• Alkoholkonsum in Deutschland auf hohem Niveau
  • Liste der Krankheiten bei Alkoholsucht sind lang: Impotenz, Bluthochdruck, Krebs, Leberkrankheiten
  • Trinke ich zu viel Alkohol? Zwei einfache Fragen helfen bei der Beantwortung 

Er ist eine der ältesten und beliebtesten Drogen der Welt: der Alkohol. Oft wird die Gefahr des Genussmittels unterschätzt. Seit mehr als 10.000 Jahren wird Alkohol in großen Mengen konsumiert und verarbeitet. Insbesondere in Deutschland wird viel Alkohol getrunken. Spitzenreiter in Sachen Qualität und Herstellung sind die deutschen Brauereien seit jeher. Bei vielen Menschen wird der Alkoholkonsum jedoch zum gesundheitlichen Risiko. In Deutschland kämpfen circa 1,8 Millionen Menschen mit dem Griff zur Flasche. Eine erschreckende Zahl - und die Tendenz steigt. 2019 betrug der Pro-Kopf Bierkonsum über 99 Liter im Jahr. Nicht zu unterschätzen sind dabei auch noch andere Zahlen wie rund 20 Liter Wein und über 5 Liter Spirituosen pro Kopf, wie das Online-Portal für Statistik Statista belegt.

Alkoholkonsum ist in Deutschland enorm: Sucht führt zu weiteren Erkrankungen

Meistens werden Leberkrankheiten mit übermäßigem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Doch auch Impotenz, Bluthochdruck, Krebs, Entzündungen der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse können durch Alkohol verursacht werden. Und genauso wie die Nebenwirkungen unterschätzt werden, wird auch oft der Konsum unterschätzt. 

Britische Forscher von der University of Leicester haben nun den sogenannten CAGE- Test entwickelt. Ein Test, der ermöglicht, Menschen mit der Tendenz zur Alkoholsucht oder bereits alkoholabhängige Menschen mittels weniger Fragen identifizieren zu können. Dabei können Menschen ihren eignen Konsum besser einschätzen. Dabei gibt es zwei grundlegende Fragen, die besonders im Vordergrund stehen: 

Frage 1: "Wie oft trinken Sie sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?"

Frage 2: "Haben Sie jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren?"

Wer hier ehrlich zu sich selbst ist und dann feststellt, dass er eine der beiden Fragen mit "ja" beantworten würde, der hat laut der Studie der University of Leicester mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Suchtproblem. 

Alkohol-Problem: Ehrlich zu sich selbst sein, ist der erste Schritt in die richtige Richtung

Primär ist es das Anliegen, den Menschen mit diesem Test selbst die Augen zu öffnen. Denn genauso wie eine Sucht beginnen kann, kann sie auch enden. Denn wie schon ein altes Sprichwort sagt: "Der erste Schritt zum Lösen eines Problems ist zu erkennen, dass es eines gibt."

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Dem Großteil der Alkoholkonsumenten soll damit ein Überblick über ihren Konsum geboten werden, damit sie möglichen tendenzielle Gefahren selbst einschätzen können. 

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