In Deutschland erhalten immer mehr Menschen die Diagnose weißer (oder "heller") Hautkrebs. Seit 2011 erhöhte sich die Zahl der Betroffen um rund 35 Prozent auf über 1,66 Millionen.

Am stärksten betroffen ist Nordrhein-Westfalen mit knapp 360.000 Betroffenen, danach folgt Bayern mit knapp 260.000. Dies geht aus einer aktuellen BARMER-Analyse hervor, die anlässlich des europäischen Tags des Hautkrebses (13. September) angefertigt worden ist. Dieser Tag wurde 2011 von der europäischen Hautkrebsstiftung ausgerufen.

Schädliche Auswirkungen von Sonnenstrahlen

„In Deutschland scheint die Zahl der Personen mit hellem Hautkrebs inzwischen auf sehr hohem Niveau zu stagnieren. Das ist zwar eine positive Tendenz. Dennoch bleiben die Fallzahlen viel zu hoch angesichts dessen, dass sich keine andere Krebsart so leicht vermeiden lässt wie Hautkrebs“, betonte Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER.

Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Der wichtigste ist die Zeit, in der sich jemand ungeschützt in der Sonne aufhält. Hierzu zählt die UV-Strahlung aus den natürlichen Sonnenstrahlen und auch aus der "künstlichen Sonne" im Solarium. Im Sommer, vor allem mittags, kann die intensive UV-Strahlung fast ungehindert die Ozonschicht durchqueren. Hier bleiben nicht nur positive Effekte für den Körper und die Psyche, sondern es kann zu starken Zellschädigungen in allen Hautschichten kommen. Daher sollte sich niemand ohne entsprechenden Schutz zu lange in der Sonne aufhalten. Was Sie bei der Auswahl einer geeigneten Sonnencreme beachten sollten, können Sie hier nachlesen.

Hautkrebs ist aber nicht gleich Hautkrebs. Viele Menschen denken bei diesem Wort meistens an das sogenannte "Melanom", den schwarzen Hautkrebs. Der Begriff Hautkrebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Tumorerkrankungen der Haut, darunter fällt sowohl der helle ("weiße"), als auch der schwarze Hautkrebs. Beide Formen können wiederum in Unterarten aufgeteilt werden. Jede Krebsform per se hat spezielle Eigenschaften und wird unterschiedlich behandelt.

Frühe Diagnose und Behandlung von weißem Hautkrebs

Der helle oder weiße Hautkrebs tritt zwar häufiger auf als der schwarze Hautkrebs, ist aber eine weniger aggressive Variante des bösartigen schwarzen Hautkrebses. Außerdem wird er bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung sehr oft vollständig geheilt. Die Heilungschance liegt bei 96 % bis nahezu 100 %. Da die Früherkennung eine entscheidende Rolle spielt, wird in Deutschland allen gesetzlich Krankenversicherten ab 35 Jahren ein Screening zur Hautkrebs-Früherkennung angeboten.

 

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