundär - wo ist der Unterschied?

Grundsätzlich unterscheiden Mediziner*innen zwischen primärer und sekundärer Demenz. Eine primäre Demenz hat ihren Ursprung im Gehirn und macht etwa 90 % der Demenzerkrankungen aus. Bis dato gilt die primäre Demenz als unheilbar. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Erkrankung früh erkannt wird, damit Betroffene wenigstens die Chance erhalten, sich mit der Krankheit und deren Entwicklung auseinanderzusetzen. Zudem können bestimmte Behandlungsmethoden den Verlauf lindern und die Lebensqualität steigern.

Seltener ist die sekundäre Demenz, die aufgrund von anderen Erkrankungen entstehen kann, die schon vorhanden sind. Hierzu zählen zum Beispiel Depressionen, Schilddrüsenerkrankungen, die Parkinson-Erkrankung oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Aber auch Vitaminmangelzustände, bestimmte Medikamente oder übermäßiger Alkoholkonsum können einen geistigen Verfall zur Folge haben. 

Was passiert bei einer Demenz?

Demenzerkrankte verlieren Schritt für Schritt ihre geistigen und intellektuellen Fähigkeiten. In folgenden Bereichen kann es dabei zu Störungen kommen:

  • Das Kurzzeitgedächtnis lässt auffallend nach.
  • Häufig treten Wortfindungsstörungen auf.
  • Menschen haben zunehmend Probleme, sich zeitlich und örtlich zu orientieren.
  • Betroffenen fällt es schwer, neue Dinge zu lernen.
  • Geistige und praktische Fähigkeiten lassen immer mehr nach.
  • Die Persönlichkeit von Demenzerkrankten kann sich verändern, sodass sie depressiver, antriebsloser, unruhiger oder sogar aggressiv werden.
  • Das Urteilsvermögen von Betroffenen und die Fähigkeit, Empathie zu zeigen, können nachlassen.

Es tritt allerdings keine Bewusstseinstrübung ein, bei der Betroffene Sinneseindrücke langsamer verarbeiten und Handlungen verspätet ausführen. Laut Internationalem System zur Klassifikation von Krankheiten (ICD) muss die Erkrankung über mindestens 6 Monate bestanden haben, um als solche diagnostiziert zu werden. 

Frauen erkranken häufiger an einer Demenz

Jüngsten epidemiologischen Schatzungen zufolge leben in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz, gibt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bekannt. Davon seien die meisten von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Im Schnitt erkranken täglich etwa 900 Menschen neu, was auf das Jahr gerechnet etwas mehr als 300.000 Neuerkrankungen bedeutet. Dabei wächst die Zahl der Menschen mit Demenz kontinuierlich, weil aufgrund des demografischen Wandels mehr Menschen neu erkranken als Sterbefälle auftreten.

Grundsätzlich steigt das Risiko an einer Demenz zu erkranken mit dem Alter, wobei statistisch gesehen mehr Frauen erkranken. Etwa 70 % der Erkrankten sind Frauen, was auch durch die höhere Lebenserwartung, ein höheres Erkrankungsrisiko und eine längere durchschnittliche Überlebenszeit bei Frauen beeinflusst wird. Bei Menschen, die zwischen 65 bis 69 Jahren alt sind, erkranken weniger als zwei Prozent an einer Demenz. Bei den über 90-Jährigen steigt die Zahl bereits auf etwa 40 Prozent. 

Aufgrund der hohen Anzahl an Neuerkrankung in Deutschland von etwa 300.000 pro Jahr gehen unterschiedliche Vorausberechnungen davon aus, dass die Anzahl der Menschen mit Demenz bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen ansteigen wird. Eine weltweit durchgeführte Gesundheitsstudie prognostiziert für 2050, dass global rund 153 Millionen Menschen von Demenz betroffen sein werden. Dies vor dem Hintergrund, dass keine durchschlagenden Erfolge hinsichtlich Prävention und Therapie erreicht werden. 

Wie verläuft eine Demenz?

Eine Demenz verläuft in mehreren Phasen. Zunächst treten vermehrt Gedächtnislücken auf, was im Alltag zu Verunsicherung führen und auch Schamgefühle hervorrufen kann. Betroffenene versuchen dann krampfhaft, die Einschränkungen zu überspielen.

Wenn die Erkrankung fortschreitet, fällt es Patientinnen und Patienten immer schwerer, sich an Dinge zu erinnern, die passenden Worte zu finden und sich zeitlich und räumlich zu orientieren. Das kann dazu führen, dass bekannte Personen aus dem Familien- oder Freundeskreis nicht mehr erkannt werden. Ein Umstand, der auch Angehörigen sehr zu schaffen macht. Im weiteren Verlauf werden auch länger zurückliegende Ereignisse schlechter erinnert und auch das Urteilsvermögen schwindet. Häufig leiden Betroffene auch an Schlafstörungen oder sie kehren den Tag-Nacht-Rhythmus um.

Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zunehmend zu einer Immobilisierung und Bettlägerigkeit, weshalb die Anfälligkeit für weitere Erkrankungen steigt. So kann zu wenig Bewegung negative Auswirkungen auf die Kreislauffunktion haben, die maximale Sauerstoffkapazität und das Herzzeitvolumen können abnehmen und die Muskulatur kann sich zurückbilden. Dadurch erhöht sich die Sturzgefahr, wenn Patient*innen wieder in Bewegung kommen. Zusätzlich können Thrombosen und Lungenembolien, Lungenentzündungen, Infekte und Kreislaufstörungen auftreten. Gleichzeitig kann es je nach Versorgungslage dazu kommen, dass Patient*innen zu wenig trinken und essen, sodass die Gefahr für akute Verwirrtheitszustände (Delir) steigt. Auch dies kann eine reduzierte Mobilität zur Folge haben und Entgleisungen des vegetativen Nervensystems verursachen, die mit Herzfunktionsstörungen einhergehen können. 

Führt eine Demenz zum Tod?

Als häufigste Todesursache wird eine Lungenentzündung aufgrund der verminderten Mobilität diagnostiziert. Zudem können Krampfanfälle, die vom Gehirn ausgehen (zerebrale Krampfanfälle) als Folge der Alzheimer-Demenz im sehr weit fortgeschrittenen Stadium auftreten und die Sterblichkeit erhöhen. Man kann also zusammenfassend sagen, dass die meisten Menschen nicht direkt an einer Demenz sterben, sondern an den Folgen.

Wie wird Demenz momentan behandelt?

Für die Mehrzahl der Demenzerkrankten gibt es keine heilende Therapie. Ärztinnen und Ärzte sehen das Hauptziel einer Behandlung daher in der Erhaltung der Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörigen. Eine individuelle Behandlung kann zudem den Verlauf und die Symptome abmildern. Zur Behandlung einer Demenz stehen verschiedene Medikamente und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung:

Medikamente beeinflussen Botenstoffe im Gehirn

Bei Alzheimer-Patient*innen kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die bestimmte Gehirn-Botenstoffe beeinflussen. Dazu gehört zum Beispiel der Botenstoff Acetylcholin, dessen natürlicher Abbau medikamentös unterdrückt wird. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Wirkung des Botenstoffs Glutamat gezielt mit Medikamenten zu blockieren, denn Glutamat steht in Verdacht, den Krankheitsverlauf negativ zu beeinflussen. Studien belegen zudem, dass die Verabreichung von Ginkgo-Präparaten bei leichter oder mittelschwerer Alzheimer-Demenz Symptome lindern konnte. Der Einsatz dieser Medikamente kann bei manchen Menschen zu einer verbesserten Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit führen und das Voranschreiten der Symptome verzögern. Den Krankheitsprozess im Gehirn können diese Wirkstoffe jedoch nicht verlangsamen oder aufhalten.

Bei einer vaskulären Demenz, die auf Durchblutungsstörungen im Gehirn beruht, liegt der Fokus auf der Begrenzung der Risikofaktoren. Damit weitere Gefäßschäden verhindert werden, erhalten Patient*innen unter anderem Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck oder Diabetes

Einige Medikamente können für einen gewissen Zeitraum die Gehirnleistung verbessern. Dazu zählen die sogenannten Anti-Dementiva, die auch teilweise dabei unterstützen, Alltagsfähigkeiten beizubehalten und auffälliges Verhalten zu dämpfen. Liegt eine Depression vor, können bestimmte Antidepressiva eingesetzt werden, die der Antriebslosigkeit entgegenwirken. Außerdem werden Medikamente zur Behandlung bestimmter Begleitsymptome eingesetzt, wie zum Beispiel Wutausbrüche, Sinnestäuschungen oder übertriebene Unruhe. Hierzu zählen Neuroleptika und Antipsychotika, die allerdings mit starken Nebenwirkungen einhergehen.

Wichtig: Jede medikamentöse Behandlung sollte fachärztlich begleitet werden, da mitunter Anpassungen notwendig sind. Zudem sollten Angehörige auch darauf achten, dass Medikamente richtig dosiert und regelmäßig eingenommen werden. 

Verschiedene Therapieformen können den Alltag erleichtern

Individuelle Therapien zielen darauf ab, dass Menschen mit Demenz den Alltag möglichst uneingeschränkt bewältigen können. Insbesondere die Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbständigkeit stehen hier im Mittelpunkt.

Am Anfang können psychotherapeutische Behandlungen Betroffene und deren Angehörige dabei unterstützen, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen. Sie können aber auch wichtige Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit starken Emotionen wie Wut, Angst oder Depressionen vermitteln. Dabei kann die Therapie einzeln oder in einer Gruppe stattfinden. Folgende Therapieverfahren kommen bei der Demenzbehandlung infrage:

  • Ergotherapie zur Förderung alltagspraktischer Fähigkeiten
  • Bewegungstherapie zur körperlichen Aktivierung und zur Stärkung der Beweglichkeit und des Gleichgewichts
  • Erinnerungstherapie (Reminiszenz-Therapie) zur Verstärkung positiver Gefühle mit Fotos oder vertrauter Musik
  • Kreative Therapien zur Steigerung der Lebensfreude mit Malen, Tanzen oder Singen
  • Multisensorische Reiztherapie zur Stimulierung der Sinne mit Aromatherapie, Snoezelen, Licht, Klang oder Geschmack. 
  • Validation zur Stärkung der eigenen wertschätzenden Haltung

Schützende Wirkung von Lithium schon länger vermutet

Seit Jahrzehnten gehört Lithium zur Standardbehandlung von psychischen Erkrankungen. Zudem spricht man Lithium eine gedächtnisstabilisierende Funktion zu. Es schützt die Nerven vor oxidativem Stress, Entzündungen und gestörten Funktionen der Mitochondrien, also der Kraftwerke unserer Zellen. Diese Erkrankungen stellen auch mögliche Risikofaktoren dar, die mit der Entwicklung einer Demenz in Verbindung gebracht werden. Kleinere Studien konnten bereits belegen, dass Patienten, die Lithium wegen ihrer bipolaren Störung einnahmen, seltener an Demenz erkrankten

Welchen Effekt hat der Lithiumgehalt in Trinkwasser?

Lithium ist jedoch nicht nur als Medikament verfügbar, sondern es ist auch Bestandteil unserer täglichen Ernährung. So findet sich das Leichtmetall zum Beispiel in Mineral- und Trinkwasser, aber auch in Gemüse. Forschende der Universität Kopenhagen entwickelten daraufhin eine Studie, die einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Lithiumgehalt in Trinkwasser und der Häufigkeit von Demenzerkrankungen untersuchen sollte. Sie stellten fest, dass eine Demenz weniger oft auftrat, wenn Probanden Trinkwasser zu sich nahmen, das entweder über einen geringen oder höheren hohen Lithiumgehalt verfügte. Lag die Lithiumkonzentration dagegen im mittleren oder in einem sehr hohen Bereich, stieg die Erkrankungshäufigkeit. Es zeigte sich also, dass durchaus ein Zusammenhang zwischen dem Lithiumgehalt im Trinkwasser und der Wahrscheinlichkeit an einer Demenz zu erkranken besteht. Empfehlungen sind daraus jedoch nicht abzuleiten. Zudem weiß man noch zu wenig über den genauen biochemischen Wirkmechanismus von Lithium. Sicher ist, dass Lithium, genau wie Aluminium, Bor, Brom, Cadmium, Quecksilber, Titan, Wolfram und andere zu den Ultraspurenelementen gehört. Diese sind im menschlichen Organismus nur in sehr geringer Konzentration vorhanden.

Kann Lithium vor Demenz schützen?

Nach wie vor gehört Demenz zu den häufigsten Todesursachen bei älteren Menschen in der westlichen Welt. Und bisher gibt es keine präventiven Maßnahmen, die den Beginn einer Demenz auch nur geringfügig herauszögern könnten. Diese könnten jedoch das öffentliche Gesundheitssystem enorm beeinflussen, wie der Erstautor der Studie Dr. Shanquan Chen von der Abteilung für Psychiatrie in Cambridge erklärt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Anzahl der Neuerkrankungen um 40 % reduziert werden könnte, wenn der Krankheitsausbruch um nur fünf Jahre verzögert würde. Bisher wurde jedoch nur sehr wenig Forschungsarbeit auf Bevölkerungsebene betrieben, um zu untersuchen, wie Lithium den Ausbruch von Demenz hinauszögern kann.

Welche Ergebnisse brachte die Studie?

Forschende der University of Cambridge bewerteten nun den Zusammenhang von Lithium und neu aufgetretenen Demenzerkrankungen und ihrer Subtypen. Insgesamt nahmen knapp 30.000 Patient*innen teil, die weder an leichten Gedächtnisstörungen noch an einer Demenz litten. Für ihre Forschung wählten die Wissenschaftler*innen 548 Patienten aus, die über einen Zeitraum von 15 Jahren Lithium ausgesetzt waren. Die Menschen in dieser Gruppe litten bereits an bestimmten Vorerkrankungen wie Depressionen, Manie oder bipolaren affektiven Störungen (BPAD). In einer zweiten Gruppe mit 29.070 befanden sich Probanden, die kein Lithium einnahmen. Bewertet wurde auch der prozentuale Anteil der Alzheimer-Demenz und der vaskulären Demenz.

In der einjährigen Nachbeobachtungszeit stellten die Wissenschaftler*innen fest, dass 9,7 % der Lithium-Gruppe (53 Personen) eine Demenz entwickelten, darunter erkrankten 6,8 % an einer Alzheimer-Demenz und 2,6 % an einer vaskulären Demenz. In der Gruppe der Probanden, die kein Lithium einnahmen, lag der prozentuale Anteil der an Demenz Erkrankten hingegen bei 11,2 Prozent (3.244 Personen), also geringfügig höher. Der Anteil der Alzheimer-Erkrankungen betrug 8,1 % und an vaskulärer Demenz erkrankten 2,6 %. Zudem konnten die Forscher einen Unterschied feststellen, was die Dauer der Lithiumeinnahme betraf. Demnach trat bei Probanden der schützende Effekt eher ein, wenn sie Lithium ein Jahr lang und weniger oder fünf Jahre und länger einnahmen 

Vor dem Hintergrund, dass die Lithium-Gruppe bereits an einer psychischen Störung litt, die einen Risikofaktor für das Auftreten einer Demenz darstellt, muss der zunächst gering erscheinende Unterschied der Neuerkrankungen (9,7 % und 11,7 %, mit und ohne Lithiumeinnahme) etwas differenzierter betrachtet werden. Denn die Forschenden hatten eigentlich erwartet, dass die Probanden der Lithium-Gruppe aufgrund ihrer Vorerkrankungen viel eher eine Demenz ausbilden würden. Jedoch trat genau das Gegenteil ein. Allerdings räumten die Autor*innen ein, dass die Lithium-Gruppe nur sehr klein war und weitere groß angelegte Studien notwendig seien. 

Was bedeuten die Studienergebnisse für die Zukunft?

Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass Lithium das Risiko für die Entwicklung einer Demenzerkrankung verringern könnte. Aufgrund der Tatsache, dass Lithium bereits als Behandlung der Wahl für bipolare Störungen etabliert ist, müssen folgende Studien folgen:

  • Groß angelegte Dosis-Wirkungs-Beobachtungsstudien
  • Studien mit der Allgemeinbevölkerung
  • Studien mit Schwerpunkt auf anderen Demenzerkrankungen wie Lewy-Körperchen-Demenz und Parkinson-Demenz
  • Groß angelegte randomisierte Studien mit Lithium zur Prävention des Fortschreitens zu Demenz bei Menschen mit leichten kognitiven Gedächtnisstörungen (MCI) oder früher Erkrankung
  • Untersuchung des schützenden Effekts von Lithium bei Personen, die keine psychischen Störungen aufweisen